Vermenschlichung im »Kognischen Raum«

Der Trick der „Personifikation“ von
Dingen, Merkmalen, Fragen und Zusammenhängen 
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Entwurf aus der Website zum »Unterfangen Weltpuzzle«®  -- https://kognik.de

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Stand:         Versions-Nummer = 0,70**      §Einiges daran bleibt zu straffen!§

Wortfeld:    Das uns angeborene Kausalbedürfnis; Die jeweiligen Wirkzusammenhänge; deren „Verkörperung“ (↑)  /  (↓) ; Inkarnation von: <...>; Denkfiguren; (bloß) glauben; Tatsächliche Wirkprinzipien; Virtuelle Agenten; Abstraktionen; Idole; Ungeheuer; Animismus / Animistische Behauptungen; Teleologie; Zentrale Regie; „Aktive Eingriffe“; „So als ob“-Wesen; Ersatzvorstellung; Projizierung eigener Wünsche; „Heilige Vereinfachung“; Lichtgestalten; Bösewichte; „Die Musen“; Verniedlichungstrick; Spezialbelang; Dämonenbeschwörung; Unterstellung; Dämonisierung (von: <…> / des Gegners); Ein fremder Wille; Willkür + ihr ausgeliefert sein; Szenariotechnik / Rollenspiel; Tierfabel + Fabelwesen; „Das Schicksal“ / „Die Vorsehung“ / „Die Auguren“ / „Die Runen“; „Die Natur“; „Die höchste Instanz“; Der „Fortschritt“; „Die Wissenschaft“; „Die Medizin“; „Der Zeitgeist“; „Die Arbeiterklasse“; „Das Volk“; „Der / Die Wähler“; „Die Partei“; „Die damalige / aktuelle / kommende Mode“; „wollen“ / „können“ / „tun“ / „schuld sein an: <...>“; ...; Wirkursachen versus: Zweckursachen; Absicht; Zugeschriebene Merkmale; Mutmaßliches Verhalten; Vorurteile; Fantasiereichtum; Virtuelle „Ichs“ + Andere nur virtuell existierende / handelnde Personen; Ambitionen; Typisierung; Rollenbindung; „Hermes Trismegistos“; „Monster“; „Drache“; „Puppe“; „Held“ + Heldenleben; Erbauungsliteratur; ‚Kognitive Gartenzwerge‘; „Allegorische Gestalten“; National-Allegorien („Marianne“; „Germania“ / „Deutscher Michel“; „Uncle Sam“; ...); „Anthropisches Prinzip“; Das „Gott-Vater“-Paradigma; „sich entäußern“ (können); „Das Reich des Bösen“; „Stimmen hören“ (im eigenen Kopf); „Universalgeist“/ „Der Laplace’sche Dämon“ & Co.; (jeder): "deus ex machina"; „majestätisch daherkommen“ (können); Lobpreisungen, Anbetung, Personenkult – usw.; spirituell; Personifizierter „Geist“; sich „manifestieren“; Funktionsspezifische Ernennung; Anrufung von Geistern; „Der Schoß Gottes“ / „im Schoße der Kirche“; Schamanentum; Großmensch-Fiktionen; Der Normalmensch: „Klaus Mustermann“; „Leviathan“ – [Thomas Hobbes]; ...; Objektivierung; Vorhandener kognitiver Abrüstungsbedarf; „Die Regeln der Kunst der Kognik“; abweichen davon; „George & Lucy“ / „Alice & Bob“; kognitiv in „Non-Stopp“-Verbindung; Soziale Denkmechanismen; ...; ...

Jedem Wortfeld sein eigener hochabstrakter „Zentraler Hub“!

Vgl. aus der lokalen kognitiven Nachbarschaft: \zur ‚Abbild‘-Theorie; \„zusammenhängen“ – ein originalseitiges Merkmal; \Arten von: „Änderung“; \Das „Wegknipserei“-Szenario der »Kognik«; \Die – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Verwaltens, Fragens, Planens, Forschens, Spekulierens, …; \Tricks zur Darstellung von: „Unvorstellbarem“; \zur ‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \‚originaltreu‘ sein (oder nicht) – ein abbildungsseitiges Merkmal; \‚Kompaktierung‘ – als solche; \„Fiktionen“ – als solche; \„Ideologien“; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit‘ von Merkmalen + Aspekten + „Angestammten Rechten“ – im »Kognischen Raum«; \zur „Ding an sich“-Projektion – als solcher; \Phänomen: „Falsch stellbare Fragen“; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit; \zum ‚Herr & Knecht‘-Paradigma – als solches; \zur ‚Umstülpbarkeit‘ + ‚Aufschäumbarkeit‘ – der »Dinge im Kognischen Raum«; \Phänomen: ‚Löcher im Wissensraum‘ + Pseudoplatz; \allerlei Arten von „Substanz“; \Das – generelle – ‚Spiel‘-Paradigma + all seine Spielwiesen; \»Eingriffe in die WELT« + in deren Geschehen; \‚Planungswesen‘ + ‚Planungstheorie‘: eine separate „Wissbarkeitslandschaft“ --- \Paradebeispiel: „FRITZ“ der Roboter; \„Virtuelle Ichs“ – als solche; \Das „Endoteleskop“-Szenario der »Kognik«; \Kognitiver Prozesstyp: „Parteinahme“; \allerlei Arten von ‚Kognitivem Apparat‘; \„sich verhalten“ – als solches; \„verstehen“ – eine kognitive Leistung; \„Der Mensch“ + \Die ‚apparativen Entwicklungsschritte‘ auf seinem Weg zum „Individuum“; \‚Körperwesen sein‘ + zugleich: ‚Geistwesen‘; \Das „Ich“ – in seiner Rolle als ‚Körperwesen‘; \Wortfeld zum Thema: „Leben“; \„Religion“ – Gott / Götter; \allerlei an „Wunsch-, Richtigkeits- + Optimierungskriterien“; \oft ein  Fallstrick: ‚Absolutheitsbehauptungen‘; \Szenario: „Mithör“-Maschine; \‚Rütteltests im Kognischen Raum‘; \Das „Einkristall“-Szenario zum »Puzzle WELT«; \Sooo – sicher nicht!“; \(allzu geringe) ‚Tiefenschärfe‘ – im »Kognischen Raum«; \Das „Menschliche Maß“; \‚So als ob‘-Paradigmen – ihr Nutzen + ihre Fallstricke; \‚Expli­kationis­mus‘ – hier: speziell aus  „Personifizierungsgehabe“; \„Formalisierte Konventionen“ – als Wirkprinzip; \Schlichtes „Tun“ versus: „Mentale Agenten“; \Phänomen: „Attraktoren“ – im »Kognischen Raum«; \zur ‚Möbiusschen Verdrehbarkeit der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \...; \...

Systemische Grafik und Beispiele: \Prinzipgrafik: „Zentraler Hub im Netzwerk“ – in Draufsicht; \Massenhaft ‚Platz da‘ für „Fehlinterpretationen“ + \für „Falschbehauptungen“; \„Absturz in die Vermenschlichung“; \„Oh, Fortuna!“; \„Das verschleierte Bild zu Sais“; \allerlei: „Engel“ & Co.; \zur „Götterwelt der Helenen“; \„Dämonen“ – in der exakten Wissenschaft; \Schrägzoom – „Verwaltungshierarchie“; \Galileo Galilei: „Dialog über die beiden hauptsächlichen Weltsysteme“; \allerlei an (philosophischem und kognitivem) „Schmarrn“; \Martin Heideggers sonderbare „Denke“ – (\\https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger); \Friedrich Hegels: „Weltgeist“; \\Die Figur des „Space Hopper“ samt dessen: „VUE-Apparat“ in Ian Stewarts Buch: „Flacherland“ / „Flatterland“; \...

Literatur:    ...

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Ø  „... Neander, der junge Thaler, wickelte die Sehne fest um den Schaft. Vor ihm lag ein Haufen Splitter, darunter Pfeilspitzen, die ihm beim Zuschlagen zerbrochen waren. "Jetzt musst du Geist in sie hineinblasen", wies ihn der alte Thaler an. "Das ist das Wichtigste. Du musst den Pfeil zum Leben bringen, damit er weiß, dass er tief in die Brust von Bruder Hirsch eindringen soll, um dort das Leben zu suchen. ...“
 [– abgewandelt nach dem Schmöker: §“...“§]

Ø „Ich bin der Herr dieser Berge, der Wälder und Wiesen, Schluchten und Täler, Quellen und Flüsse.
                    Ich beherrsche Blitz, Donner und Wind. Ich schütze Tiere und Pflanzen, ...!“
                                                 – [Das Märchen vom „Rübezahl“]

Ø „Fahr nicht schneller als dein Schutzengel fliegt!“ + Ähnliches an altklugen Sprüchen

Ø „Wir taten das Alles doch nur im Auftrag: <der Nation / der Ehre / des Guten / der Menschheit / des Mitleids / Gottes / der Rasse / der Wahrheit / ...>!“ – als Begründung in allerlei Rechtfertigungsgehabe

Ø „Es ist, als wollten <sie: die Kometen> sehen, ob der Weg frei ist, und sich dann überzeugen, ob auch noch alle Planeten hübsch beisammen sind und in der alten Ordnung marschieren, und als ob einer oder der andere dann davonschießt, um irgendeiner unbekannten Kraft Bericht zu erstatten.“
                              – [Frau Professor E. Renaudot, Paris: „Die Welt und der Komet“
                         in: „Die Welt in 100 Jahren“  – Einem Bestseller aus dem Jahre 1910 {sic!}]

Ø „Jede Schutzimpfung ist ein Eingriff in die Rechte der Vorsehung!“

Ø ...

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Worum es in diesem Teil des »Puzzles WELT« gehen soll:

Die „Personifizierung“ von Sach- und Wirkzusammenhängen

Meistens kommen die da zurecht-behaupteten „Personen“ erstaunlich falsch daher.

Trotzdem sind vermenschlichten Konstrukte in unserem Denken höchst wirksam!

„Personifikation“ ist,
so wie wir daherreden und uns die Dinge zurechtbiegen,

als Phänomen allgegenwärtig.

Ohne Berücksichtigung der urmenschlichen Tendenz
zur ‚personifizierenden Zurechtverzerrung der Zusammenhänge’
lässt sich das »Puzzle WELT« mit Sicherheit nicht lösen!

Das »Unterfangen Weltpuzzle« wäre
von vorneherein aussichtslos!

– [\„in sich zusammenhängen“ – als originalseitiges Merkmal; \Das »Puzzle WELT« – immens als Unterfangen; \zum ‚Behauptungswesen‘; \Das „Trichter“-Szenario der »Kognischen Kartografie«; \„Oh, Fortuna!“; \zur ‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \Das »Rütteltestwesen im Kognischen Raum«; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«;  \„<…> sine qua non!“; \...]

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Aus fremder Feder – in ‘Agenticity’: „We are natural-born supernaturalists.”

                – [Michael Shermer in: Scientific American, June 2009, p. 24]

– [\„Muster“ + Mustererkennung; \„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \»Eingriffe in die WELT« – als solche; \Die – zueinander so orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Verwaltens, Fragens, Planens, Forschens, Eroberns, …; \zur ‚Fehlinterpretierbarkeit‘ – als solcher; \...]
                                

 [Justus Streller: „Philosophisches Wörterbuch“, 1951]

Personifikation: „Die Auffassung und Darstellung abstrakter Begriffe oder lebloser Dinge (Freiheit, Gerechtigkeit, Himmel, Quellen) als lebender Wesen mit bestimmtem Charakter (als individuelle Personen).“

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·         „Gut & Böse“ + „Das waltende Schicksal“ + „Töpfernder Schöpfer“ + „...“

·         Der „Tod“ / Der „Teufel“, der draußen überall lauert + „Chronos“ als Gott + „...“

·         „Er, dessen Namen nicht genannt werden darf“ + „...“
 
– [\‚Kognitive Immunsysteme‘ – in Aktion; \...]

·         Der ewige Vorwurf an Abtrünnige:
 „Die Revolution / Das Ideal / Den Glauben“ verraten zu haben.“ Statt nur, etwas Bestimmtes hinzugelernt zu haben und die Dinge und ‚Paradigmen‘ jetzt weltbildmäßig entsprechend anders organisiert zu halten.
– [\zum „Ismenwesen“; \„lateral denken“ – können, gar müssen; \...]

·         Technik, Wirtschaft, Juristerei usw.: „in herrschender bzw. in dienender Funktion“

·         <diesmal / dort / damals> hat „die Krankheit gesiegt“!

·         „Dunkle Mächte“, mit denen man sich besser nicht einlassen / anlegen sollte

·         Nicht umsonst bekamen die „Planeten“ die Namen irgendwelcher Götter angehängt!

·         „Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“ – [Erich Fried]

·         „An institution is the lengthened shadow of one man.“ – [Ralph Waldo Emerson]

·        

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Aus fremder Feder – im selben Paradigma

[Florian Hildebrand, „Der gestirnte Himmel – unser Schicksal?“, S. 9]

„Aus der langen Anschauung wiesen {die babylonischen Hohen Priester} den Planeten gewisse Eigenschaften zu, die {zuschreibungsmäßig} gleichzeitig auf einer abstrakten Ebene Urprinzipien des menschlichen Lebens sind. So wurde der Mond zum Sinnbild mütterlich-weicher nächtlicher Geborgenheit, die Erlösung von der täglichen unerbittlichen Hitze des nahen Ostens. Gegen die strahlende Verstandesklarheit des Tages symbolisiert der Mond die nächtlich unergründliche Intuition. Der schnelle Merkur eilt rastlos zwischen den anderen Planeten hindurch – er ist der Wandelstern mit der kleinsten, also schnellsten Umlaufbahn um die Sonne. So wurde er zum Inbegriff von Unterwegssein, das verbindende Element zwischen den Menschen, die Kommunikation, würden wir heute sagen, in Wort und Schrift, und weiterhin von Verstand. Der manchmal feurig rot leuchtende Mars verkörpert{sic!} Aggression und Dynamik, er ist das Bild der vorwärtstreibenden Lebenskraft des Menschen. Der größte Planet gehört natürlich dem Göttervater Jupiter; er ist zudem von einer Aura in blankem Weiß umgeben. Jupiter ist das höchste geistige Prinzip, der Wunsch nach Vollendung im Leben.“

Johannes Stobaeus, ein griechischer Schriftsteller aus dem 5. nachchristlichen Jahrhundert, schrieb in einem Text, den später die Geheimwissenschaft „Astrologie“ überlieferte:
                                                                    [Knappich: „Geschichte der Astrologie“, S. 5]

In uns sind: Mond, Mars, Jupiter, Venus, Saturn, Merkur und die Sonne; darum ward unser Teil aus dem Aether in uns zu saugen Weinen, Lachen und Zorn, Sinn, Leben, Schlaf und Begierde. Es gibt Träume Saturn, Leben Jupiter, Einsicht Merkur uns, Zorn sendet Mars, Selene den Schlaf und Venus Begierde, doch von der Sonne kommt Lachen, es lachet ihm füglich entgegen jegliches menschliche Denken und auch das unendliche Weltall.“

– [\zum ‚Fingerabdruckwesen‘ – im »Kognischen Raum«; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“ – von eigentlich (weit) getrennten Dingen; \„vergleichen“ – eine kognitive Leistung; \erkennbare +. bloß zugeschriebene „Isomorphien“; \zum ‚Behauptungs­wesen‘ – als solchem; \Zeitskala: „Dickenvergleich‘; \„Ikonen“ – als solche; \zur: „Astrologie“; \...]

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‚Personifizierung‘ als fatale Tendenz der „Vermenschlichung“ von Allem und Jedem:

Dabei handelt es sich um eine auf „Wiedergabetreue“ großzügig verzichtende, dafür aber besonders eingängige Art der Darstellung, Kombination und Erklärung der Dinge. Eine ‚Beschreibungsweise‘, die die im »Original WELT« objektiv feststellbaren „Zusammenhänge“ im Dienste einer vorstellungsmäßigen / verhaltensprägenden ‚Orientierungshilfe‘ schon zu Anfang vergewaltigt:

                                        Im allerersten paradigmatischen Ansatz bereits!

Wer in einer Welt mit ihren – nachweislich – mal gesetzmäßig festliegenden „Strukturen“, mal völlig dem Zufall überlassenden „Ereignissen“ (über)-leben will, in dessen subjektiver Wirklichkeit müssen „Ordnende Strukturen“ in irgendeiner Form ihren Niederschlag finden. Und sei es in Form von „So als ob“-Personen, die die innerhalb der WELT tatsächlich vorgefundenen Wechselwirkungen und „Ursache Wirkungs“-Beziehungen‘ auf das Paradigma der Absichten, der Teleologie und irgendwelcher »Eingriffe von außen« reduzieren.

– [\zur Orientierung in all den „Gegenden“ + „Weiten“ des »Referenzideal der Abbildung der WELT« und der originalseitigen „Komplexität der Welt“; \zur Freiheit bei der „Paradigmenwahl“; \‚originaltreu sein‘ (oder nicht) – ein abbildungsseitiges Merkmal; \„in sich zusammenhängen“ – ein originalseitiges Merkmal; \»Eingriffe in die WELT« – als solche; \Tricks zur Darstellung von „Unvorstellbarem“; \Prinzipgrafik: „Absturz in die Vermenschlichung“ – in Seitenansicht; \Die N ‚Modalitäten‘ der „Existenz + Änderung“; \„Ordnung“ – natürliche versus: künstliche; \Prinzipgrafik: „Zielorientierung“ + „Stützstellen“ – unterwegs; \Paradebeispiel: Die „Evolution“ – ein Wissen gewinnender + Organe bildender + Verhalten prägender Prozess“ versus: \all die „Schöpfungsgeschichten“; \...]

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Phänomen

Die eigenen Ängste speziell auf große (in Wirklichkeit manchmal auch friedfertige) Tiere projizieren: („Moby Dick“; „Riesenkrake“; Der „Weiße Hai“; „...“). Oder auf uns besonders hässlich oder schmutzig erscheinende Lebewesen: („Spinne“; „Hyäne“; „...“).  

+ Dasselbe für andere unserer Gefühle: („Bambi“; ...)

– [\Der ‚Kognitive Lebensfilm‘ eines jeden „Individuums“; \„Denk-Verhalten“ – als solches; \allerlei Arten von „Gefühl“; \zueinander „isomorph sein“ – (oder nicht); \Symbole + „Symbolik“; \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit‘ von „Richtig- / Falsch- / Neben“-Aspekten – im »Kognischen Raum«; \...]

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Arbeitspaket

Doch was wäre – den Gegebenheiten des ‚Modell stehenden‘ Originals gemäß – die „tatsächlich richtige“ Ordnung der Dinge? Was von all den: Existenzen; Eigenschaften; Zusammenhängen; Geschehnissen und Machbarkeiten, sprich: von all den ‚Wissbarkeiten im Vorrat des »Originals WELT«‘, wird bei dieser „Transformation“ gerade noch korrekt übernommen? Was alles dagegen wird ‚Der WELT‘ bzw. irgendeinem ‚Ausschnitt aus ihr’ fälschlich zugeschrieben?

– [\Der ‚Weltausschnitt’ – als solcher; \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \‚wissbar sein‘ – ein originalseitiges Merkmal; \„Ordnung“ – ein erst abbildungsseitiges Konzept; \allerlei an Richtigkeits- + Optimierungskriterien – zur Auswahl; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«;  \zur  – ‚abbildungsseits‘-grundsätzlichen – »Kartografierbarkeit des Wissbaren«; \...]

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„Vermenschlichung“: Von was allem eigentlich? §...§

Es geht hier um „Zuschreibungen“ aus dem vollen Arsenal an menschlichen Merkmalen und Fähigkeiten wie: Einsicht; Bejahung; Ablehnung; Zweifel; Sehnsucht; Wille; Nicht-Wollen; meiden; Bildliche Vorstellung; empfinden; entscheiden; planen; sich seiner selbst bewusst sein; warnen; schützen; Gefolgschaft leisten; strafen; ... [1]

Andererseits geht es auch um urmenschliches „Verhalten“ in Spiegelung bestimmter Handlungsweisen und Schwächen wie: ... §Hoffnungen; Ängste; Die Eifersucht nicht nur der Göttin Hera; ...§.
Das Ganze begleitet von der Zuschreibung von allerlei spezifischen Merkmalen und Verhaltensvarianten. So wie es bei hinsichtlich der: „Heinzelmännchen“; all der guten und bösen „Feen“; der „Wiedergänger“ und „…“längst schon passiert.

– [\allerlei Arten von: „Zuschreibung“; \Hochzählung von „Partnerkategorien“; \...; \...]

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Phänomen

Wer von uns möchte – selbst in höchster Not – hinterher das Hemd des Massenmörders <XY> tragen? Wo „Das Übel“ doch eine so übernatürliche Kraft ‚ist‘, die sich auf alles überträgt, mit dem dieser schlechte Mensch jemals in Berührung kam. ...

– [\„{...} ist / hat / kann: <...>!“; \...; \„Entweihung“ --- Weihung + ihre (oft bizarren) Rituale; \...]

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Die Ergebnisse solch einer „Personifizierung“ erscheinen innerhalb des »Referenzideals der Abbildung der WELT« – als eigentlicher Lösungsvorlage / als voll-transparentem ‚Platzhaltergerüst‘ beim »Puzzle WELT« – immer nur als: ‚Fremdparadigma’. Doch schon die Tatsache, dass im Einzelfall solch eine Vermenschlichung aufgestellt wurde bzw. dass sie klischeehaft neu genutzt wird, ja sogar die Tatsache, dass sie – abbildungsseits! – überhaupt so aufgestellt werden kann, zählt mit zur Menge der ‚Wissbarkeiten der WELT’. Personifizierung – als Geschehen – hat demnach auch eine eindeutig originalseitige Komponente: bereit, um separat dargestellt + ebenfalls analysiert zu werden.

– [\Die – allunifizierende, immer gleiche – „Hohe Warte“ für den Menschen als Geistwesen; \Zielvision für die Unifizierung: „Keinerlei Fremdparadigma mehr benötigt!“; \‚wissbar sein‘ – ein originalseitiges Merkmal; \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \allerlei Arten von ‚Wissbarkeit‘; \Die ganze Palette der ‚W-Fragbarkeiten‘; \„Systemanalyse“ – als solche; \Das »Puzzle WELT« – als solches; \...]

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Phänomen

In Fällen von ‚Horror Complexitatis‘ bietet sich gerade die „Personifikation“ als Ausweg an. Diese Form der ‚Kompaktierung der Dinge‘ bei schlecht-verstandenen Zusammenhängen. Im Extremfall durch den gedanklichen Einsatz völlig fiktiver menschenähnlicher „Pseudo-Individuen“. Von Dingen oder Personen, denen man ganz nach Bedarf Alles und Jedes an Merkmalen und Fähigkeiten zuschreiben kann:

„Vierzehn Englein, die um mich stehn“; „Das waltende Schicksal“; „Der Zufall wollte: <...>“.

– [\zum ‚Horror Complexitatis‘; \„Phobien“ im »Kognischen Raum«; \„Individualitäten“ + all ihre – aus- + einrollbaren! –  Einzelheiten; \Der »Abstraktionskegel« – ein besonders unifizierungsmächtiger ‚Wissensträgertyp‘; \„Kompaktierung“ – als solche; \„virtuell sein“ – als Merkmal auch bei der: ‚Menge der Individuen‘; \„Fiktionen“ – als solche; \„Löcher im Wissensraum“ + deren jeweils weites  Angebot an ‚Pseudoplatz‘; \Die Palette der ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Verwaltens, Fragens, Planens, Spekulierens, ...; \...; \...]

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 -->  Mit als Folge einer massiven ‚Froschaugenverzerrung‘ des im Abbildungsseitigen – tatsächlich – waltenden »Abstraktionskegels«.

Das Geozentrische Weltbild etwa, wo alles Andere um die Erde kreist, musste irgendwann dem heliozentrischen weichen. Und dieses irgendwann später dem wieder wiederum „wahreren“ Weltbild des Universums als selbstorganisierter Folge eines (immer noch ominösen) „Urknalls“. Das ursprünglich „Anthropozentrische Weltbild“ mausert sich da langsam zum distanzierten: „Unifizierten Weltbild“.
       – Mit extra Platz für den »Privilegierten Beobachter« – (als immer noch „virtueller“ Person!)
Eine kulturhistorische Entwicklung, bei der die anfänglichen „Personifikationen“ immer mehr vom ihnen angestammten Platz vertrieben wurden.

– [\Die Entwicklungsschritte auf dem Weg zum „Individuum“; \zur ‚Froschaugenverzerrung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \immer mehr an ‚Raumgreifung‘ im anfallenden Puzzlesteinmaterial bzw. in all den Gegenden + Weiten des »Referenzideals der Abbildung der WELT« – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht + in Draufsicht; \„Unifizierung“, ‚Ausgezeichneter Blickpunkt + der so besondere Posten des »Privilegierten  Beobachters« – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht; \zur ‚Allgemeinsten Relativität‘; \...]

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Warum eigentlich wirkt dieses (Denk- + Stil)-Mittel auch heute noch derart massiv? Stärker oft als jede sachneutrale Darstellung des genau selben ‚Weltausschnitts‘. Diejenige mitsamt dem kompletten Systemzusammenhang; der vollen Statistik; dem gesamten »Originals WELT« als „Kontext“!

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Phänomen

„Personifizierung“, eine dem Menschen besonders eingängige (+ immer weiter ausmalbare „poröse“) Hypothese, trägt zur Stabilisierung eines gedanklichen Systems bei:

Per Vermeidung von subjektiver Unsicherheit; als Pseudoantwort auf störende Komplexität; mit einer Vielzahl an Pseudo-Übereinstimmung im Angebot; als argumentativ nutzbare Schein-Ähnlichkeiten.

Auch ist allerlei an „Abbürst-Argumenten gegenüber Zweifeln“ in dem Konzept bereits angelegt.

– [\(rein abbildungsseitiger) ‚Explikationismus‘ – als solcher; \„Platzhalterwesen“+ Porosität; \‚Löcher im Wissensraum‘ – als ‚Pseudoplatz‘; \zur Notwendigkeit, der Rolle + den Möglichkeiten der ‚Kognitiven Immunsysteme‘; \...]

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„Wir als Menschheit; Nation; Gruppe; Individuen; Geistwesen; ... sind (angeblich) dazu bestimmt,
                                                   <... / ...> zu {...; erobern; ...}.“

– Aber bitte!: Von wem eigentlich „dazu bestimmt“? – Und warum gerade: „dazu“!

 [\Zeitskala: „Dickenvergleich“; \zum ‚Eingriffs‘-Paradigma der »Kognik«; \Das ‚Herr & Knecht‘-Paradigma – mit all seinen Folgen; \...]

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Phänomen: „Vielgötterei“ mit den so unterschiedlichen Eigenschaften der da behaupteten Mitglieder und deren individuellen (konfliktträchtigen) Zuständigkeiten.

– [\zur „Götterwelt der Helenen“ & Co.; \...]

Phänomen: Zeichentrickfilme à la „Bambi“; „Schweinchen-Schlau“; usw., wo sich Tiere in menschlicher Sprache (und Denkweise) unterhalten, wo diese dieselben Stimmungen und Gefühle zeigen, denen wir bei uns selbst oder bei Anderen begegnen. Je samt den intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen natürlich.

– [\Kognitiver Prozesstyp: „Kommunikation“; \„Information“ + jeweiliger Zweck; \all die Arten von „Gefühl“; \...; \...]

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‚Personifizierung‘ – ein „Kognitiver Fallstrick“

Die ‚Einschleusung’ von originalseits gar nicht erst zutreffenden Aspekten: wie etwa ein eigener „Wille“; eigenständige „Planung und Steuerung“ mit all deren impliziten Notwendigkeiten; Existenz der jeweiligen ‚Fiktion‘ als eigenständigem „Objekt“ – mit einer Unmenge an speziestypischen und individuellen Merkmalen; dessen extra ‚Wissbarkeit‘; die individuelle Anrufbarkeit / globale Anbetbarkeit; ...; ...

– [\zur ‚Trojanische Einschleusung von Aspekten‘ im »Kognischen Raum« + in der „Kommunikation“; \zur ‚Vererbbarkeit + Ererbung von Merkmalen und Fehlern‘ – im »Kognischen Raum«; \...]

Phänomen: Die meisten Wissenschaftler halten nichts davon, menschliche Bedürfnisse, Gefühle und Absichten in Steine, Flüsse, Winde, Bäume oder bloße Symbole hineinzulesen.

– [\zum Allerlei der „Wissenschaften“; \zur „Esoterik“; \...]

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[Hoimar v. Ditfurth: „Apfelbäumchen“; Fußnote 142]

„Die Evolution verfolgte ohne Zweifel keineswegs etwa das Ziel, ihren Geschöpfen, also auch uns, eine objektive Erkenntnis der Welt zu ermöglichen. „...“ + „...“. Den Kritikern, die sich, wie vorhersehbar, abermals an diesen unleugbar anthropomorphen Formulierungen stoßen werden, die scheinbar auf eine Personalisierung der Evolution hinauslaufen, möchte ich ... Folgendes zu bedenken geben: Unsere Sprache ist aus der Perspektive handelnder und leidender Personen entwickelt worden.
Sie weist als Folge davon eine Struktur auf, bei der die Verwendung anthropomorpher Formulierungen die Beschreibung auch apersonaler Prozesse erheblich vereinfacht.

Andersherum: Wenn ich das, was im Text mit nur zwei Sätzen gesagt wurde, unter Berücksichtigung der korrekten Wiedergabe auch der – in dem betreffenden Zusammenhang grundsätzlich nicht wichtigen – ursächlichen objektiven Faktoren formuliert hätte, wären dazu mehrere Seiten notwendig gewesen, eine unnötige Erschwerung des Verständnisses dessen, worauf es im Augenblick wesentlich ankam. Die Methode ist legitim.“

– [\Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \‚Kompaktierung‘ – als solche; \„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \„verstehen“ – eine kognitive Leistung; \...]

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Der – kognitive – Trick der „Personifizierung“ erlaubt phantastische Weiterungen. Etwa, dass eine Person vom "Heer der Dämonen" in Versuchung geführt wird. Auch, dass diese Übermacht – trotz ihrer Unerbittlichkeit – von irgendeinem Schlaumeier doch noch hereingelegt werden kann.

Vergleiche die Geschichte vom: „Brandner Kaspar“ – als Beispiel für viele:
Dort wird „Der Tod“ vom lebensfreudigen Helden, den er eigentlich abholen sollte, langsam betrunken gemacht, dann bei einer Kartenwette soweit betrogen, dass er – pacta sunt servanda – dem Helden schließlich weitere 18 Lebensjahre zugesteht.
--- So etwas funktioniert natürlich nur, wenn – ‚im Abbildungsseitigen‘ – der „Tod“ personifiziert wird, zusätzlich mit menschlichen Schwächen versehen.

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Übung: Spielen Sie – analog dazu – mit irgendeinem anderen der nachstehenden „Kandidaten für Personifizierung“ herum!

Kandidatenbeispiele  – „Personifizierungen“ lesen sich oft als:

·         „Der Klapperstorch“ + „Der Sensenmann“  --- für das A & O im Leben des Menschen
– [\Prinzipgrafik – in Seitenansicht: Massenhaft ‚Platz da‘ für „Falschbehauptungen“; \...; \...]

·         Der „Lebenshauch“, der angeblich extra notwendig ist, um biologische Organismen überhaupt zum „Funktionieren“ zu bringen.
– [\Die Palette der Entwicklungsschritte auf dem Weg zum „Individuum“; \zum ‚Funktions‘-Paradigma der „Technik“ + „Organisation“; \...]

·         „Das Leben“, das dem Menschen als fremde Macht gegenübertritt. Etwas das – ohne ihn zu fragen – ihn erschafft, ihn wachsen, eine eigene Welt durchleben und dann wieder sterben lässt. Der gegenüber fühlt er sich hilflos.
– [\Das „Leben“ – als Phänomen; \zum ‚Herr & Knecht‘-Paradigma – als solchem; \...; \...]

·          „Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut!“
   – [Immanuel Kant]

·         Die „Evolution“ hat selbst schon dafür gesorgt, dass <... / Das Fell genau dort zwei Löcher hat, wo die Augen sind / ...>.
– [\Die „Evolution“ – ihr Wirkprinzip; \zum Nutzen + den Fallstricken von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \...; \...]

·         „Der Gesetzgeber“  – (auch dieser: „mit heruntergelassenen Hosen“?)
– [\Zusammenleben + „Staatswesen“; \zur „Juristerei“; \‚Formalisierte Konventionen‘ – als Wirkprinzip; \zur – generellen –‚Überzoombarkeit der Weltausschnitte‘ – mitsamt all ihren Dingen, Merkmalen und Zusammenhängen; \...]

·         Der Sheriff / Der Großgrundbesitzer / ...: „Ich bin das Gesetz – hier in dieser Gegend!“
– [\...; \...]

·         Die Ethik / „Die Etikette“, die <das und das> verlangt + ...
– [\...; \...]

·         „Das Gewissen“ + Alles, was es mit einem tut und einem – nagend – antun kann
– [\...; \...]

·         „<...>, denn der Wähler hat so entschieden!“
           (als Subsummierung einer Bevölkerung zur „Einzelperson“)
– [\zur ‚An sich‘-Projizierbarkeit der Dinge – als solcher; \...]

·         „<Der Krieg / Das Schicksal / …> nahm seinen Lauf.“
     (statt erst „gründlich über Situationen nachzudenken“ + sich selbst zu „stoppen“)
– [\Verharmlosungen / Fallstricke bei: ‚So als ob‘-Paradigmen; \...; \...]

·         Das „Monster“ – als Schreckgestalt; Der „Popanz“ – als Vogelscheuche
– [\...; \...]

·         „Der Herr, der über uns wohnt
– [\zur ‚Fehlinterpretierbarkeit der WELT‘ – \Überblicksgrafik: Massenhaft ‚Platz da‘ für „Fehlinterpretationen“; \...]

·         „Die Wissenschaft weiß / kann / muss / … (nicht): <…>!“
– [\...; \...]

·         Unsere Liebe kann nicht sterben!“
– [\...; \...]

·         „Das Herz“ (, das uns im Leibe hüpft / zerbricht / ...)
– [\...; \...]

·         „Fremde Mächte“ + „Dämonen“ + „Die Furien“ + „...“,
um vorab darüber gefälligst schon Bescheid zu wissen. Denn die sind es doch, die <es> in Wirklichkeit so tun. Und die allemal: <daran> schuld sind!
– [\...; \...]

·         Der „Antichrist“ als Buhmann und Schuldiger an allem, was irgend „schlecht ist“.
Oder was uns als „Katastrophe“ gilt
– [\»Eingriffe in die WELT« – als solche; \Phänomen: „Klapperstorch“; \...]

·         „Diese Leute / All unsere Gegner stehen im Pakt mit dem Bösen.“
– Doch zum Abschluss eines jeden Paktes bedarf es nun einmal eines Partners.
   --> Also: „Personifikation“!
– [\...; \zum „Hexenwesen“; \...]

·         Der Morgen „erwacht“ (– er beginnt nur)
+ Ganze Kunstrichtungen: Die Sprache der Romantik ...
+ Alles an „Allegorischen Gestalten“ ...
– [\...; \...]

·         „Gott-Vater“
--- N. B.: Spätestens ab seiner Ernennung zum: „Lieben Gott“ ist ein Verständnis Gottes als „Höheres Prinzip und sonst nichts“ ‚abbildungsseits‘ nicht mehr drin!
– [\zum ‚Herr & Knecht‘-Paradigma; \allerlei Arten von „(Wirk)-Prinzip“; \...; \...]

·         Der Shintoismus mit seinem Vorrat an 8 Millionen Göttern
     (letztlich auch nur als der Versuch einer Repräsentation der im »Original WELT«
      angetroffenen ‚Vielheit’)
– [\zur ‚Vielheit innerhalb der originalseits angetroffenen »Einsheit«‘; \...]

·         Die „Erschaffung“ der Welt und alles an Behauptungen, was aus diesem ‚Macher-Paradigmavererbungsmäßig folgt: im Kontext von Zielen; Soll-Funktionen; Maßnahmen; Wertungen; Einzelentscheidungen; Abstimmungen und Optimierungen; ... .
– [\„Planungstheorie“ & Co.; \allerlei an „Schöpfungsgeschichten“; \Die Palette der ‚Elementarschritte‘ allen Denkens, Verwaltens, Fragens, Planens, Eroberns, …; \...]

·         Die „Schöpfung“, die es zu bewahren gilt; ...
– [\...; \\Dateiordner-Auszug „Umweltschutz; \...]

·         „Petrus“ – oder sonst irgendein Wetter-Gott
– [\...; \...]

·         „<...> fühlte sich daher vom Leben betrogen“
– [\...; \...]

·         Die „Geschichte“ (gar der „Anfang der Welt“) als Helden-Leben dargestellt
– [\...; \...]

·         „Die unsichtbare Hand des Marktes“; „Die Börse will nach oben!“; „Der Markt selbst wird das schon wieder korrigieren!“; „...“
– [\„Ökonomie“ – als ‚Weltausschnitt‘ + eigenständiges ‚Wissbarkeitsgebiet‘; \zum Nutzen + den Fallstricken von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \...]

·         „... Da gibt es eine höhere Macht / Kraft / Energie ...!“
      (wiederum mit dem vollen Arsenal an menschlichen Aspekten, an eigenen Absichten
       + an »Eingriffsmöglichkeiten«)
– [\»Eingriffe in die WELT« – als Wirkprinzip; \zum Allerlei der: ‚Arten von Maßnahme‘; \...]

·         Fatalismus: „In allem, was geschieht, waltet Gottes Wille.“;
„Genau so war es diesmal eben Gottes Wille gewesen, dass: <...>.“
– [\...; \...]

·         „{Das} war die Strafe des <Schicksals; der Geister; der Götter; ...>“
– [\...; \...]

·         „Höhere Instanzen“ / Geistige Wesen / Geister / „Der Geist an sich“.
Auch der: „Ungeist unserer Zeit“, der angeblich Alles steuert: schicksalsmäßig oder böswillig. Womöglich Alles „in den Abgrund lenkt“.
– [\...; \...]

·         Eine besondere irgendwo hergeholte Autorität
    (etwa die „Diktatur des Proletariats“ oder die Alles überwältigende „Macht“ irgendein
     anderen „Idee“)

– [\zum „Ismenwesen“]

·         „Die Macht“ etwa in: Belgrad / Moskau / Peking / Washington / Berlin, die <„alles sieht / befiehlt / an sich reißt / abschmettert / in Ordnung bringen sollte / rettet / ...“>.
– [\...; \...]

·         Das „Raumschiff Erde“ – mit der Frage nach seinem Kapitän; seiner Mannschaft; seinen Passagieren; seiner Struktur + der für es selbst benötigte: „Infrastruktur“ +  „Versorgung“
– [\...; \...]

·         „Der Zufall wollte es, dass gerad: <...> / dass nicht: {…}“; „Die Willkür des Zufalls“
– [\„Oh, Fortuna!“; \Die N ‚Modalitäten‘ der „Existenz + Änderung“; \...]

·         „Die Forschung“ jedoch hat uns <genauere / andere / ...> Erkenntnisse gebracht.
– [\all die „Wissenschaften“; \...; \...]

·         Die „Penaten“ (= Heim- & Herdgeister) + Andere das Übel bannende Figuren
+ Das ach so wichtige aktive Abschrecken / rituelle Beschwichtigen der „Bösen Geister“
   mit Ritualen und passenden Gesten
+ Das Opfer-Wesen als GANZES
– [\...; \...]

·         Eine selbständig agierende „Lebenskraft“ als Ursache – in „Urzeugung“
– [\...; \...]

·         „Idole“ aller Art und deren spezifische Verehrung. Als Vorbilder zum Nachstreben.
– [\zur „Symbolik“ – als solcher; \„Was alles wäre anders, wenn {... / Ich selbst so wäre wie: der oder die}?; \...]

·         Das Konstrukt des „Über-Ichs“: als personifizierende ‚Kompaktierung‘ gewisser „Formalisierter Konventionen“ (+ „Wertungen der Dinge“)
– [\zum Verhalten des Menschen; \‚Kompaktierung‘ – als solche; \‚Formalisierte Konventionen‘ – als solche; \allerlei an ‚Richtigkeits- und Optimierungskriterien‘; \allerlei an Wertungskategorien; \...]

·         Die „Seele“ als etwas in Wirklichkeit Eigenständiges
(auch in Form eines wegflatternden „Flämmchens“)
– [\allerlei an Definitionen + Zuschreibungen für „Die Seele“ – als „Selbständigem Objekt“; \...]

·         „Der Geist“ + „Die Seele“ als ausdrückliche Akteure
– [\Das „Ich“ – in seiner Rolle als Geistwesen; \Die ‚Palette der Freiheitsgrade‘ der „Bewegung“ + des „Handelns“ in der kognitiven Welt‘; \»eingreifen« in den Lauf der WELT; \...; \...]

·         Feen; Elfen; Gnome; Wichte; Zwerge; Kobolde; Nymphen; Baumgeister; Riesen; (unterschiedlichster Zuständigkeit, womöglich exorzierbar) Flaschenteufel; Die Drud [2]; Alraune; Drachen; Einhörner; Monster; Zauberer; Pane; Faune; Satyrn und andere Ungeheuer oder hilfreiche Wesen + ... „Die Schlümpfe“ – usw.
– [\...; \...]

·         Jedes Volk der Welt brauchte so etwas wie den „Klabautermann“, um sich die besonderen Gefahren der Seefahrt plausibel erklären zu können.
– [\...; \...]

·         Wer fest an „Murphys Gesetz“ glaubt, stellt sich dazu zwangsläufig vor, dass <irgendetwas / irgendwer> von irgendwoher „die Strippen zieht“, damit zur richtigen Zeit und am richtigen Ort dasjenige, was dort überhaupt schiefgehen kann, tatsächlich schief geht. Und das mit parallel dazu unendlich vielen anderen, aber gleichartigen Strippen hin zu anderen Orten, Zeiten und Dingen. Damit – über den Einzelfall hinaus – dessen Generalanspruch „als Gesetz“ erfüllt bleibt.
– [\‚invariant sein‘ (oder nicht) gegenüber Änderungen bei: <…> – ein systemisches Merkmal; \zum Nutzen + den Fallstricken von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \...]

·         Stoßseufzer: „Wenn ich den erwische, der diese Welt erschaffen hat!“
– [\...; \...]

·         Spuk und Gespenster:
Das „Mondgespenst“ als Fall: Eine simple, materielle Realität von Kratern und Maren wird zum „Geist“ erklärt.
– [\...; \...]

·         als Versprechen an die Götter / Geister / Heiligen bzw. als deren entsprechende Forderung:
„Hier auf Erden wird man euch lieben, und alles, was euch zukommt, werdet ihr erhalten!“
– [\...; \...]

·         Effekt heischende Formulierung wie: „In einer Welt, die ihren Platz noch nicht kannte, {...}.“
– [\„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \...; \...]

·         Das „Welt-Geheimnis“
– [\...; \≠  Das »Große Fragezeichen zum Puzzle WELT«!; \...]

·         „Der Weltgeist“ [Friedrich Hegel] – als ‚Klapperstorch für Erwachsene‘ ein Konstrukt,
dem man paradigmatisch so ziemlich Alles unterjubeln kann, was man ansonsten ‚abbildungsseits‘ nicht schlüssig unterzubringen vermag
– [\Kognitives Archiv – „Der Weltgeist“; \‚So als ob‘-Paradigmen – als solche; \Die Palette der ‚Elementarschritte‘ allen Denkens, Fragens, Planens + Forschens; \zur „Ideen- und Kulturgeschichte“ der Menschheit; \Fernziel für die Unifizierung: „Keinerlei Fremdparadigma mehr benötigt!“; \zum „Platzhalterwesen“ im »Kognischen Raum«; \‚Löcher im Wissensraum‘ – mit ihrem Angebot an ‚Pseudo-Platz‘; \...]

·         „Der Übermensch“ – [Friedrich Nietzsche]
– [\...; \...]

·         Der Kampf „Des Guten wider das Böse“. – Einer wird / muss da „gewinnen“!
– [\Das – generelle – ‚Spiel‘-Paradigma; \„Konfliktgeschehen“ + „Mediationswesen“ – \Wortfeld dazu; \...; \...]

·         Den „Neuen Menschen“ fordern, der („Was denn ist das?!“) natürlich viel „besser“ ist als der jetzige.
– [\...; \...]

·         Der / Die / Das „eingefleischte <...>“ / „leibhaftige <...>“ / ...
– [\...; \...]

·         „{...} als Verkörperung <etwa der „Treue“; allen „Unbills“; aller erlittenen Bosheiten und Demütigungen; ...>“; Verkörperungen des Bösen: „Der Teufel“; Der Lindwurm; Der reißende Tiger; Dracula; Krokodile; ... + Der „Herr“: <des Dschungels / der Sümpfe / der Nacht / ...>; „Die SED“ (oder andere Parteien) als: „Verkörperung der kollektiven Weisheit“; ...   (↑)  /  (↓) 
– [\...; \...]

·         „Diese Regierung <„...“; „Reagan“; ...>“ tut / will / denkt / baut ja doch nur Mist / ...!“
– [\...; \„Kontrolljahr 3000“; \...]

·         Analog dazu: „Der Minister“ hat: <...>! – Anstelle von: „Das Ministerium“ hat <...> getan! Ebenso bei „Personifizierungen“ bezüglich ganzer Unternehmen („Die Firma“) + Organisationen („Dieser Laden“)
– [--> \
Das ‚Pizzateig‘-Syndrom im »Kognischen Raum«; \...]

·         „Die Lehren der Geschichte fordern: {...}!“ / „Die Logik der Geschichte fordert: {...}!“
„Es ist / war / wird sein: ‚Die Geschichte‘, die in der WELT Regie führt.“
                                    – mit eingebaut allerlei an eigenen Ambitionen.
– [\...; \„Erzählte Geschichte“; \Friedrich Hegel; \Die – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens; Verwaltens; Fragens; Problemlösens; Herrschens; Planens; Spekulierens; …; \...]

·         „Das kosmische Drama vom Urknall bis zum heutigen Tage musste (ja): <...>.“
– [\...; \...]

·         Die Identifizierung des Zuschauers mit einer bestimmten „Historie“ bzw. „Fiktion“
– oder irgendeinem der Helden daraus.
– [\Kognitiver Prozesstyp: „Parteinahme“; \„Fiktionen“ – als solche; \„Märchen“ & Co.; \„Prosa“ + „Poetik“; \...]

·         Rollen-Spiele  (bei Erwachsenen und Kindern + greifbar all das Spielzeug dafür)
– [\„Szenariotechnik“ – als solche; \„Das Spiel“ – als solches; \...]

·         Kommentar aus dem Aktientelegramm:
„... Was die Börse vor allem hasst, ist Unsicherheit. ...“
--- Und dennoch verstehen wir ziemlich gut, was damit gemeint ist. Obwohl es am Wertpapiermarkt „Die Börse als GANZES“ – als hassendes oder willensgesteuertes Einzelwesen – so gar nicht gibt.
– [\...; \zur ‚An sich‘-Projizierbarkeit der Dinge + deren Ergebnissen; \‚So als ob‘-Paradigmen – ihr Nutzen + ihre Fallstricke; \...]

·         Aufgabe der: <Religion / Wissenschaft / Informatik / Presse / ...> ist:
{Das Verständnis der WELT / Die Förderung der Humanität / Die Wahrheit / ... / Die Gerechtigkeit / ...}
!“
Auch damit wird der Inhalt der <...>-Klammer „personifiziert“: Jenseits des bloßen „Ists“ und des „so Passierens“ auch eine „Aufgabe“ haben und diese (un)zureichend erfüllen kann nur ein ‚Geistwesen‘. Können nur konkrete Vertreter d
er: <Religion / Wissenschaft / Informatik / Presse / ...>.)
– [\Das „Hohe Warte“-Szenario – Geistwesen; \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit‘ von Aspekten in den „Gedankengang“ / ins momentane „Verständnis“; \...]

·         „Die Liebe will, tut, kann, hilft ...!“ (+ all die romantischen Gedichte + Schlagertexte)
– [\...; \...]

·         „Der Ätna sammelte Kräfte für einen neuerlichen Ausbruch.“
– [\zur tatsächlichen Wirkweise von „Unfällen“ – Überkritikalität; \...; \...]

·         „Die Zeit arbeitet gegen uns!“ – bei der Suche nach Überlebenden nach einem Lawinenabgang etwa
– [\...; \...]

·         „Die Zukunft wird schon eine Lösung bringen!“ – falls man selbst nicht weiter weiß
– [\...; \...]

·         „Der Stellenplan“ für einen bestimmten ‚Bereich der Daseinsvorsorge‘ + die dortigen „Zuständigkeiten“ verlangen: <...>!
– [\Die Palette an ‚Bereichen der Daseins- und Zukunftsvorsorge‘; \‚Diamanten‘ – im »Kognischen Raum« – \Prinzipgrafik dazu; \„Arbeitsteilung“ – als solche; \„Aufwand“, Wirkleistung + Die jeweiligen Reibungsverluste; \...]

·         Fälle von Schizophrenie mit systematisiertem Verfolgungswahn:
„Die Kranken werden von Stimmen gequält, die Tag und Nacht von schrecklichen Dingen erzählen. Wahn und Wirklichkeit sind ununterscheidbar. Auf der Suche nach Verantwortlichen für ihre Misere kommen sie auf abstruse Ideen, mal sind Familienmitglieder schuld, mal frem­de Geheimdienste oder Forscher in Genlabors. Die Gepeinigten fühlen sich, sei es durch Strahlen oder durch Hirnmanipulationen, ihres Willens beraubt und
ferngesteuert. Schutzlos ihnen ausgeliefert!“
– [\zur ‚Möbiusschen Verdrehbarkeit der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \...]

·         Analoge andere Krankheiten
– eventuell mit einem ebenso wahnhaftem „Seelentröster“ zu deren Kompensation
– [\...; \...]

·         Das aktuelle Feind-Bild
– [\zum „Ismenwesen“ + \‚Kognitive Immunsysteme‘ – als solche; \...]

·         Als die „Fahnen“ riefen; ...
– [\...; \...]

·         „Es bleibt abzuklären, wer eigentlich die Sonnenuhr aufzieht.“  
– [nach Christoph Lichtenberg]

·         Nemesis, die Göttin der Rache; Justitia; ...; Mars; ... & Co.
– innerhalb der „Materiellen Welt“ massenhaft als Statuen dargestellt
–  [\Die „Wahrheit“; \...]

·         Die Verantwortung für <Unangenehmes> auf ganz Anderes abschieben
– [\...; \...]

·         Irgendjemand höchst „Virtuellem“ (angeblich) dankbar sein müssen ...
– [\‚virtuell sein‘ – als Merkmal; \...]

·         Der „Schutzengel“ eines jeden
+ „Herr, gib deinem treuen Diener ein Zeichen, was er in seiner Not tun soll!“;
„Gott schützt die Gerechten.“; „...“
– [\...; \...]

·         Der „Wind“, als pustende Wolke dargestellt
– [\...; \...]

·         Illustriertenfotos à la: „Die bittende Hand eines traurigen Kindes streckt sich dem brutalen Kämpfer entgegen.“
– [\...; \...]

·         ‚Kompaktierung‘ einer langjährigen Geschichte / ihre Beschreibung in Gestalt eines einzelnen „Helden“ oder „Schurken“, eines „Großen Gelehrten“ oder weltbekannten „Künstlers“.
                 Egal, wie diese Leute als Personen im Leben wirklich waren.
– [\‚Kompaktierung‘ – eine bestimmte Art von abbildungsseitiger ‚Verzerrung der Dinge‘; \...]

·         Die „Schildkröte“ als Inbegriff von: <...>; Die weise „Eule“; „...“
– [\FRITZ – Der „Roboter“; \Das „Endoteleskop“-Szenario der »Kognik«; \...]

·         Die „Innere Stimme“ in den Lebensaltern oder Epochen, in welchen der Einzelne noch gar kein entscheidungsfähiges Selbst, kein modernes reflektierendes „Bewusstsein“ besitzt bzw. besaß.
– [\KPT-1ff – \Grafik- Rohentwurf: „Lebensbaum zum Kognitionsprozess“; \Entwicklungsschritte auf dem Weg zum „Individuum“; \...]

·         In Schlagern wird immer wieder die Vision besungen, dass irgendwann das Glück vor der Tür stehe  – und als „Deus ex machina“ alles Weitere in der Liebe und im Leben positiv regle.
– [\...; \...]

·         Erntedankfeste; Glückhafte Ereignisse + Der Bedarf, jemand Konkretem dafür zu danken
                                     (+ umgekehrt bei: Schuldzuweisungen)
– [\...; \...]

·         Notfalls wird alles „Geschehen in der WELT“ zum tätigen „Schicksal“ uminterpretiert.
["sich dem Schicksal (nicht sinnlos) entgegenstellen". Um das Schicksal überhaupt herausfordern zu können und seiner sprichwörtlichen „Tücke“ gekonnt zu begegnen, muss es erst einmal selbst als etwas „Eigenständig Denkendes + Handelndes“ existieren. – Persönlich als: „Freund“ oder „Feind“.
-- "Höhere Fügung"; "Die Bestimmung von jemandem / von etwas"; "Ein glückliches Schicksal wollte, dass: <...>"]
– [\„Oh, Fortuna!“; \„Die Bestimmung“ – ein allzu wolkiger Begriff; \...]

·         N. B.: Der altertümliche Begriff „Antlitz“ wird heutzutage fast nur noch in Zusammenhang mit – solchen – „Personifizierungen“ verwendet.
                      („Der Erde Antlitz“; „In der Physik enthüllt Gott sein Antlitz.“; „...“)
– [\...; \aus dem „Popol Vuh“; \...]

·         Das Aufspannen von allerlei Kunstwelten mit eigenen Ansprüchen – etwa der ‚Welt‘: „des Kindes“; „des Künstlers“; „...“; „der Moral“; „der Wissenschaft“; „des Jenseitigen“; ...
– [\‚Weltausschnitte‘ – als Dinge zur Auswahl; \zur ‚An sich‘-Projizierbarkeit der Dinge – als solcher; \„Virtuelle Welten“ – als solche; \...]

·         Der „Plot“ und das „Ambiente“ eines Theaterstücks oder Krimis + dortige Rollen-Verteilung: Die Person X steht für: <...> und deckt somit ein ganzes Verhaltensfeld ab.
(Dagobert Duck; Die Peanuts; Faust; „Der Träumer“ versus: „Der Realist“; „Der Zappelphilipp“; Vertretbare Meinungen / Ganze ‚Paradigmen‘; ...)
{Mehrere Personen / unterschiedliche Lebensphasen  -->  bessere „Flächendeckung“ so wie im wirklichen Leben}
– [\‚Raumgreifung‘ versus: \
‚Raumverzicht‘ – trotz all des weiterhin existierenden „Puzzlesteinmaterials“ – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht + in Draufsicht; \„sich verhalten“ – als Merkmal; \„Verhaltensformen“ beim Menschen; \...]

·         „Die <Grußkarte / ...> führt heute ein Leben im Verborgenen.“
– [\...; \...]

·         Den Dingen / Ereignissen / Zusammenhängen „ihr Geheimnis entreißen wollen“ ...
Die jedoch „haben“ – ‚originalseits‘ – gar keines! Wir Menschen dagegen haben massenhaft Unwissen. Und „geheimnissen“ daher in unseren Zuschreibungen – jegliche Schuld von uns abweisend – manch (oft) falsche Fähigkeit in <die Dinge> hinein.
– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \„Erkenntnis“ + Erkenntnis­gewinnung; \...; \...]

·         „Die aus der Antike überlieferte, im klassischen Drama aufs äußerste zugespitzte Vorstellung, dass es letztlich die Einzelpersönlichkeit sei, die den Gang der Geschichte bestimmt, ... .“
         (-->  Die „alte“ Art der Geschichtsschreibung + heutige Biographie-Geilheit)
(Scheitern: Ein Attentäter etwa personifiziert in sein Opfer alles hinein, was ihm an der ‚WELT‘ oder dem momentanen politisch-gesellschaftlichen System nicht passt. Die Enttäuschung kommt dann, wenn er merkt, dass trotz des Tyrannenmords, die erhoffte Wirkung nicht eintritt.)
– [\„zusammenhängen“ – ein originalseitiges Merkmal; \all die Arten von „Änderung“; \zur „Geschichtsschreibung“ – als solcher; \»Eingriffe in die WELT« – als Wirkprinzip; \‚Wirkungsausbreitung‘ + „scheitern“ (können); \...]

·         Motto: „Das System“ ist an allem schuld! – Und gehört daher von Grund auf bekämpft.“
– [\zum „System“-Begriff; \...]

·         Die „Aufgabe“/ „Pflicht“/ „...“ der: <... / ...> – „Was eigentlich ist die Aufgabe der Ästhetik?“
– [\Die Palette der – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Fragens, Planens, …; \zur „Ästhetik“; \...; \...]

·         ...
– [\...; \...]

*****

Es gibt beim „Weltbild-Machen“ wohl
nichts Wichtiges,
was nicht schon derart personifiziert worden wäre!

– [\...; \...]

*****

Aus fremder Feder – im selben Paradigma

[Roland Simon-Schaefer: „Kleine Philosophie für Berenike“, S. 155]

„Der christliche Gott ist eine Vaterfigur mit allen positiven und negativen Eigenschaften, die die Vaterrolle enthält: Er liebt, zürnt, straft, verzeiht usw. Man kann sich von ihm Geschichten erzählen über seinen Umgang mit den Menschen, wie es im Alten und Neuen Testament geschieht.“

– [\„Götterwelt“ der Helenen, Germanen & Co.; \zur „Hierarchie der Engel“; \...]

„Der Gott der Philosophen dagegen ist keine farbige Persönlichkeit. Über ihn kann man keine Geschichten erzählen außer der einen: Er hat die Welt gemacht als ein nach ewigen Gesetzen wunderbar funktionierender Kosmos. Er ist Demiurg, ein genialer Ingenieur, Baumeister – usw.“

Selbst diese Zuschreibung ist ihm – auch bei Philosophen! – abhanden gekommen. Bei der „Explikation der WELT“ wurde sie mittlerweile durch ganz anderes, gar nicht erst Personifiziertes ersetzt.

– [\als Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \zum „Explikationswesen“; \all die Arten von (Wirk)-„Prinzip“; \all die „Schöpfungsgeschichten“; \zur „Selbstorganisation“ – diesem Wirkprinzip; \„Invarianz“ gegenüber Änderungen / Austauschen bei: <… / ...> – ein systemisches Merkmal; \Das – sogenannte – „Anthropische Prinzip“; \„Kontrolljahr 3000“; \...]

*****

[„Berenike“, S. 156]  „Die Philosophen haben sich für die Natur und gegen Gott entschieden, und das hat folgenden Grund: Wenn es nur einen Gott gibt, dann ist er nicht nur der Urheber aller Wunderwerke der Welt, sondern er ist auch verantwortlich für Leid, Unglück, Katastrophen und Tod.

Wie kann man die Existenz des Übels in der Welt erklären, wenn es nur einen einzigen guten Gott gibt? Das ist das Problem der Rechtfertigung Gottes, der "Theodizee".“

„Wohlgemerkt: Die Juden und Christen fürchten Gott, deshalb hüten sie sich, mit ihm zu rechten. Die Philosophen hingegen maßen sich an, über Gott zu urteilen. So haben sie die Götter der Antike als Halunken abgeurteilt. In der Neuzeit, in der Aufklärung {und heute wiederum}, wird dieser Prozess, diesmal gegen den einen Gott, wiederholt.“

– [\„Innere Widersprüche“ – als solche; \als abbildungsseitiges Phänomen: ‚Löcher im Wissensraum‘ – Die Schaffung von ‚Pseudo-Platz‘; \Hochzählung von „Partnerkategorien; \Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \...]

*****

Wie eigentlich müsste es – nach den „Regeln der Kunst“ – bei einem ‚Heranzoomen‘ an diese Konstrukte konkret ausschauen?    --- Mitsamt der Spucke, der Pfortader & Co. all der Dämonen.
Wie müssten die „Zuschreibungen“ lauten, die an deren Stelle zu stehen kämen, damit diese Wesen überhaupt bestehen, voll funktionieren, so herumgeistern und das Geschehen in der WELT derart massiv beeinflussen können?

                      Und das ohne jegliche „Paradoxie“ und ganz ohne „Inneren Widerspruch“!

– [\Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma der »Kognik«; \Die Palette der „Zoomphänomene“; \»Eingriffe in die WELT«; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \Die – jeweiligen – ‚Kognitiven Immunsysteme‘; \Die „Regeln der Kunst der Kognik“; \Die – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Fragens, Verwalten, Planens, …; \allerlei Arten von „Zuschreibung“; \„paradox sein“ – als Merkmal; \„Innerer Widerspruch“ – als solcher; \„funktionieren“ (oder nicht) – als Merkmal; \...]

*****

Option

Eine „Personifizierung“ vornehmen für jeden einzelnen der »Kognitiven Prozesstypen« + ...
– [\allerlei an »Kognitiven Prozesstypen« – \Grafik-Rohentwurf dazu; \...]

„Herr Beispiel“; „Prof. Theorie“; „Frau Praxis“; „Ing. Modell“; „Tante Ratsch“; „Dichter Kämmerlein“; „Schöpfer – Träumer“; „Klein-Grün“; „...“

Ebenso für: Die „Entscheidung“ / Die „Tat“ / Der „Wille des Schicksals“; Die „Vorsehung“ (in „Pull-“ versus: „Push-Geschehen“!); Die „Strafe“; „...“
--- Allesamt ‚verzerrende‘ Umschreibungen und ‚kompaktierende‘ Fiktionen in „Weltbildern“,
die jede Form von Eigenverantwortlichkeit auszuklammern versuchen.
– [\zur ‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ im »Kognischen Raum«; \‚Kompaktierung‘ – als extra Arbeitsschritt; \allerlei an – persönlich übernehmbaren – „Weltbildern“; \...; \...]

·         „Das Schicksal klopft an die Tür!“; „Das Schicksal / Glück / Pech wollte es nicht anders.“

·         „Der Fluch, der über <jemandem / etwas> schwebt“; „Der Thron“ – als eigentliches „Top“ aller Macht + „Letzte Instanz“

·         Zauberei sowieso; ...

·         „Die Ehre gebietet / hat es nicht zugelassen / ...“
         (+ Was an seltsamen „Ehren“-Kodizes gibt es nicht alles in unserer Welt!)

·         Der „Fluch“, der, nachdem er nun einmal draußen ist, seine Opfer sucht
        (weil diese ihm als Beute versprochen wurden)

·         Und wenn es nicht „Das Schicksal“ sein soll, dann ist es – ewig vorwärts drängend – eben: „Der Fortschritt“, der alles bestimmt + regelt. Der am Ende doch noch alles „in Ordnung bringen“ wird.
– [\Zeitskala: „Dickenvergleich“; \„Ordnung“ – ein erst abbildungsseitiges Merkmal; \...]

·         Im „Geist der Zeit“ (1750 bis 1900 – im Zeitalter der Aufklärung) trat im ‚Behauptungswesen‘ „Der Fortschritt“ nach und nach an die Stelle: „Der Vorsehung“.

·         „Der Zeitgeist“ – damals und sonst!

·         Die „Erleuchtung / Inspiration / Gnade / Offenbarung / ...“, die „als Engel des Herrn & Co.“ etwa selbstständig agieren und entscheiden, wen es trifft. – Wann, wo und wie.

·         „Das Füllhorn“ (voll mit Ressourcen) wird immer von <irgendjemand> mitgebracht / bewacht / ...
(von einem Geist; einer Göttin; einem Wundermann; dem Prinzen; einem „deus ex machina“; ...)

·         Alraune (\\Mandragora) – Schmerz-, Schlaf- und Rauschmittel; Betäubung; Aphrodisiakum; zwecks Abtreibung; gegen Unfruchtbarkeit; ...
Magische Kräfte  -->  „unsichtbar machen“; Geld verdoppeln; hieb-, stich- und kugelfest machen
              + als physische Wurzel unter dem Galgen ausgegraben: „Galgenmännlein“

·         Der „Homunculus“ – \\Wiki: „Homunculus“

·         Befragungen des Geistes; Weissagungen erbeten / diese befolgen; Schatzsuche; ...

·         Aberglauben; Diabolische Wesen; Beschaffer von Glück, Gesundheit und Reichtum; allerlei wunderbare Eigenschaften; Bezahlung per: „Verkauf der Seele“; ...

·         „Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.“  
 – [Charles de Montesqieu – zitiert nach SZ]

·         Der „Geist von Helsinki“; Der „Genius loci“; „...“

·         Die Natur mit ihren „Launen“

·         ...

*****

Allesamt Nachfahren des Animismus

„Ist nicht die Angst ihrem Wesen nach ein Negativum, ein Relikt mittelalterlicher Umdüsterung der Vernunft, neben Schmerz und Krankheit eines der Symptome einer noch unvollkommen entwickelten Menschheit? Und sollte unser Bestreben, auch diesen Dämon aus der Sphäre unseres Lebensbereichs auszutreiben, etwa nicht legitim sein? Unsere Erfolge waren groß. Wo sind sie denn geblieben:
Rübezahl, der menschenfressende Riese, Hexen, Zwerge, Zaubersprüche, wo sind sie denn, die Schrecknisse und Gespenster, die vor wenigen Generationen noch leibhaftig waren und die Herzen der Menschen ängstigen konnten? In den Kindermärchen führen sie noch ein herablassend geduldetes Schattendasein, und die das Lächerliche streifende Form einer solchen Domestizierung des Unheimlichen schlechthin erscheint uns wie das Siegel der schmählichen Niederlage.“

                                     – [Hoimar v. Ditfurth: „Unbegreifliche Realität“, §S. xx§ --- Geschäfte mit der Gänsehaut]

Doch es gibt so etwas wie ein Grusel-Soll. Das wird vom modernen Menschen allem Anschein nach untererfüllt.

*****

Der „Wettergott“; Die „Fruchtbarkeitsgöttin“; „...“

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Übung zu manch Philosophenjargon

                               Wer kann eigentlich / tatsächlich „sich selbst entfremden“?

Wer / Was kann das nicht? Oder: nur in irgendeinem vage übertragenen Sinne? Wie lauten die Mindestvoraussetzungen für diese Fähigkeit / für speziell dieses Merkmal?

– [\„vergleichen“ – eine kognitive Leistung; \zum extra „Abgrenzungsschritt“ im »Kognischen Raum« + seinen Problemen und Kompromissen; \zum „Ismenwesen“; \„Muster“ – als solche; \Hochzählung von „Partnerkategorien“; \„Änderung“ – ‚im Originalseitigen‘ versus: ‚im Abbildungsseitigen‘; \„morphen“ – eine abbildungsseitige Tätigkeit; \‚wolkig sein‘ – als Merkmal; \(nicht) ‚operational sein‘ – ein abbildungsseitiges Unterscheidungsmerkmal; \...; \...]

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Gründe / Interpretation der Dinge[Stephen Hawking in einem Interview: Der Spiegel – x.x.1988]

„Wir sind nur eine etwas fortgeschrittene Brut von Affen auf einem kleinen Planeten, der um einen höchst durchschnittlichen Stern kreist. Aber wir können das Universum verstehen, und das macht aus uns etwas sehr Besonderes.“

– [\zum ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis + Einsicht‘; \Entwicklungs-Schritte auf dem Weg zum „Individuum“; \„verstehen“ – eine kognitive Leistung; \...; \...]

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Phänomen

Doch können wir uns anscheinend nicht damit abfinden, dass es im »Original WELT« Wirkungen gibt, hinter denen als Verursachung nicht der Mensch steckt. Alle Erfolge der „Evolution“, als einem Änderungsgeschehen ohne nachdenkendes / planendes / quasi-menschliches Wesen im Hintergrund, bleiben uns im Grunde ein Gräuel. Etwas, das schnellstens ‚uminterpretiert‘ sein will!

– [\„Selbstorganisation“ – als Wirkprinzip; \„Evolution“ – als Wissen gewinnender, Organe bildender + Verhalten prägender Prozess; \Das ‚Funktions‘-Paradigma der Technik + Organisation; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit – \Systemische Grafik: Massenhaft ‚Platz da!‘ – für „Fehlinterpretationen“;  \...]

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N. B.: Nicht alles, was irgendwie „verdreht“ dargestellt ist, beruht auf einer „Personifikation“.
                        (aber dennoch: irgendetwas den <„...“>-Bazillus nennen können – usw.)
-->  \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit‘ von Aspekten

Die Tendenz sich mit Anderen / Anderem zu „identifizieren“
(Tierliebe + Die grausame Natur; Romane; ...) –
[\Der Kognitive Prozesstyp: „Parteinahme“]

Figuren wie: „Asterix“, „Tarzan“ & Co.:
Jede ein ganz individueller Mix aus Klischees und urmenschlichen Wunschvorstellungen
– [\„Comics“ – als solche; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“; \all die Arten von „Motiv“; \allerlei an: „Wertungskategorien“; \‚Stimulusware‘ – ihr Wirkprinzip; \...]

Identifikations-Figuren: „Johnny Walker; Der „Marlboro Mann“; ...
(+ Werbefiguren wie das: „Michelin-Männchen“ einer Ikone ohne sonderlichen Anreiz zur Identifikation mit ihnen)

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„Falsch ist es schon,
aber es ist verständlich!“

– [Fritz Kahn]

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„Personifikationen“ sind nicht etwa nur ablehnenswert,
weil: „Lächerlicher Kinderkram“, ‚Trojanische Pferde‘, „Manipulation der Massen und Dummen“. [3]
                                           

– [\Die Palette der ‚Kognitiven Prozesstypen’ – \Überblicksgrafik dazu (im Rohentwurf); \allerlei an Szenarios zum »Puzzle WELT«; \...]

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Arbeits-Paket

Die Spielkonzepte (religiöser und anderer) „Weltbildmacherei“ und deren Auftreten:
                                              als Tabelle / Statistik dargestellt!

– [\zum – generellen – ‚Spiel‘-Paradigma; \...; \...]

Wo in den verschiedenen „Weltbildern“ / „Religionen“ steckt im Kern nur Personifizierung drin?

·         Aborigines + „Die Gemeinschaft der Ahnen“ + ...

·         ...

·         ...

Box: In welchen der Weltbilder / Religionen steckt dagegen kein einziges „Gramm Personifizierung“ drin? Auch keinerlei: „absolut“ / „ewig“ oder „unendlich“?

                                    Ist das so aus Primitivität oder aus höherer Weisheit?

– [\„Absolutheitsbehauptungen“ – wenn Fallstrick; \„Weltbilder“ – als solche; \...; \...]

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Kunstfiguren – mit vermenschlichtem Lebenslauf

„Aphrodite, entstanden aus dem lange auf dem Meer herumtreibenden Glied des von Chronos entmannten Uranos.“; „...“; „Wotan & Co.“ mit all ihrem Treiben – unter unterschiedlichen Namen

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N. B.: „Personifizierungen“ – als Tatsache von früher her ist jede unlöschbar im ‚Kognitiven Archiv’ vermerkt! – Wird auch nach der einmal erreichten Total-Unifizierung nicht plötzlich „out sein“.

– [\Das ‚Kognitive Archiv der Menschheit‘ versus: \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT«; \„Kontrolljahr 3000“]

Der Hang zur Personifizierung von Zusammenhängen / Wirk-Vermu­tungen ist nun einmal Teil der inneren Wirklichkeit des Menschen. Wird es immer bleiben.

Warum auch nicht, wenn man diesen Trieb kennt
und ihn dort, wo nötig, kritisch berücksichtigt.

Oft ist eine „Personifizierung“ – in ihrer Einfachheit – dem schnöden „wahren Weltbild“ sogar weit überlegen. Etwa dann, wenn es ausdrücklich darum geht, allzu komplexe Zusammenhänge per: ‚So als ob‘-Vorstellung zu explizieren:

 Kindern gegenüber; bei Lernenden – aber auch als Hilfe zum Umdenken für Erwachsene.

Für viele Zwecke reicht das als „Information“ völlig aus. Macht dort im Ergebnis keinen Unterschied.

– [\zur „Komplexität“ – unserem Angstgegner; \„Information“ + jeweiliger Zweck; \zur Nützlichkeit von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \Das ‚Guckloch‘-Paradigma der »Kognik« – unser aller gemeinsames „Kognitives Los“; \„verstehen“ – eine kognitive Leistung; \Das – das Verständnis idealisierende – „Anlupf“-Szenario der »Kognik«; \...]

„Personifizierte Explikationen“ werden auch in Tausenden von Jahren noch der speziell menschlichen Denkweise entgegenkommen. Sind irgendwie humaner als die nüchterne: „Tatsächliche Wahrheit“.

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Also
Trotz aller Berechtigung und Stärken der »LÖSUNG des Puzzles WELT«
und aller Erkenntnisse aus der »Kognik«:

Nur ja keinen Fundamentalismus draus machen!

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Wer sich selbst für immun und erhaben über alle „Personifi­kation“ hält, sollte sich daran erinnern, wie ihm selbst in der Kindheit – auf manch bohrende Frage  – die Welt zur eigenen Zufriedenheit „erklärt“ wurde:

Der Weihnachtsmann; Klapperstorch; Schutzengel; Der böse Mann; Geister; Die Sünde; ...

Für die objektive differenzierte Wahrheit fehlten ihm damals die passenden „Denkmodelle“ + die Fähigkeit zum souveränen Umgang mit all den ‚Wissensträgertypen’. Was also lag – und liegt – näher, als dass die Erwachsenen zu etwas „Kindgerechtem“, zu etwas bereits „Vertrautem“ greifen:

Zum ‚Macher’-Paradigma mit: Fremdbestimmheit / Schutzbedürfnis / Externen Mächten / Überwachung; ... Mal wohlwollend als Notlüge gedacht, mal tradierte Glaubensvorstellung, die einem da aufgetischt wurde. In oft kategorischer: ‚Behaup­tung‘.

Noch ohne eigene Möglichkeiten,
diese auf ihren Wahrheits­gehalt hin zu überprüfen.

– [\Die Entwicklungsschritte auf dem Weg zum „Individuum“; \Definitionsgrafik: Die Rolle der „Denkorthesen“; \all die im »Kognischen Raum« fälligen ‚Rütteltests‘; \Das ‚Herr & Knecht‘-Paradigma; \Die ‚Palette der Freiheitsgrade‘ der „Bewegung“ + des „Handelns“ in der kognitiven Welt   -->  im Ideal des ‚Kognitiven Weltbürgers‘; \zur »Kognitiven Infrastruktur der Menschheit« – \Überblicksgrafik dazu; \„Kontrolljahr 3000“; \...]

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Vorhandene Attraktoren

Als Konzepte naheliegend – fast zwingend – sind als Personifikation: all die „Engel“ + „Die Gemeinschaft der Heiligen“ + „...“. Denn ein noch so allmächtiger Gott würde, wenn er nicht mit eigenen Heerscharen und Mannschaften für den Kampf im Alltag vor Ort ausgestattet wäre, von Freund und Feind wohl nur für einen „Papiertiger“ gehalten.

– [\„Wie kamen <... + ...> überhaupt in die WELT hinein?“; \„Konfliktgeschehen“ + „Mediationswesen“ – \Wortfeld dazu; \„Verhaltensformen“ beim Menschen; \Wortfeld: „Religiosität“ + \Seite #2 dazu + \Seite #3; \...]

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Betroffen vom „Personifizierungsgehabe“ ist also ein Riesenteil von all demjenigen, was dem »Unterfangen Weltpuzzle« / dem ‚Kognischen Universalatlas’ überhaupt zum Zweck der ‚kartografischen Ablage‘ unterkommt. „Personifiziertes“ ist damit einer der gängigsten ‚Kognitiven Fallstricke’.

                      Voller ‚Löcher im Wissensraum‘ und ‚Falsch stellbarer Fragen‘!

– [\zur – grundsätzlichen – ‚Kartografierbarkeit des Wissbaren‘; \Arbeitsvision: »Kognischer Universalatlas«; \Pseudo-Platz‘ im »Kognischen Raum«; \Phänomen: „Falsch gestellte Fragen“; \...; \...]

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Das Phänomen „Personifizierung“ und seine Erscheinungsformen:

Eine ganz besondere abbildungsseitige ‚Wissbarkeitsszene‘ – hochgradig die Wirklichkeit verfremdend zwar – und trotzdem sozial akzeptabel! Oft sogar beliebter als die Wahrheit selbst.
Die Kreativität des Menschen beim anthropozentrischen Verzerren der Wirklichkeit ist unbegrenzt.

– [\zur ‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ im »Kognischen Raum«; \zum „Anthropozentrismus“; \...]

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Die im Sprachalltag und in Symbolisierungen fast allgegenwärtigen „Personifizierungen“ sind, sobald man darauf achtet, als solche leicht zu erkennen: Verräterisch als Charakteristik in ihrem ‚Kognitiven Fingerabdruck‘ ist immer die Verwendung von Elementen aus der Wissbarkeitsszene des: „Tuns, Verhaltens, Strebens, ...“.

– [\zum ‚Fingerabdruck eines jeden Dings‘ – im »Kognischen Raum«; \Die Palette der – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte des Denkens‘; \...]

Und was dann? --- Als Bausteine enthält jede dieser ‚Behauptungen‘ mindestens eine „Verzapfung“, die beim Unifizierenden Weltpuzzeln besser nicht genutzt werden sollte. „Verzapfungen“, die nicht wörtlich zu nehmen sind, sobald man auf „Unverzerrtheit“ des sich – als LÖSUNG – ergebenden Weltbildes Wert legt.

Im Rahmen des »Puzzles WELT« gehört all das – kartografisch – in die Wissbarkeitsszene der Künstlichkeiten: allesamt „Fiktionen / Collagen / Klitterungen“. In der Sparte: „hochverzerrend“.

Allesamt sind sie einzig und allein in »Kognitiven Lebensfilmen« der Menschheit erzeugt worden. Und zwar anhand der Kognitiven Freiheitsgrade des ‚Kopierens & Einfügens‘ und der ‚Projektion‘.

– [\Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums«; \zum ‚Behauptungswesen‘; \Prinzipgrafik: „Absturz in die Vermenschlichung“ – in Seitenansicht; \zur „richtigen“ gemeinsamen ‚Ausrichtung‘ der Puzzlesteine; \zur ‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ im »Kognischen Raum«; \Die Palette an ‚Richtigkeits-Kriterien‘ – auch: „Unverzerrtheit“; \Die ‚Palette der Freiheitsgrade‘ der „Bewegung“ + des „Handelns“ in der kognitiven Welt‘; \Meme + „Memetik“; \„Kopieren + Einfügen“ – als kognitive Freiheitsgrade; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Projektion“; \...]

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In denjenigen Fällen, wo in solchen Aussagen dennoch ein Körnchen Wahrheit steckt oder gar eine wichtige Erkenntnis über die WELT – beim „Klapperstorch“-Mythos ist das sicherlich nicht der Fall – muss erst einmal die Menge der allzu künstlichen Zapfen inaktiviert werden. Der verbleibende Rest an Aussage-Gehalt bleibt danach innerhalb eines verlässlicheren Kontexts neu zu formulieren. Und gemäß seinem wahreren ‚Kognitiven Fingerabdruck’ + eventuell unter weiterer „Entzerrung“ neu ins Lösungsraster einzuordnen

= ‚einzupuzzeln‘ / im »Kognischen Raum«, seinen „Platzhaltern“ und ‚Abstraktionskegeln’ »kartografisch zu platzieren«

– [\zum Nutzen + den Fallstricken von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \Prinzipgrafik – in Seitenansicht: Massenhaft ‚Platz da‘ für „Falschbehauptungen“; \„Isomorphie“ – in unterschiedlichen Aspekten + Graden; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \„Platzhalterwesen“ + ‚Plankegel‘ – im »Kognischen Raum«; \...; \...]

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Phänomen: Die – sachlich oft wenig berechtigte – Sonderrolle, die wir in der Gesellschaft instinktiv „Prominenten“, „Hohen Tieren“ oder „Popidolen“ zugestehen

                                       -->  „sich im Lichte gekrönter Häupter sonnen“ usw.

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„Dämonen“ in den exakten Wissenschaften – als „Gedankenexperimente“

Ø Der Laplacesche Dämon ( + Der „Determinismus“)

Ø Der Maxwellsche Dämon ( + der 2. Hauptsatz der Thermodynamik)

Ø „Ockhams Rasiermesser“ ( + Die ‚Kognitive Ökonomie‘)

Ø Der „daimónion“ des Sokrates ( + „Die Innere Stimme“; \zum Wirkprinzip von: ‚Stimulusware‘)

Ø Die „Unsichtbare Hand des Marktes“ im Wirtschafts-Liberalismus – [Adam Smith]

Ø „Schrödingers Katze“ ( + Die „Unschärferelation“ der Quantentheorie)
– [\„Schrödingers Katze“ – \Überblicksgrafik dazu; \...]

Ø Szenario: „Klein Grün
(+ \»Einsheit in Vielheit«: als Merkmal auf Seiten des »Originals WELT« so angetroffen; \‚Ausgezeichneter Blickpunkt‘+ „Unifizierung“ + Der so besondere Posten des: »Privilegierten Beobachters«; \...)

Ø §+ Fachliteratur dazu§

– [\zur „Szenariotechnik“ – als solcher; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit der Dinge; \allerlei Konkurrierendes an ‚Wirkprinzip‘; \zum ‚Funktions‘-Paradigma der Technik + Organisation; \„Götter“ – in all den ihnen per Lobpreisung zugeschriebenen Rollen : -->  dann nur noch wie „Dämonen“;  \...]

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Beispiel                                      „Eintrittswinkel“ = „Austrittswinkel“

Dieses Gesetz der Optik kommt ganz ohne „Dämon“ aus. Ohne Notwendigkeit der Beteiligung irgendeines „Geistes“ am Geschehen. Auf molekularer Ebene der „Materiellen Welt“ betrachtet, ist dieses Gesetz zwingend, ‚explizierbar‘. Und in jedem Fall nachrechenbar.

– [\zum Tortenstück: „Materielle Welt“; \zur – allemal abbildungsseitigen – ‚Durchzoombarkeit als Weltausschnitt‘ – hier: bis hin zu „Molekularauflösung“; \...]

Ähnlich geht die „Sonne“ – ohne Eingreifen irgendeines „Lenkers“ – am nächsten Morgen erneut auf. Brav an der genau richtigen – eindeutig berechenbaren – Stelle am Horizont ihres Beobachters.

--- usw. usw.

– [+ \Das ‚Evolutions‘-Paradigma + dessen „Erklärungsvermögen“; \zum „Explikationswesen“; \zur „Systembiologie“; \...]

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Der Laplace´sche Dämon
[„Philosophischer Versuch über die Wahrscheinlichkeit“, 1814]   --- {noch so ein „Szenario“ / „Gedankenexperiment“!}

Pierre-Simon Laplace schrieb damals, dass ein Geist, der die Lage und die Geschwindigkeit aller Massen im Universum kenne, deren volle Vergangenheit rekonstruieren und deren Zukunft perfekt voraussagen könne. In der Newtonschen Mechanik „entsprechen“ Zukunft und Vergangenheit einander tatsächlich, da man dort die Richtung des Zeitpfeils umkehren kann, während die Gleichungen noch immer unverändert gelten.

Doch die Eigenschaften eines bestimmten Denk-Modells – wie die Newtonsche Mechanik ist es allemal ‚im Abbildungsseitigen‘ entstanden – müssen noch lange nicht auf Seiten des »Originals WELT selbst« gelten!

– [\in  Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \„Emergenz“ – als Phänomen versus: \bloß: ‚Explikationismus‘; \„Hypothetischer Realismus“; \„Invarianzen“ + Die Suche nach ihnen; \„Chaostheorie“ + Der Schmetterlingseffekt; \„Symmetrien“ – als solche + deren Brechung; \allerlei an ‚Richtigkeitskriterien‘ – zur freien Auswahl; \‚Originaltreue‘ – falls als Richtigkeitskriterium angesetzt; \...]

Obwohl für den Zeitpfeil die Umkehrbarkeit, wie man mittlerweile weiß, im Subatomaren nicht „strikt gilt“, kann man trotzdem – in einem anderen „Auflösungsgrad für die Materielle Welt“ –verlässlich Kosmologie betreiben. Und dabei alles Geschehen über tatsächliche „Zwischenzustände des Universums“ hinweg rückrechnen. Bis ganz nahe an den „Urknall“ heran.

Dabei lässt sich abprüfen, wann und wie so manches, was wir aus heutiger Sicht als selbstverständlich akzeptieren, ‚originalseits‘ überhaupt „in die WELT hineinkam“. Allemal ohne »Eingriff von außen« oder gar: „Wunder“! Mittlerweile lässt sich sogar ausrechnen / durchsimulieren, wie – unter variablen Annahmen – die Zukunft aussehen würde. Gar: „Das Ende einer Welt“.

– [\„Geltungsbereiche“ + ihre jeweiligen Grenzen; \Das „Rückspul“-Szenario der »Kognik« – als GANZES; \„Urknall & Kosmologie“ + Die „Multiversums“-Hypothese; \zur: „Welt der Energie + Materie“ – \Überblickgrafik dazu: „Entwicklung des Kosmos“; \„Wie + wann kam <...> überhaupt in die WELT hinein?“; \Zeitskala „Dickenvergleich“; \„Prog­nostizierbarkeit“ + Prognosen; \„Was alles wäre / würde / liefe anders, wenn <... / ...>?“; \...]

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Maxwellscher Dämon – [Charles Monod: „Zufall und Notwendigkeit“, S. 76/77]

„Bei der Betrachtung dieser Phänomene, die in ihrer Kompliziertheit und in ihrer Leistungsfähigkeit bei der Ausführung eines vorher festgelegten Programms erstaunlich wirken, drängt sich natürlich die Hypothese auf, dass sie gelenkt werden durch irgendwelche »erkenntnismäßigen« Funktionen. Eine derartige Funktion schrieb Maxwell seinem mikroskopischen Dämon zu. Man erinnert sich, dass dieser Geist in einem Verbindungsrohr zwischen zwei Behältern postiert war, die mit einem beliebigen Gas gefüllt waren, und dort angeblich, ohne wesentlich Energie zu verbrauchen, eine gedachte Klappe betätigte, wodurch er den Übergang bestimmter Moleküle von einem Behälter in den anderen verbieten konnte. Der Dämon konnte also »entscheiden«, dass in einer Richtung nur die schnellen Moleküle (mit hoher Energie), in der anderen Richtung nur die langsamen Moleküle (mit geringer Energie) durchgelassen wurden. Das Ergebnis davon war, dass von den beiden Behältern, die anfänglich die gleiche Temperatur aufwiesen, der eine sich erwärmte, während der andere sich abkühlte, und das alles ohne ersichtlichen Energieverbrauch. Wenn dies auch nur ein Gedankenexperiment war, so hörte es doch nicht auf, die Physiker zu beunruhigen: Es schien nämlich so, als habe der Dämon durch die Ausübung seiner Erkenntnisfunktion die Macht, den „Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik“ zu verletzen. Und da diese Erkenntnisfunktion weder messbar noch überhaupt vom physikalischen Standpunkt aus definierbar zu sein schien, hatte es den Anschein, als solle sich Maxwells »Paradoxon« jeglicher Überprüfung in operationalen Begriffen entziehen.

Den Schlüssel zur Auflösung des Paradoxons lieferte Léon Brillouin, angeregt durch eine Arbeit von Szillard:
Er bewies, dass die Ausübung seiner Erkenntnisfunktion durch den Dämon notwendig eine bestimmte Menge Energie verbrauchen musste, die in der Bilanz des Vorgangs genau die Abnahme des Systems an Entropie ausglich. Denn um »sachkundig« die Klappe schließen zu können, muss der Dämon vorher die Geschwindigkeit jedes Gasteilchens gemessen haben. Nun setzt aber jede Messung, das heißt jede Informationsgewinnung, eine Wechselwirkung voraus, die selbst Energie verbraucht.

Dieses berühmte Theorem ist eine der Quellen für die modernen Vorstellungen über die Äquivalenz zwischen Information und negativer Entropie. Hier interessiert uns dieses Theorem insofern, als die Enzyme ja gerade im mikroskopischen Maßstab eine „Ordnung schaffende Funktion“ ausüben. Diese Herstellung von Ordnung ist aber, wie wir gesehen haben, nicht umsonst zu haben; sie vollzieht sich auf Kosten eines Verbrauchs an chemischem Potential. Die Enzyme funktionieren schließlich genau wie der Maxwellsche Dämon nach der Richtigstellung durch Szilard und Brillouin:
     Sie zapfen das chemische Potential auf den Wegen an, die das Programm festgelegt hat, dessen Ausführende sie sind.

– [\„paradox sein“ / paradox zu sein scheinen; \zur „Thermodynamik“ + ihren allemal hypothetischen ‚Weltausschnitten‘; \„Information“ + jeweiliger Zweck; \Das ‚Funktions‘-Paradigma der Technik + Organisation; \‚operational sein‘ (oder nicht) – ein abbildungsseitiges Unterscheidungsmerkmal; \„Selbstorganisation“ – als Wirkprinzip am Werk; \„Ordnung“ – ein erst abbildungsseitiges Konzept; \...]

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Nochmal dasselbe an Szenario

Das Paradox der Zeit – das auf der Tatsache beruht, dass die Lebewesen keine «isolierten Systeme» sind und folglich nicht dem zweiten Hauptsatz unterliegen – stimmt manche Physiker nachdenklich. James Clerk Maxwell, der Begründer des Elektromagnetismus, sucht nun nach einem Mittel, um den zweiten Hauptsatz in Schach zu halten. Er stellt sich einen Kasten vor, der in zwei durch eine Schleuse verbundene Kammern aufgeteilt ist; das in dem Kasten befindliche Gas besteht aus sich unterschiedlich schnell bewegenden Molekülen. An der Verbindungsstelle zwischen den beiden Kammern spielt ein Dämon (diesmal ist es Lord Kelvin, der Maxwells kleines Wesen zum Teufelchen machen wird) den Schleusenwärter und öffnet das Tor, sobald er ein schnelles Molekül auf die linke oder ein langsames auf die rechte Kammer zusteuern sieht. Dadurch wird eine der Kammern ein zunehmend heißeres Gas und die andere ein immer kälteres Gas enthalten, und das – im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz – dank der „Intelligenz eines hellsichtigen und aufmerksamen kleinen Wesens”.

1950 hebt Léon Brillouin das Maxwellsche Paradox auf: Die Beschaffung von ‚Informationen‘ bedeutet Energieaufwand. Das vom „Maxwellschen Dämon“ erworbene Wissen zieht eine Zunahme der Entropie nach sich.

– [\zur ‚Zeit‘-Flanke des »Referenzideals der Abbildung der WELT« + \ihrem Wortfeld; \„Systeme“ – geschlossene versus: offene; \„Information“: wenn definiert innerhalb des Paradigmas der:  „Entropie“; \...]

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       --> „Thermodynamik“ + Eine \‚Art von technischer Verwirklichung‘ dieses Szenarios.

                                                                     Dämonenfrei!

[Scientific American, March 2011, P. 50 – 51, Mark G. Raizen: „Demons Entropy and the Quest for Absolute Zero“]

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„Pandämoniummodell“ [\\Selfridge]

§Musterentdeckung durch spezialisierte „Dämone“ (z. B.: „Horizontale Linien“ + „Vertikale Linien“) Bilddämonen; Merkmals- + Berechnungsdämonen; Kognitive Dämonen; Entscheidungsdämonen, die nach der Lautstärke entscheiden; Kategorisierungen aufgrund der (zufällig / subjektiv bereits / forschend) erkannten Merkmale (als andere Entscheidungsdämonen); ...§
--- „Attraktoren“ im »Kognischen Raum« / »Das Referenzideal« – „Wer am lautesten schreit.“

– [\„verstehen“ – eine kognitive Leistung; \‚Diamanten‘ – im »Kognischen Raum«; \...; \Das „Anlupf“-Szenario der »Kognik«; \„Entscheidungsfindung“ + Entscheidungen; \...]

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„In der persischen Religion wurde der Gang der Welt als Kampf zweier entgegengesetzter Prinzipien gedeutet. ... (ein guter Lichtgott und ein böser Dämon der Finsternis, wobei der Mensch Partei ergreifen kann)“ – [„Berenike“, S. ...]

– [\all die Arten von „Prinzip“; \„gut & böse“; \Kognitiver Prozesstyp: „Parteinahme“; \...]

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Phänomen: „hadern“

Wenn der „Gute Gott“ und der Gott, der eine feste moralischen Weltordnung vorgegeben hat, aus welchem Grunde auch immer uns aus den Möglichkeiten und eigenen Vorstellungen verschwindet, dann müssen die Menschen, gleichgültig wie viele es sein mögen und woher sie ursprünglich stammen, sich vorkommen „wie verlassene Kinder“. ...

– [\zum „Wolfskind“-Szenario der »Kognik«; \„Verhaltensformen“ beim Menschen; \Kognitiver Prozesstyp: „in Bedrängnis“;  \...]

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„Personifikation“ ist ein Extremfall anthropozentrischer ‚Kompaktierung‘. Ohne Verständnis der „Personifizierungs“-Szene und ohne ‚kartografisch korrekte‘ Einordnung ihrer Phänomene ließe sich unsere Sammlung an „Weltbildern“ gar nicht erst verstehen. Sie in ihrer Vielfalt und widersprüchlichen (andererseits doch so ähnlichen) Streubreite gar nicht erst erklären.

– [\allerlei „Weltbilder“; \‚Kompaktierung‘ – als solche; \Prinzipgrafik: „Weltbilder-Vergleich“ (qualitativ) – in Draufsichten; \Der »Abstraktionskegel« – ein besonders unifizierungsmächtiger ‚Wissensträgertyp‘; \zur – grundsätzlichen – ‚Kartografierbarkeit des Wissbaren‘; \Das »Ultimative Richtigkeitskriterium zum Puzzle WELT« (qualitativ); \...; \...]

*****

Das »Puzzle WELT«
„verlangt von uns“ nicht etwa,
jede ‚Behauptung’
und jedes irgendwie beeindruckende / auffällige / machbare ‚Paradigma’ zur WELT selbst

unbesehen und unverändert zu übernehmen!

Schon gar nicht, wenn es aus irgendeiner ‚Personifikation‘ stammt.

– [\‚Behauptungen‘ – als solche; \„Paradigmen“ – als solche; \(echte versus: fiktive) »Eingriffe in die WELT«; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \...; \...]

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Die ‚Personifizierung der Dinge‘
ersetzt nur den

‚Überzoomungs-Punkt’/ ‚Abstraktionskegel-Top’ eines bestimmten ‚Weltausschnitts’
durch den ‚Überzoomungs-Punkt’/ ‚Abstraktionskegel-Top’ eines anderen ‚Weltausschnitts’!

Dieser jedoch fiktiv in Existenz gestellt.

– [\Der ‚Weltausschnitt’ – als solcher; \zur – generellen – ‚Überzoombarkeit der Weltausschnitte + all ihrer Dinge‘; \Der »Abstraktionskegel« – ein besonders unifizierungsmächtiger ‚Wissensträgertyp‘; \Definitionsgrafik: »Der Punkt der Kognik« – mit Hyperlink-Einbettung; \zur „Virtualität“ + \„Latenzierung“ – als solcher; \§Grafik: „...“§; \...]

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Weiterungen zum Thema

\zum ‚Knoten im LÖSUNGS-Netz‘:

„Personifikationen in unseren Weltbildern“

·         Natürlich bin ich bei weitem nicht der erste, der auf den Fallstrick: „Personifikation“ hinweist. Schon der Kirchenlehrer „Augustinus von Hippo“ (354 – 430) hat vor allzu wörtlicher Interpretation der „Schrift(en)“ gewarnt: Passagen, die Gott in eine menschliche Gestalt gießen, ihn reden und in der Welt herumstreifen lassen oder die Dinge mit eigenen Händen gestalten, seien als Metaphorik zu verstehen, die nur dem groben Verständnis der Altvorderen entgegen kommen wollte.
– [\„Homo Faber“; \Die Palette der ‚Elementarschritte des Planungswesens‘; \zum ‚Behauptungswesen‘; \zum ‚Fingerabdruckwesen‘ – im »Kognischen Raum«; \zum (möglichen) Nutzen von: ‚So als ob‘-Paradigmen‘; \zueinander „isomorph“ sein – in unterschiedlichen Aspekten + Graden; \...]

·         Arbeitspaket: Wo überall in den „Weltbildern der Kulturgeschichte“ begegnet einem schon die (originalseits nachweisliche) »Einsheit der WELT« in Form einer Personifizierung?
Wie im Einzelnen wird sie dort dargestellt: per ‚Behauptung’; per ‚Symbol’; per ‚Idol‘; …?
Oder wurde dazu eigens ein weiterer „Gott“ erfunden? Womöglich mit Konterfei, charakteristischen (eventuell gar körperlichen) Merkmalen und spezifischen (etwa zürnenden) Verhaltensweisen in mancher Problemsituation. Oder – clevererweise – dafür sogar gleich ein „Unbekannter Gott“ postuliert?
– [\allerlei an „Weltbildern“; \zum – originalseits so unabänderlich – angetroffenen Merkmal: »Einsheit in Vielheit«; \...; \allerlei an „Kognitivem Schmarrn“; \...]

·         Übung: Welche ‚Kompaktierungen von Wissbarkeiten’ oder „Fragen zur WELT“ eignen sich besonders gut für eine „Personifizierung“? Welche bieten sich den Kulturen / Völkern / Sciencefiction-Autoren seit alters her besonders aufdringlich an? In alle Zukunft hinein!
Welche anderen der ‚Wissbarkeiten’ und ‚Perspektiven’ geben für eine Mythen- und Kultbildung dagegen nicht genügend her? Eignen sich allenfalls zu ausschmückendem Beiwerk innerhalb einer sowieso schon personifizierten Weltvorstellung?
– [\‚wissbar sein‘ – ein originalseitiges Merkmal; \‚Kompaktierbarkeit‘ – als solche; \Die – „ewig selbe“ –Palette der ‚W-Fragbarkeiten‘; \zur „Kultur- + Ideengeschichte“ der Menschheit; \zum „Attraktorwesen“ – im »Kognischen Raum«; \zu „Astrologie & Co.“; \„Oh, Fortuna!“; \„Perspektive“ + Perspektivwechsel; \„Kontrolljahr 3000“; \...; \...]

·         Übung: Versuche die angetroffenen „Personifizierungen“ auf die einzelnen Schalen / Flanken / Wissbarkeitsszenen / Instanzen / ... der »LÖSUNG des Puzzles WELT« zu verteilen.
Kartografisch korrekt! Sie als interpretierbare Häufigkeitsgipfel ihres Auftretens darzustellen.
– [\in ‚Kartografierbarkeit des Wissbaren‘; \Probanden, „Statistiken“ + deren Auswertbarkeit; \...; \...]

·         Sottise: „Wenn all die Personifizierungen, Kunstfiguren, Geister und ... der Welt, jeder für sich, genau so viel vertilgen würden wie wir selbst, der „Mensch aus Fleisch und Blut“ wäre längst Hungers ausgestorben!“
– [\...; \...]

·         Arbeitspaket: Welche Art von ‚Löchern im Wissensraum‘ werden über den „Schritt der Personifizierung“ automatisch erzeugt? Nebenbei – oft sogar ungewollt!
– [\‚Löcher im Wissensraum‘ + ihre Erzeugung von: ‚Pseudo-Platz‘ im »Kognischen Raum«; \...]

·         N. B.: Ein ähnliches Extrem an explizierender (Fehl)-Konstruktion bildet – außerhalb der „Materiellen Welt“ als Anwendungsbereich – die philosophische Vorstellung von: „Substanz“, gar „Ursubstanz“.
– [\all die Arten von „Substanz“; \all die Arten von „Prinzip“; \...]

·         Bedenke: Konstrukte wie: „Die Juristische Person“
– als eigenständig handelndes bzw. Schaden erleidendes Subjekt – im Wirtschaftsrecht etwa: §...§
– [\...; \...]

·         Übung: Suche nach Fällen, wo solch diesbezüglich verräterische Floskeln auftauchen wie:
„Etwas sich gleich machen“; „Das Ebenbild“; „aus ihrem Anderssein in sich zurückkehren“; „...“ Was ist im einzelnen Fall da denn zuvor – kognitiv – schon alles geschehen? Was genau wird eigentlich damit gemeint? ...
– [\Option: ‚Trojanische Einschleusung‘ von (Richtig- / Falsch- + Neben)-Aspekten; \‚Explikationismus‘ – als solcher; \zum Nutzen + den Fallstricken von: ‚So als ob‘-Paradigmen; \...]

·         Übung: Ob wohl das langfristige ‚Delta+-Geschehen’ der „Kultur- und Ideengeschichte der Menschheit“ und die „Konvergenz von Perspektiven“ hin zum Top-Punkt der »LÖSUNG des Puzzles WELT« ominös in eine „Weltseele“ umgedeutet werden muss? Und gleich in ein: „manifestes Wirken des Weltgeistes“ ausarten muss? Mit jeweils eigenständigen Existenzen, eigenen Merkmalen und eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten zum: „Wollen“ und ‚Eingreifen‘ ins originalseitige Geschehen?
Arbeitspaket: Übersetzen Sie solche Konstrukte in ein Weltbild ganz ohne „Personifikationen“. Ohne jegliche Verschleierung der Zusammenhänge!
– [\zur „Kultur- + Ideengeschichte der Menschheit“; \„wolkig sein“ – als Merkmal für manche Begriffe und Vorstellungen; \zum ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis‘; \Kognitiver Prozesstyp: „Der Macher“; \Die ‚Elementarschritte des Denkens + allen Planens‘; \»Eingriffe in die WELT« – als solche; \Der »Kognitive Prozess« – als GANZER; \all die Arten von ‚Behauptung‘; \zur ‚Vererbbarkeit + Ererbung von Merkmalen‘ – im / aus dem »Kognischen Raum«; \zur ‚Konvergenz der Direttissimas’– \Überblicksgrafik dazu – in Draufsicht; \‚Brennweite‘ + ‚Tiefenschärfe im »Kognischen Raum«‘ – zwei freie Variable; \Prinzipgrafik: „Ausgezeichneter Blickpunkt“ – in Seitenansicht + \Videoclip dazu; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \...; \...]

·         Phänomen: Während echte Lebewesen bei ihren Wahrnehmungen nebenbei allerlei übermächtige Emotionen zwar erleben und diese in ihrem Handeln berücksichtigen, fehlt „Personifizierten Konstrukten“ so etwas wie: „Emotion“ völlig. Mangels eigenem ‚Kognitiven Apparat’, der bei ihnen so etwas wie: „Gefühle“ produzieren könnte. Deren „Emotionalität“ wird ihnen erst vom Menschen zugeschrieben. Und zwar in allerlei an zusätzlichen ‚Behauptungen’.
Dabei aber wird mächtig ‚weiter personifiziert‘, um die Dinge dem menschlichen Denken bzw. dem jeweiligen „Ismus“ plausibel genug zu machen:
        „Die Launen der Natur“; „Die Eifersucht Heras“; „Gottes Liebe / sein Zorn / ...“;
        „in Anerkennung <dieser> Buße“; „zum Dank an das Schicksal“; „...“.
– [\‚Behauptungen‘ – als solche; \„Emotionen“ – als solche + allerlei Arten von Gefühl; \allerlei Arten von „Motiv“; \allerlei Arten von ‚Kognitivem Apparat‘; \„Verhalten“ + Verhaltensformen des Menschen; \allerlei an „Ismen“; \Fallstrick: ‚Möbiussche Verdrehung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \Überblicksgrafik: „Eingriffe pro Zeiteinheit“; \Das „Menschliche Maß“; \...]

·         Kuriosum: Charles Darwin selbst wählte zur Darstellung seiner Erkenntnisse, die sich inhaltlich doch so weit von der Vorstellung eines: ‚Aktiven Eingreifens per Schöpfung’ entfernten, trotzdem lauter „personifizierender“ Formulie­rungen, wenn er formulierte:
„It may be said that natural selection is daily and hourly scrutinizing, throughout the world every variation, even the slightest; rejecting that which is bad, preserving and adding up all that is good; silently and insensibly working, whenever and wherever opportunity offers.“
– [\»Eingriffe in die WELT« – als solche; \„Selbstorganisation“ – als Wirkprinzip; \„Evolution“ –  ein Wissen gewinnender, Organe bildender + Verhalten prägender Prozess; \zum – auch missbräuchlichen – ‚Funktions‘-Paradigma; \...]

·         ...
– [\...; \...]

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In eigener Sache

·         Selbst zum Konzept: »Referenzideal der Abbildung der WELT« (der ‚Transparenten Box‘ zum »Original WELT« als GANZEM) kursieren – und das seit langem schon – seltsame „Personifizierungen“: In der Behauptung etwa von der Existenz und dem Wirken von so etwas wie einem „Bewahrer des universellen Wissens“ + „...“.
– [\Das »Referenzideal der Abbildung der WELT«; \Das ‚Kognitive Archiv’ der Menschheit; \Arbeitsvision: ‚Kognischer Universal-Atlas’; \‚absolut sein‘ bzw. so gelten (oder nicht) – als Merkmal; \...]

·         Für den Arbeitsplatz des ‚Kognischen Kartografen‘ ergibt sich aus der Tatsache, dass bislang das ‚Abbildungsseitige‘ allzu sehr vom „Personifizierungsgehabe des Menschen“ geprägt ist [4], die Notwendigkeit, all den bei ihm auflaufenden Material-Input (egal woher er bezogen sein mag), zuerst einmal durch einen gerade darauf spezialisierten Filter zu schicken. Und dabei alles an Formulierungen, was sich unberechtigterweise des ‚Macher‘-Paradigmas bedient, entweder neutral genug umzuformulieren oder es aber innerhalb des Gesamt-Puzzles von vorneherein für den Platzhalter: ‚Fehlinterpretation‘ vorzusehen.
[\zur – im abbildungsseitigen grundsätzlichen – ‚Kartografierbarkeit des Wissbaren‘ + \Das „Einfülltrichter“-Szenario dabei; \Kognitiver Prozesstyp: „Macher“; \allerlei an „Schöpfungsgeschichten“; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit \Prinzipgrafik: Massenhaft ‚Platz da‘ für „Fehlinterpretationen“ + \für „Falschbehauptungen“ – beides in Seitenansicht; \Prinzipgrafik: „Absturz in die Vermenschlichung“ – in Seitenansicht; \Das „Wegknipserei“-Szenario der »Kognik« – hier für jegliche: „Art von Personifikation“; \‚Platzhalterwesen‘ + ‚Plankegel‘ im »Kognischen Raum«; \zum »Rütteltestwesen im Kognischen Raum«; \...] 

·         Arbeitspaket: Doch nichts spricht dagegen, das Thema: „Weltbildmachen“ in einem gemeinsamen Dialog-Szenario – schön nach strittigen Positionen getrennt – zu personifizieren und das »Puzzle WELT« so: „auf den Punkt zu bringen“. Im Stile von Platons: „Gastmahl“ etwa.
– [\Drehbuch – „Personifizierung“; \„Galileo Galilei“; \...]

·         N. B.: Bei „Streitfragen“ gilt immer zu beachten, dass die daran beteiligten Konstrukte einzig und allein den allerletzten, extrem dünnen ‚Zeitscheiben unseres Universums’ entstammen.
– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \zur richtigen Platzierung + \zur gemeinsamen ‚Ausrichtung‘ all der Puzzlesteine; \zur „Fehlinterpretierbarkeit“ der WELT; \zum methodischen Nutzen von ‚Ecken + Glatten Kanten‘ beim Puzzeln; \...]

·         Option: Ganz im Sinne des »Unterfangens Weltpuzzle« ließe sich selbst das riesige „Mathiversum“ mit all dessen für den Normalbürger unvorstellbaren Arten von logischem und mathematischem ‚Diskursraum‘ „personifizieren“. Auf amüsante Weise wird dies in Ian Stewarts Buch: „Flacherland“ vorgeführt: Mit §...§ für: {...}; §...§ für: Topologica; §...§ für: Numerica – usw.
– [\Das „Mathiversum“ – als eines der: „Tortenstücke des im »Puzzle WELT« insgesamt gesuchten GANZEN“; \‚wissbar sein‘ – auch dazu!; \in Grundunterscheidung auch dabei: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \\Ian Stewart: „Flatterland / Flacherland“; \...; \...]

·         ...
– [\...; \...]



[1] Descartes „res cogitans“: In seiner Palette fallen Geist, Seele, Verstand und Vernunft konzeptionsmäßig noch in einem einzigen Konzept / Abstraktum zusammen!

[2] „Sofort senkrecht ein Messer aufs Bett stellen, damit sich die Krankheitsgeister daran aufspießen!“

[3] {Auch ich greife in der »Kognik« gelegentlich zum Mitte der „Didaktischen Personifizierung“!}

[4] An der konkreten Formulierung der einzelnen „Sätze“ und ‚Behauptungen‘ im Puzzlesteinmaterial, insbesondere am dortigen Einsatz aktiver Verben sind solche Fälle schnell zu erkennen. --- Die sogenannte „Natürliche Selektion“ in der Evolution zum Beispiel ist ein Prozess. Nicht etwa eine: „Kraft“! Folglich „selektiert“ sie auch nicht (im Sinne des Tier- und Gemüsezüchters). Sie „beobachtet“ nicht, sie „beurteilt“ nicht, sie „schafft“ nicht, sie „wählt“ nicht, sie „herrscht“  nicht. Und sie „garantiert“ auch nichts. Sie vermag nicht in die Zukunft zu blicken, um dort „nachzuschauen“, was für ein ganz bestimmtes Überleben (oder ihren eigenen „Fortschritt im Laufe der Jahrtausende und Jahrmillionen“) wohl alles an „Funktion“ benötigt werde. ...
– [\zum ‚Behauptungswesen‘; \Kognitiver Prozesstyp: „Korrekturlesen“; \‚Beschreibungsweisen‘ + Paradigmenwechsel; \zum – allemal abbildungsseitigen! – ‚Funktions‘-Paradigma; \„Selbstorganisation“ – als Wirkprinzip versus \Die ‚Elementarschritte des Denkens + Planens‘; \zur Selektion – als solcher; \Die „Evolution“ – eins Wissen gewinnender + Organe bildender Prozess; \zum Wissensträgertyp: „Verbale Sprache“ – seine Stärken + seine Schwächen; \„Mythologie“ + Entmythologisierung; \„Mystik“ + „Wunder“ – als solche; \...]