„Optische Täuschungen“ --- „Kognitive Täuschungen“

Phänomen: Vorgaukelei von ganz Anderem –

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Entwurf aus der Website zum »Unterfangen Weltpuzzle«® -- https://kognik.de

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Home --> Puzzle WELT --> Abbildungsseitiges --> Weltausschnitte --> Behauptungswesen --> „so als ob“ --> fehlerhaft
zitierbar als:
https://kognik.de/ONLINE/szenario/taeusch.doc

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{in Zugehörigkeits-Andeutungen zunächst}

Wortfeld:    Weltausschnitte; Wahrnehmung; Vergleich; Einordnung; Interpretation; Phänomen sein; trügerisch; untrüglich; Glaubenswahrheit; gutgläubig sein; hereingelegt werden; Täuschbarkeit; Täuschung; Wahrnehmungs-Täuschung; Fata Morgana; Selbsttäuschung; Wunschdenken; Fallibilismus; Trugschluss; Irrtum; Genutzte Schlupflöcher; Illusion; Halluzination; Sinnbild; Schwindelei; <etwas> vorgaukeln; Lug & Trug; Camouflage; Projektion; Erinnerungsverklärung; Pure Rhetorik; Mystifikation; Das apparative Geschehen; Tarnung; Camouflage; Mimikry; taktisch vortäuschen (<etwas> zu sein / zu können / zu wissen); Geheimwissen / Esoterik; Anfälligkeit; Prämissen; „Fake News“; Lüge; Anspruch auf: <...> (echt versus behauptet); Privilegien (bekannt gefälschte Dokumente); Faksimile; Potemkinsche Dörfer; Magie & Zauberkunst; Imagination; Plagiat; Erklärung + (angeblich) Unerklärliches; Konzentration + Ablenkung; Blindheit aus Unaufmerksamkeit; Spiegelung; Spiegeltricks; Klitterung; Konkretisierung „am falschen Platz“; Scharlatanerie; „mit dem Kopf im Sand“; Fälschung (Text / Bild / …); „Fake-News“; Foto-Manipulation; Geistererscheinung; Zauberkünstler / Illusionist; Reizdauer + Reizabstand; (scheinbare) Evidenz; Ergänzung; Lückenfüllung; Phi-Phänomen; Kompetenz vorspiegeln; Mogelei / mogeln; Humbug; <jemanden> narren / selbst von Vorstellungen genarrt werden; aus Trägheit; ELIZA- + Turing-Test; Enttäuschungen erleben; Daten / Bilanzen „frisieren“; „trompe l’oeil“-Technik; Straßenmalerei; Scheinarchitektur; Vexierbilder; Frasersche Spirale; Linien-Illusion; Wasserfall-Illusion; Rubinsche Vase; Anamorphosis; Schattenspiel; Unmögliche Objekte + Unmögliche Szenen; Trugwahrnehmung; Trugbild; Kontrast-Täuschung („Hermann-Gitter“ + ...); Nachbilder; Flimmerkontraste; Bewegungstäuschung; Farbwahrnehmungstäuschung; Physiologische Kontrast-Überhöhung; ‚So als ob‘-Explikationen; „Der Klapperstorch“; Etikettenschwindel; Unehrlichkeit; Vertuschungstat; Angemaßte Zuständigkeit / Kompetenz / Kraft; Augenwischerei; <jemanden> „einlullen“; abgefeimt; „Ent-Täuschung“ (als Aufwand); Tempel-Maschinen; Wissen­schaftliche (Selbst)-Täuschun­gen; (fehlerhaftes) Vernunftargument; Impersonation; (bösartige) BOTs; „Falscher Alarm“; „Wunder“; Talisman; Grafische Metaphern; Subliminale Suggestionen; Anlass zu Fehlinterpretationen; Identität / Komplementarität der Beschreibungsweisen (oder nicht); ...; ...

Jedem Wortfeld sein eigener hochabstrakter „Zentraler Hub“!

Vgl. aus der lokalen kognitiven Nachbarschaft: \in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅  – \Prinzipgrafik zu deren ‚Orthogonalität‘; \Prinzipgrafik: „Zentraler Hub“ im Netzwerk – in Draufsicht; \zum – freien – ‚Behauptungswesen‘; \Abbildtheorie – „Die vier separaten Richtigkeitsinstanzen“; \‚Ori­ginaltreue‘ – als solche; \Kognitiver Prozesstyp: „Wahrnehmung“; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit; \M. C. Escher – „Unmögliche Objekte“; \all die Arten von ‚Behauptung‘; \Trojanische Einschleusbarkeit von Fremdparadigmen; \bewusst & \unbewusst; \Ideologien; \Gewissheit; \Fiktion; \„<…> ist / hat / kann {…}!“; \„virtuell sein“ – als Merkmal + Virtuelle Existenzen; \„Verhaltensformen“ beim Menschen; \Tricks zur Darstellung von „Unvorstellbarem“; \„Verzweigung“ + „Abzweigungen“ – im »Kognischen Raum«; \‚Nebelwerferei im Kognischen Raum'; \Das „Menschliche Maß“; \„Verzerrung“ + Entzerrungsaufwand; \zum Nutzen + den Fallstricken von ‚So als ob‘-Paradigmen; \„Logik“ versus: „Vernunft“; \„Information“ + jeweiliger Zweck; \<...> richtig verstanden haben; \„Datenerheb­ung“, „Statistik“ + Gelegenheiten zu Trickserei; \...; \...; \...

Systemische Grafik und Beispiele: \Trickbild: „Junge Frau“ oder „Altes Weib“; \Vasarely: „Surey“, 1983; \Massenhaft ‚Platz da‘ für „Fehlinterpretationen“ + \„Falsch-Behauptungen“; \„Beginn der Modernen Wissenschaft“; \\Wiki: „Optische Täuschungen“ + Beispiele; \Videoclip: „Unendliche Spiegelung einer brennenden Kerze“ [1]; \alles an „Traumgeschehen“; \„Alice im Wunderland“; \„Frasersche Spirale“ – aus lauter echten Kreisen so gezeichnet; \ULM-Tipps gegen „Foto- + Text-Fälschungen“ + „Fake-News“; \Phänomene bei der ‚Verschiebung einer Froschaugenlinse‘ vor einem fest stehendem Hintergrund + \Prinzipgrafik dazu – in Draufsicht + \Parade-Videoclip dazu; \Explikationsversuche im Fall der „Schwarzen Löcher“; \\Wiki: „Bots“; \...; \...

Literatur:    Edi Lanners: „Illusionen“; Martin Urban: „Wie die Welt im Kopf entsteht – von der Kunst sich Illusionen zu machen“; Al Seckel: „Incredible Visual Illusions“; Martin Simon: „Optische Illusionen“; Hans-Peter Beck-Born­holdt, Hans-Hermann Dubben: „Der Hund, der Eier legt“ + dieselben Autoren: „Der Schein des Weisen“ + „Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit“; Hans Rosling: „Factfulness“; …; …

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Worum es in diesem Teil der Puzzlestein-Sammlung gehen soll:

„Wenn nichts ist, wie es scheint.“

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Ach, wie leicht lassen wir uns etwas vormachen!

Wie leicht sogar machen wir uns selbst etwas vor,
was – an der Wirklichkeit gemessen – „falsch“ ist!

Was der Mensch für „Wirklichkeit“ hält,
lässt sich leicht manipulieren.

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Die Fotografische Kamera dagegen ist nicht täuschbar.

Sie registriert Alles einfach so,
wie es von außen her in Form von Photonen hereinkommt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Die „Kamera“ im Szenario des »Referenzideals der KOGNIK«

müsste genauso funktionieren!

– [\in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅  – \Prinzipgrafik zu deren ‚Orthogonalität‘; \Die ‚Richtigkeitsinstanz #2s’ der Abbildtheorie; \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparenter Box‘; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge in den »Kognischen Raum«’; \Das „Trichter“-Szenario der Kognischen Kartografie; \Das ‚Puzzle‘-Paradigma der KOGNIK; \...]

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„ Certes,
la capacité de l’humaine nature
à se tromper et à croire en la réalité de ses désirs ou de ses rêves
est sans limites. “
[René Descartes]

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Eine Spiegelung besteht aus reflektierten Photonen, die von einer spiegelnden Fläche wie Glas, blankem Metall, Wasser oder einer anderen Art von Trennschicht zurückgeworfen werden. Für die optische Reflexion ist der Einfalls- und Ausfallwinkel des Lichts relevant, der speziell bei ebenen Flächen leicht ermittelbar ist. Aus physikalischen Gründen sind beide gleich groß. 

Im Gegensatz zu dieser „gerichteten“ Reflexion zeigen raue Flächen das Phänomen der „Diffusen Reflexion“. Da kommen viele kleine Ebenen zum Zuge, die in unterschiedliche Richtungen reflektieren und dabei die ‚Modell stehenden‘ Originale verzerren oder „in einer Art Nebel“ verstecken.

Oder aber sie wunderschön symmetrisieren. ...

– [\Szenario: „Kunstakademie“; \Videoclip: „Optische Knipserei“ + \„Kinowesen“; \„Originaltreue“ – als Ziel möglich; \Foto: „...“; \Foto: „Unendliche Kerzenflammen“; \Videoclip: „Indianersommer – kaleidoskopiert“; \...]   

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 „Trugschlüsse und Irrtümer sind ansteckend wie Windpocken, und wie ansteckende Krankheiten breiten sie sich aus. Wer eine Infektion überstanden hat, ist danach häufig immun gegen erneuten Befall, und wer einen Trugschluss erst einmal erkannt hat, fällt auf ihn nicht mehr so leicht herein. Mit diesem Buch möchten wir Ihre Widerstandskraft gegen Irrtümer und Trugschlüsse stärken.“

                                                             [§N. N. / Hoimar von Ditfurth?§]

– [\Phänomen: ‚Kognitives Immunsystem‘; \„Freier Wille“ / „Freie Ausschließung“ – als Streitfrage; \„Korrelationen“ – als solche; \Meme + „Memetik“; \...; \...]

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§Zur „Optischen Täuschung“ kommt es dann, wenn wir etwas „sehen“, was sich mit der messbaren  Realität nicht deckt, wenn unsere Augen nicht dasjenige abbilden bzw. unser Gehirn in das gerade „Visuell Geknipste“ nicht dasjenige hineininterpretiert, was in dem betreffenden Raumwinkel tatsächlich vorhanden ist.§

– [\„sehen + erkennen“ – als optische + kognitive Leistung; \...; \...; \...]

Beispielsweise verrechnet das Gehirn die als Netzhautabbild wahrgenommene Größe automatisch mit der gleichzeitig „gesehenen“ bzw. der vermuteten Entfernung des fraglichen Objekts / der Person vom Beobachter! Nur so werden Personen, die sich im Hintergrund aufhalten, dem Eindruck nach nicht gleich zu Zwergen und diejenigen die sich durch den Vordergrund bewegen, nicht zu Riesen.  ...

– [\als Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus „Das Abbildungsseitige“ – subjektiv versus: objektiv; \Kognitiver Prozesstyp: „Bloße Wahrnehmung“; \„Konturen“ + der extra ‚Abgrenzungsschritt‘; \Objekte + Das „Paradigma der Objektorientierung“; \zur „Perspektivischen Verzerrung“ + ihren Gesetzmäßigkeiten; \Das „Fluchtpunkt- + Horizontgeschehen“ – in Klassischer + Kognischer Optik; \„Konstanthaltung“ – als kognitive Leistung; \...]

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Beispiel

Liegt ein Mann flach auf dem Bürgersteig, fragt man sich unwillkürlich: „Aus welchem Grunde ist der Mann hier gestürzt?“ Doch derjenige, der vorbeikommt und ihn erblickt, sah den Mann nicht dort stürzen, er sah ihn bereits gestürzt. Tatsache ist lediglich, dass er dort liegt. Möglicherweise ist er woanders gestürzt und man hat ihn erst später dort hingelegt. ...

– [\Besonders genauer Vergleich der Kognitiven Fingerabdrücke; \„Gewissheit“ – als solche; \Krimi; \Trojanische Einschleusung; \...]

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Beispiel: Die klassischen Vorstellungen zur Machart der „Materiellen Welt“ und zu deren Verhalten in Raum und Zeit täuschen in all denjenigen Bereichen, wo eigentlich schon das Paradigma der Quantentheorie, mit der Unschärferelation und der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Wellenfunktionen, zu gelten hat. Trotz all dem – anstudierten – Wissen über diese Täuschbarkeit fallen wir beim detaillierten Durchdenken bestimmter Situationen immer wieder in diese falsche Vorstellung und deren wirklichkeitswidrige Paradoxien zurück.

– [\„Das Originalseitige“ + „Das Abbildungsseitige“; \„Beschreibungsweisen“ + Paradigmenwechsel; \Das Paradigma der „Quantentheorie“; \Überforderung des eigenen „Vorstellungsvermögens“; \Das „Pizzateig“-Syndrom der KOGNIK; \„paradox werden“ (können); \...]

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Phänomen

Wenn man einen Diamanten anfasst, hat man den Eindruck, es handele sich um einen äußerst festen „Körper“. Dabei besteht er hauptsächlich als leerem Raum – mit ein paar äußerst winzigen Kohlenstoffatomen hochsymmetrisch in ihm verteilt. ...

– [\...; \...]  

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Phänomen

So sehr wir uns innerlich auch dagegen sträuben mögen und die Sache eigentlich blöd finden, fallen wir doch wieder auf den 9er-Trick im Supermarkt herein: 1,99 statt 2 € als Preis; 13.99 statt glatt 14 €.

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In vieler Hinsicht, obwohl auch dort grundsätzlich möglich, ist die Täuschungsgefahr dennoch ziemlich gering. Im Auflösungsgrad „Globus“ etwa ist auf der Erdoberfläche eben kein Haus, kein Mensch, kein Blatt Papier zu erkennen. Wo das angeblich doch der Fall ist, würde jedermann über diese Unstimmigkeit sofort stolpern und dies und die daran anknüpfenden Behauptungen gar nicht erst ernst nehmen. Ebenso offensichtlich haben in Formeln wie den Maxwellschen Gleichungen all die „Spulen“, „Röhren“, „Radios“ oder „Schaltpläne“ noch nichts zu suchen. ...

Im rein Kognitiven jedoch sind solche Unstimmigkeiten nicht derart offensichtlich; da kommt es oft und leicht zu Verwirrungen der Dinge. Man rutscht – bei den eigenen Behauptungen oder der Übernahme irgendwelcher Glaubenswahrheiten –, ohne es zu merken, allzu leicht in falsche Perspektiven hinein, auf die falsche Auflösungsebene oder eine lokal gar nicht zuständige Wissbarkeitsszene. ...

– [\Das ‚Fingerabdruckwesen im Kognischen Raum'; \Einschleusung von „Fremdparadigmen“; \Phänomen: ‚Falsch stellbare Fragen’; \Das „Personifizierung-Gehabe“ – als solches; \Grafik: „Absturz in die Vermenschlichung“; \Das „Menschliche Maß“; \Fallstrick: Die ‚Möbiussche Verdrehbarkeit der Dinge# – im »Kognischen Raum«; \all die ‚Rütteltests im Kognischen Raum'; \...]

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§§

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Wenn wir schon beim ‚Visuell-Erfassbaren der WELT’ so leicht zu täuschen sind,
wenn selbst der weitgehend angeborene, in Erfahrung gestählte
Wahrnehmungsapparat für die ‚Sichtbarkeiten der WELT‘
zu solchen Fehlleistungen fähig ist,

um wie viel schlimmer muss es dann um die
Vollständigkeit, Objektivität und Entzerrtheit bei ihren ‚Wissbarkeiten’ stehen,
die wir uns so gerne einreden!

Eine gehörige Portion an gesundem Misstrauen
gegen die (angebliche / neutrale /... / allround-) Leistungsfähigkeit unseres Nervensystems
ist also angeraten!

– [\...; \Das „Gehirn“+ Das „Nervensystem“; \ all die ‚Rütteltests im Kognitiven Raum'; \...]

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Weiterungen zum Thema

\zum ‚Knoten im LÖSUNGS-Netz‘:

 „Täuschbarkeit + Täuschungen“

·        
– [\...; \...]  

·         Speziell zu der Selbsttäuschung bei Konzepten wie:
              "Leben nach dem Tode" / "Unsterblichkeit" / "Himmel & Hölle" und "Utopia"
siehe beispielsweise:  
Michael Shermer: "Heavens on Earth", 2018

·         ...
– [\...; \...]

*****

In eigener Sache

{„Auch hierher gehört irgendetwas hin. --- Doch was denn genau?“}

·         ...
– [\...; \Selbsttäuschung: „Huffman-Pyramide“; \...]



[1] - erzeugt mit: „Nick Moore’s Infinity Candle