Ein Konkurrenz-Szenario zum »Unterfangen Weltpuzzle«  ()

+ dessen Übersetzung in den »Kognischen Raum«

– „Berechtigtes Unterfangen? Oder Hybris?“  –

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                                                – Entwurf aus der Website zum »Unterfangen Weltpuzzle«® -- https://kognik.de

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Wortfeld:    Streben; „Die Welt“; verstehen; „so als ob“; Verfremdung; Hybris; Isis-Mythos; Entmythologisierung; „Die Dinge zurecht gerückt“; ...; ...

Vgl. aus der lokalen kognitiven Nachbarschaft: \‚Behauptungen‘ – als solche; \„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \zum ‚Aufblink‘-Para­digma; \„Fiktion“; \„Collage“; \‚Nachbarschaftsbeziehungen im Kognischen Raum‘; \‚Fingerabdruckwesen im Kognischen Raum‘; \Fallstrick: ‚So als ob‘-Paradigmen; \Phänomen: „Falsch stellbare Fragen“; \„Mystik“ – als solche; \zur ‚Möbiusschen Verdrehbarkeit der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \‚Rütteltestwesen im Kognischen Raum‘; \Das „Anlupf“-Sze­nario der »Kognik«; \„krakenhaft“ im ‚Kognischen Raum‘; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \„Konkurrenten“ beim »Puzzle WELT«; \...
--- ähnlich als Beispiele:  \
„Bombast“; \„Der Fischer“

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Das verschleierte Bild zu Sais

von Friedrich Schiller (1795)

Unterthemen:

 

Unterthemen:

 
 



 
                Ein Jüngling, den des Wissens heißer Durst

                Nach Sais in Ägypten trieb, der Priester

                Geheime Weisheit zu erlernen, hatte

                Schon manchen Grad mit schnellem Geist durcheilt;

                Stets riss ihn seine Forschbegierde weiter,

 
                Und kaum besänftigte der Hierophant

                Den ungeduldig Strebenden. "Was hab' ich,

                Wenn ich nicht  a l l e s  habe?" sprach der Jüngling;

                "Gibt's etwa hier ein Weniger und Mehr?

Wissensträger
- (Typen)

 

                Ist deine Wahrheit, wie der Sinne Glück,

                Nur eine Summe, die man größer, kleiner

 
                Besitzen kann und immer noch besitzt?

                Ist sie nicht eine einz'ge ungeteilte?

                Nimm einen Ton aus einer Harmonie,

                Nimm eine Farbe aus dem Regenbogen,

                Und alles, was dir bleibt, ist nichts, so lang

                Das schöne All der Töne fehlt und Farben."

                Indem sie einst so sprachen, standen sie

                In einer einsamen Rotonde still,

                Wo ein verschleiert Bild von Riesengröße

 
                Dem Jüngling in die Augen fiel. Verwundert

                Blickt er den Führer an und spricht: "Was ist's,

 
                Das hinter diesem Schleier sich verbirgt?" –

                "Die Wahrheit", ist die Antwort. – "Wie?" ruft jener,

                "Nach Wahrheit streb' ich ja allein, und diese

 
                Gerade ist es, die man mir verhüllt?"          

                "Das mache mit der Gottheit aus", versetzt

                Der Hierophant. "Kein Sterblicher, sagt sie,

 
                Rückt diesen Schleier, bis ich selbst ihn hebe.

                Und wer mit ungeweihter, schuld'ger Hand

                Den heiligen, verbotnen früher hebt,

                Der, spricht die Gottheit" – "Nun?"

                – "Der  s i e h t  die Wahrheit."

 

                "Ein seltsamer Orakelspruch! Du selbst,

                Du hättest also niemals ihn gehoben?" –

 
                "Ich? Wahrlich nicht! Und war auch nie dazu

                versucht." – "Das fass' ich nicht. Wenn von der Wahrheit

                Nur diese dünne Scheidewand mich trennte" –

 
                "Und ein Gesetz", fällt ihm sein Führer ein.

                "Gewichtiger, mein Sohn, als du es meinst,

„Sanktion“

 
                Ist dieser dünne Flor – für deine Hand

                Zwar leicht, doch zentnerschwer für dein Gewissen."


Der Jüngling ging gedankenschwer nach Hause;

Ihm raubt des Wissens brennende Begier

Den Schlaf, er wälzt sich glühend auf dem Lager

Und rafft sich auf um Mitternacht. Zum Tempel

 
Führt unfreiwillig ihn der scheue Tritt.

Leicht ward es ihm, die Mauer zu ersteigen,

Und mitten in das Innere der Rotonde

Trägt ein beherzter Sprung den Wagenden. 

Hier steht er nun und grauenvoll umfängt

Den Einsamen die lebenlose Stille,

Diese "Bedrohlichkeit":
Nichts als eine Collage

 
Die nur der Tritte hohler Widerhall

In den geheimen Grüften unterbricht.

Von oben durch der Kuppel Öffnung wirft

Der Mond den bleichen, silbergrauen Schein,

Und furchtbar, wie ein gegenwärt'ger Gott,

Erglänzt durch des Gewölbes Finsternisse

In ihrem langen Schleier die Gestalt.

 
Er tritt hinan mit ungewissem Schritt;

Schon will die freche Hand das Heilige berühren,

Da zuckt es heiß und kühl durch sein Gebein

Und stößt ihn weg mit unsichtbarem Arme.

Unglücklicher, was willst du tun? so ruft

Der Hybris-Vorwurf

 
In seinem Innern eine treue Stimme.

Versuchen den Allheiligen willst du?

Kein Sterblicher, sprach des Orakels Mund,

Rückt diesen Schleier, bis ich selbst ihn hebe.

Doch setzte nicht derselbe Mund hinzu:

Wer diesen Schleier hebt soll Wahrheit schauen?

 
"Sei hinter ihm, was will! Ich heb' ihn auf."

Er ruft's mit lauter Stimm': "Ich will sie schauen." 
– Schauen! Gellt ihm ein langes Echo spottend nach.
 

Er sprichts und hat den Schleier aufgedeckt.

"Nun", fragt ihr, " und was zeigte sich ihm hier?"

 
Ich weiß es nicht. Besinnungslos und bleich,

So fanden ihn am andern Tag die Priester

Am Fußgestell der Isis ausgestreckt.

 
Was er allda gesehen und erfahren,

Hat seine Zunge nie bekannt. Auf ewig

War seines Lebens Heiterkeit dahin,

 
Ihn riss ein tiefer Gram zum frühen Grabe.

"Weh' dem," dies war sein warnungsvolles Wort,

Wenn ungestüme Frager in ihn drangen,

Kognitiver Lebensfilm   
   (kurzer Ausschnitt)

 
"Weh' dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld:

Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein."


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Kognitive Übersetzung

Was Alles hat diese Ballade mit dem »Unterfangen Weltpuzzle« gemeinsam?
Und was Alles daran ist (krass) anders?

Was Alles an ihr ist
– wenn auch im Rahmen der künstlerischen Freiheit –
„sachlich falsch“?

– [\Das »Puzzle WELT« – immens als GANZES; \Das »Große Fragezeichen zum Puzzle WELT«; \Das „Konklave“-Szenario der ‚Kognik‘; \Das »Ultimative Richtigkeitskriterium zum Puzzle WELT« – (qualitativ); \...; \...]

*****

Gemeinsamkeiten:

Beide Mal geht es um die Frage, wie das »Original WELT« tatsächlich ist. Und darum, wie man sich das abbildungsseitige Ergebnis dazu als Mensch eigentlich vorzustellen habe.

Beide Mal wird dem Original unterstellt, dass es sich dort um eine unabänderliche »Einsheit in Vielheit« handele. Oder wie Schiller es formuliert: ein „einzig Ungeteiltes“.

Beide Mal geht es – als »Referenzideal« – um das GANZE. Um ein „Alles ohne Rest“ also!

Beide Mal geht es um „Zielerreichung“ und um den „richtigen“ Weg dazu. Und um eventuell ratsame Abstriche bei allzu exzessiven Forderungen.

– [\Parade-Beispiel für die krass unterschiedlichen Optionen für das „Aussehen“ ein und desselben Dings; \»Einsheit in Vielheit« – dieses ihm ureigene Merkmal des »Originals WELT«; \zur ‚Vielheit‘ innerhalb solcher »Einsheit«; \Ziel: Volle ‚Raumgreifung‘; \„Interpretation“ + ‚Fehlinterpretierbarkeit‘ – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht; \Zielkriterium für die Unifizierung: „Keinerlei Fremdparadigma mehr benötigt!“; \„fertig sein“ mit dem »Puzzle WELT« – ohne Hybris!; \...]

*****

Unterschiede + „Fehler“:

Will man zu irgendetwas eine genaue Antwort bekommen, muss man zuerst einmal exakt genug fragen
– um überhaupt die angestrebte „allumfassend vollständige Wahrheit“ erhalten zu können:

                     Was an Einzel-Fragen müsste man da korrekterweise erst einmal stellen?

– [\Die Palette der „W-Fragbarkeiten“; \Phänomen: „Falsch stellbare Fragen“; \„Standardfragen“ der Philosophie; \„Per Anhalter durch die Galaxis“; \...]

Mit einer einzigen und einmaligen Fragestellung, wie bei Schiller, ist es da sicherlich nicht getan. Auch nicht mit einer etwas längeren Serie von Fragen. Selbst wenn wir eine „Gute Fee“-Szenario um das fertige Ergebnis bitten könnten, mit als Antwort einer perfekten „Karte“, einer ausgereiften „Hierarchie“ oder der „Welt-Formel“, würden uns auf unser Verlangen nach Wahrheit hin nur genau die genannten Teile geliefert. Nichts als einseitige Antworten. Zu ganz bestimmten „Ausschnitten“ und „Perspektiven“ der WELT.

– [\Das „Gute Fee“-Szenario der »Kognik«; \Der ‚Weltausschnitt‘ – als solcher; \...]

Welcher Art wäre denn der richtige ‚Wissensträgertyp’ für die da erforderlichen „Fragen nach der Wahrheit“? Und für die daran gekoppelten Antworten!

Die Antwort auf diese Frage müssen wir schon selber herausfinden: in einer Art »Unterfangen Weltpuzzle«. Es geht beim »Original WELT« ja nicht um das Aussehen einer – ach so geheimnisvollen, per Hybris-Fluch geschützten – Statue.
– [\Die Palette der überhaupt verfügbaren ‚Wissensträgertypen‘ – \Sammelgrafik dazu; \...]

Wenn schon, dann geht es eher um die »Komplett-Lösung des Puzzles WELT«. Ohne ein „vollständiges“ Abklappern aller überhaupt ansteuerbaren Positionen im »Kognischen Raum« wäre somit das Ziel „Alles an Wahrheit ohne jeglichen damit noch-nicht-unifizierten Rest“ gar nicht erst erreichbar. Wobei gerade dieser ominöse „Rest“ erkenntnistheoretisch und beschreibungsmethodisch die meisten Probleme mit sich bringt.

– [\„fertig sein“ mit dem »Puzzle WELT«; \zur ‚Ansteuerung der einzelnen Wissbarkeiten‘ – im »Kognischen Raum«; \Der – all-unifizierte – »Kognische Raum«; \„Absolut“ + „Nichts“; \Kurt Gödels „Unmöglichkeitssatz“; \Das ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis‘; \...]

*****

Mit dem Gedankenkonstrukt »Referenzideals« tun wir zunächst so, als wäre uns die richtige Antwort – die fix und fertige ‚Bildvorlage’ – vom Hersteller des „Puzzles WELT“ gleich mitgeliefert worden:

Die „volle Wahrheit im Großen und im Kleinen“ – noch un-zerpuzzelt in all die isolierten „Teile“, einzelnen „Einsichten“, begrenzten „Perspektiven“ und bloßen ‚Behauptungen‘.

Wir müssten die gegebene und geschehende Wahrheit dann nur noch anhand dieser Vorlage „richtig“ nachlegen. D. h. ‚originalgetreu‘. Und wenn wir das überhaupt schaffen könnten, dann so, wie es im Falle eines Klassischen Puzzles mit seinen fix und fertigen (und unverschleierten!) Bild-Vorlagen immer der Fall ist.

– [\Die vier separaten ‚Richtigkeitsinstanzen‘; \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparenter Box‘; \‚Originaltreue‘ – als Richtigkeitskriterium; \Das »Unterfangen Pappkartonpuzzle« – zum Vergleich; \Nachträg­liche „Zerpflückung“ einer bereits fertigen Lösung; \...]

*****

Wir sollten uns – in Ermangelung eines derart allwissenden Herstellers und gütig-großzügigen Puzzlestein-Lieferanten – irgendwie um einen Ersatz für die da fehlende Vorlage kümmern. Als „Rückfall-Position“ der Erkenntnis sozusagen. Orientieren wir uns, als Sollbild, daher einfach am „Wissenstand der Menschheit im Jahre 3000“ (sic!). Samt all den erst in Zukunft gängigen, gegenüber den heutigen Vorstellungen sicherlich verbesserten Paradigmen, samt dem dann üblichen, im Vergleich zum heutigen noch ‚raumgreifenderen’ Einbettungs- und Ordnungssystem: Das Ordnungssystem für all die ‚Wissbarkeiten der WELT‘ einerseits und für all die „Wahr- und Falsch-Optionen“ bei ihrer Beschreibung andererseits.

Schauen wir anschließend auf den Grad und die Güte der Ausfüllung dieses (‚planquadratmäßigen’) Schemas. Dann, wenn wir unser heutiges Wissen, auf das wir so stolz pochen, dort erst einmal komplett abgelegt und „passend“ untergebracht haben.

Wem die Fantasie dafür nicht ausreicht, der vergleiche, um den rechten Eindruck von der im Laufe der ‚Kulturgeschichte‘ immer weiter zunehmenden „Zielerreichung: Wahrheit“ zu bekommen, den heutigen Wissensstand der Menschheit mit den (oft abstrusen) Glaubensvorstellungen von vor 100, 1000 oder 5000 Jahren. Auch mit der zwischenzeitlich stark abgenommenen Menge von „Weißen Flecken“ innerhalb der ja nur ein Mal existierenden ‚Wissbarkeitslandschaft‘.

Mit allerlei an konkreten Antworten für Uralt-Wissbarkeiten
– zu Lasten früherer ‚Mythen’.

– [\zum ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis‘; \„Rätsel“ – als solche; \‚Wissbarkeitslandschaften‘ – als solche; \‚Raumgreifung‘ – als solche; \Draufsicht-Grafiken: (qualitativer) „Vergleich von Weltbildern“; \„Ordnung“ – ein (erst) abbildungsseitiges Konzept; \„Platz­hal­terwesen“ + „Planquadrate“ / ‚Plankegel im Kognischen Raum‘; \„Stützstellen“ im Puzzle + im ‚Kognischen Raum‘; \zu den ‚Uraltwissbarkeiten‘; \„Mythologien“; \allerlei an „Schöpfungsgeschichten“; \„Kontrolljahr 3000“; \...; \...]

*****

In Schillers Ballade liegt die Antwort – angeblich – von vorneherein fix und fertig vor, wenn auch verhüllt und „dem Anblicke so erschröcklich“. Dort liegt der Arbeitsaufwand, erforderlich, um an sie heranzukommen, quasi bei Null: Nichts als eine heftiger Zug an einem Stück Tuch. Im Zeitaufwand einer Sekunde.

Bei uns dagegen gibt es diesen – künstlichen – Schleier nicht (oder zwiebelschalenähnliche Schichten aus solchen), dafür aber auch nicht die dahinter versteckte fertige und kompakte Antwort. Was im »Unterfangen Weltpuzzle« als Antwort „gilt“, muss sich die Menschheit schon selbst erarbeiten. Von Null an!

Zum Glück aber sind das Ergebnis und alle Zwischenergebnisse kontrollierbar durch genügend kritische Blicke auf das ‚Modell stehende‘ »Original WELT« selbst.

Mit diesem einen Arbeitspaket beschäftigt sich die Menschheit seit Jahrtausenden. Und wird wohl nie „völlig fertig“ damit sein.

– [\Szenario: ‚Kunstakademie der Kognik‘; \„Zwiebelschalen“-Paradigmen; \zum ‚Rütteltestwesen im Kognischen Raum‘; \Das »Ultimative Richtigkeitskriterium zum Puzzle WELT« – (qualitativ)  + \‚Originaltreue‘ – als Richtigkeitskriterium; \...]

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„Die Wahrheit“ = Alle ‚Wissbarkeiten der WELT‘ gemeinsam dargestellt.
Alle beieinander + womöglich schon direkt an den eigenen Gehirnwindungen:
Qualitativ ist das eher ein »Abstraktionskegel« als irgendetwas derart Personifizierbares.

– [\Der »Abstraktionskegel« – ein besonders unifizierungsmächtiger ‚Wissensträgertyp‘; \zum ‚Personifizierungsgehabe‘ des Menschen; \Überblicksgrafik: Die »Kognitive Infrastruktur«; \...]

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Fragen:

Wer hat das die Ballade dominierende „Tabu“ überhaupt aufgestellt, dessen Bruch, wie da ‚behauptet’ wird, das Gewissen so sehr mit Schuld belädt?

Wessen Interessen dient dieses Verbot eigentlich, diese leicht-fertige Unterstellung von Hybris?
Kandidaten wären hier: Die „Gottheit“ selbst; Die Hierophanten-Clique; Die als Statue personifizierte Wahrheit – zu ihrem Eigenschutz; Friedrich Schiller (wegen des „Clous der Story“); Die Wissenschaft / Philosophie; Die „WELT selbst in ihrem Original“. --- „Nichts Genaues dazu nennt selbst Schiller nicht.“ ...

An das hinter der Ballade stehende ‚Weltbild‘ und seine spezifische Ethik muss man – mangels plausibler Begründung – erst einmal glauben. Um sich dann beim Lesen so richtig mitfürchten zu können.

– [\zum ‚Behauptungswesen‘; \»Kognitive Immunsysteme« – als solche; \‚Formalisierte Konventionen‘; \allerlei an „Glaubenswahrheiten“; \allerlei „Weltbilder“; \allerlei an ‚Richtigkeitskriterien‘; \„Ethik“ – als solche; \Kognitiver Prozesstyp: „Parteinahme“; \...]

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Der ominöse Schleier: Was alles könnte sich dahinter wohl verbergen? Woher überhaupt kennen wir das uralte Motiv des Verschleierns? Vom Verhüllen der ähnlich „erschröcklichen“ Geschlechtsteile – diejenigen am eigenen Körper + die auf prüden Gemälden. Oder vom gezielten Aufreizen durch Halbverschleiertes als Phänomen. Oder um irgendein Gebrechen zu verstecken, um den Schein der Normalität zu wahren. Auch als Schutz vor dem Anblick von Leichen, Gerippen, ekligen Würmern, Exkrementen usw. Selbst der Dolch wurde – diesmal nicht bei Schiller – damals im Gewande versteckt. ... Schleier nützen aber auch, um etwas vorzutäuschen, wo in Wirklichkeit gar nichts vorhanden ist: Potemkinsche Dörfer; Bildebenen in der Computergrafik; Finite Elemente; ...

– [\Das „Anlupf“-Szenario der »Kognik«; \‚Nebelwerferei im Kognischen Raum‘; \...]

Insgesamt bildet das Schleiermotiv keine sonderlich seriöse ‚Nachbarschaft’ für eine so essentielle Frage, wie die Ballade sie anfangs aufwirft. Auf jeden Fall ist solch eine Verschleierung etwas völlig Künstliches, erst vom Menschen so gemacht (bei einer echten Person, einer Statue oder dem bloßen Gedanken an eine Statue).
Was tatsächlich dahinter versteckt ist, lässt Schiller am Ende ja selbst offen. Frei und frech nennt er es einfach: „Die Wahrheit“.

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N. B.: In dieser Ballade geht es um eine ganz besondere Art von „Wahrheit“, nämlich gleich um „ALLES – ohne jeglichen Rest“.
– [\„Absolut“ + „Nichts“; \Der (jeweils) verbleibende „Rest des GANZEN“; \...; \...]

Wäre ihr Motiv stattdessen die Suche nach der / einer »Höchsten Wahrheit« gewesen, hätte Schiller anstelle des einen verhüllenden Schleiers nacheinander gleich mehrere ansetzen müssen. Zur schrittweisen Elimination aller »Niedrigeren Wahrheiten«. Darunter die all zu konkreten Wahrheiten des Alltags und der Individualität; all die Antworten aus „Wer war der Täter?“-Situationen; all die Erkenntnisse der puren Methodik und ihrer Optionen + ... .

– [\„Individualitäten“ + all die Einzelheiten; \Überblicksgrafik: „Kategorien der Lösung“ – in Seitenansicht; \Der »Abstraktionskegel« zum jeweiligen – fest-umrissen gehaltenen – ‚Weltausschnitt’; \... --- \Das »Große Fragezeichen zum Puzzle WELT«; \„Koordinatenanga­be“ für den »Allerobersten Top-Punkt« – (qualitativ); \zum „Konklave“-Szenario der »Kognik«; \...; \...]

*****

Übung 1: Welches sind die Aspekte, die dabei mindestens entfallen müssten: 
                           Wegabstrahierbare bzw. bei diesem Thema vernachlässigbare ‚Wissbarkeiten‘ = §???§

Das Entschleierungsgeschehen würde dann – mit etwas gutem Willen bei der Interpretation – dem ‚Kognischen Zoomen‘ als einer schrittweisen Abstraktion und Latenzierung bis hin zur völligen ‚Überzoomung der WELT‘ ähnlich sehen. Abstraktion ist immer das – abbildungsseitige – Wegnehmen von etwas. Von all dem „Etwas“, das die Dinge erst „konkret“ oder gar „individuell“ macht. Also eine progressive Art von Entschleierung mit schrittweiser Gewinnung von Distanz zum ursprünglich Betrachteten. Eben ähnlich wie beim „Hochzoomen“!

 – [\Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma der »Kognik« + \damit eng korreliert: Die ‚Einrollbarkeit der Diskursraumdimensionen‘; \Die ‚Palette der Zoomphänomene‘; \zur – generellen – ‚Überzoombarkeit der Weltausschnitte’ + all ihrer Dinge + \„Schachtelung“ von Rahmen – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht + in Draufsicht; \zur ‚Achserei‘-Arbeit – als solcher; \Das „Endoteleskop“-Szenario der ‚Kognik‘; \...; \...]

*****

Für das: „Ganz oben“ könnten dabei sogar schon heute klare Antworten herauskommen.

-->   Die ersten der ‚Leitmotive‘ etwa (= die Existenz der WELT + ihre Abbildbarkeit + usw.).
Die aber sind sicherlich nicht so „erschröcklich“, dass um sie herum gleich ein göttliches Erkenntnis-Verbot aufgestellt werden müsste, ein ewiges Tabu, so dass jeder, der es auch nur wagt, es zu brechen, deswegen gleich ein derartiges lebenslanges Trauma abbekäme.

– [\‚kognisch (ganz) oben‘ – als Position + als Richtung in einem so bereits vorhandenen Raum; \zum ‚Übergang nach draußen‘ – als Denkoption für den kritischen Beobachter!; \Die ‚Palette der Leitmotive‘ beim »Unterfangen Weltpuzzle«; \...]

*****

Das »Zoomen im Abstraktionskegel« nimmt nach ‚kognisch oben zu‘ zwar ebenfalls „etwas weg“, aber eben keine Schleier. Schon gar nicht einen einzigen, locker außen drum herum gewundenen. Statt künstlicher Drapierung werden bei ihm vielerlei der Aspekte, die – man beachte – allesamt weiterhin mit zur Wirklichkeit gehören, schrittweise „weggenommen“. Ohne deswegen gleich ganz „aus der Welt zu verschwinden“.

Danach kann dasjenige, was übrigbleibt, zwangsläufig nur etwas Hoch-Abstraktes, etwas vergleichsweise Einfaches, auf den ersten Blick sogar „Stink-Fades“ sein. Sicherlich keine erschröckliche Figur. Auch keine Landschaft mehr; kein Gottwesen; nichts Apokalyptisches; ... .

            Denn dort wären die zuvor erst abstrahierten Aspekte ja doch wieder im Bild vertreten.

Ein unifizierendes ‚Paradigma‘ dagegen, das ‚Trägermedium‘ dafür oder ein paar ‚Leitmotive‘ dagegen können dabei sehr wohl herauskommen – für das gesuchte: „Ganz oben“. Keinesfalls aber irgendein konkreter Inhalt, ein materieller Körper oder ein ganz bestimmtes Aussehen im Klassischen Raum.

– [\Definitionsgrafik: Der »Punkt, der sich teilen lässt«; \zum ‚Aussehen eines Etwas‘ – im Klassischen Raum + im »Kognischen Raum«; \zur Personifizierbarkeit – in einer „Gottheit“; \„Komplexität“ und – verlustfreie – „Reduktion“; \...]

*****

N. B.: Bevor man im »Puzzle WELT« mit dem Zusammensetzen der Unmenge an verfügbaren Steinchen beginnt, sollte man also auf jeden Fall einige der Schleier um die Dinge herum abnehmen.
                                  Diese zur Seite legen: als „Jäten von kognitivem Unkraut“

o          Alles an – allemal menschlichen – „Wertungen“

o          Alles an eigenen „Meinungen“ / persönlichen „Collagen“

o          Das spezifisch Menschliche im „Vorgehen“

o          Den „Zeitgeist“ – von heute oder aus irgendeiner anderen Zeit oder Weltgegend

o          ...

– [\all die Arten von ‚Behauptung‘; \„bewerten“ – eine kognitive Leistung; \„Interpretation“ + ‚Fehlinterpretierbarkeit‘; \zur gemeinsamen ‚Ausrichtung‘ all der Puzzlesteine; \zur – grundsätzlichen – »Kartografierbarkeit des Wissbaren«; \„Virtualitäten“ – als solche; \„Personifizierung“ – als solche; \„Invarianz“ – ein systemisch bedeutsames Merkmal; \...; \...]

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Thema: „Hybris“ §...§  

                       versus:

Thema:  Die „Nebenumstände“ (der Beobachtung / der Ereignisse / der Phänomene / ...).
Aspekte, die nicht deren „Wesen“ ausmachen. Nebenumstände gilt es zwecks Erreichung der höheren Schalen erst einmal als solche zu erkennen und per ‚Invarianzanalyse‘ und entsprechende ‚Abstraktion‘ aus der insgesamt angetroffenen „Komplexität“ zu entfernen.

– [\Fallstrick: ‚Absolutheitsbehauptung‘; \»Einsheit« – als solche; \‚Nachbarschaftsbeziehungen im Kognischen Raum‘; \zur ‚An sich‘-Projizierbarkeit der Dinge – als solcher; \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit von Aspekten‘ ins Denkgeschehen; \...]

*****

Friedrich Schiller – nicht etwa ich selbst – hat als ‚Kognitiver Reiseleiter’ die von mir per Randnotizen hervorgehobenen Wissbarkeitsgebiete in seine Ballade eingeschleust. Er war es, der diese Wissbarkeitsszenen eigens ‚ansteuerte’, bestimmte Einzelheiten daraus an ihrem ‚Anfasser’ packte und sie in das entstehende Bild hineinzog. [1] So konnte er auch in seiner „Collage“ deren andere Aspekte bequem für sich nutzen.
                (Und ich – aus denselben ‚Wissbarkeitsszenen‘ heraus – bei der Hinterfragung ganz andere!)

– [\zur ‚Ansteuerung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \„Ortswechsel“ + ‚Reiseleitung im Kognischen Raum‘; \Der Anfasser eines ‚Weltausschnitts’; \...]

Dem Leser bleibt es – wie sonst auch – überlassen, ob er irgendeinem Autor auf dessen kognitiven Wegen schrittgenau folgen möchte. Was er unterwegs an eigenen Erfahrungen mit einbringt, ob er zusätzlich andere Einzelheiten oder Aspekte der gleichen Situation betrachten möchte. Oder ob er zusätzliche Szenen der WELT in die Betrachtung mit einbezieht Und ob er Proben auf „Freiheit von Inneren Widersprüchen“ und ‚Originaltreue‘ anstellen möchte. Natürlich nur, sofern er dazu die Zeit und Lust hat. Und den Umgang mit der Palette der ‚Kognitiven Freiheitsgrade’ bereits sicher genug beherrscht.

– [\‚Originaltreue‘: eines der möglichen Richtigkeitskriterien; \Phänomen: „Innerer Widerspruch“; \zum ‚Rütteltestwesen im Kognischen Raum‘; \‚Kognitive Ökonomie‘ – als solche; \Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums« – in seiner Querrichtung; \Die Palette der ‚Freiheitsgrade der Bewegung und des Handelns in der kognitiven Welt’; \...]

*****

Mutmaßung: Würde man bei der Kognitiven Übersetzung der Ballade aus 3mal (oder 10mal) so vielen Teil-Szenen schöpfen wie den §N§ Wissbarkeitsszenen, die ich selbst bei meiner Systemanalyse der WELT und ihrer Abbildung herangezogen habe [2], so würde diese Menge an Szenen und Aspekten mit Sicherheit ausreichen, um am Ende alle anderen Balladen dieser Welt auf ähnliche Weise ins ‚Paradigma vom Kognischen Raum’ zu übersetzen. Diese ebenfalls mit Randmarkierungen zu den vom jeweiligen Autor angesteuerten ‚Wissbarkeitsgebieten‘ und deren ‚Kognitiven Nachbarschaften’ vollzupflastern.

Die so gewonnene „Vereinigungsmenge von Aspekten zur äußeren und inneren Welt“ würde am Ende sogar weit mehr abdecken: Alle andere Kunst; alle Medien-Produktionen; alles Lernen; alle Wissenschaft; alle Abstrakta; alle irgend denkbaren Diskurs- + LEGE-Räume; ... . Letztlich wäre diese Menge identisch mit der Menge der denkbaren Aspekte zum »Puzzle WELT«.

Genau diese Menge möchte ich im »Unterfangen Weltpuzzle« auffinden, gemeinsam ‚aufspannen‘ und ‚kognisch kartografieren‘. Wenn auch – per ‚Raschem Prototyp’ – nur in vor-mercatormäßiger Qualität.

– [\‚Raumgreifung‘ – als solche; \zur ‚Aufspannung von Diskursräumen‘; \Arbeitsvision: „Kognischer Universal-Atlas“; \zur – grundsätzlichen – ‚Kartografierbarkeit alles Wissbaren‘; \zum „Klassischen Landkartenwesen“; \‚Rasche Prototypisierung‘ – als solche; \Das „Gute Fee“-Szenario der »Kognik« + „Der Vorschlag in Güte“; \‚Achserei‘-Arbeit – als solche --- \Der gemeinsame LEGE-Raum zum »Puzzle WELT«  + \Grafik-Entwurf dazu – in zentrierter Draufsicht für den »Privilegierten Beobachter« ‚schalenweise ausgerollt‘  
--- siehe: \Datei-Index zum »Unterfangen Weltpuzzle«; \„Wortfelder“ – als ‚Wissensträgertyp‘ + \Dateiordner-Auszug dazu; \„Auflis­tung“ von Szenarios zu »Kognik«; \„Blumengrafik“ – ein die Dinge lokal orthogonalisierender ‚Wissensträgertyp‘; \all die Arten von „Behauptung“; \
allerlei an „Systemische Grafiken“; \...]

*****

N. B.: Jede dieser Wissbarkeitsszenen bzw. Kegelflanken ist weiter ‚durchzoombar‘ und enthält Massen an weiteren Details. Das gilt bei allen ‚Weltausschnitten‘ – und so auch hier.

Diese Ballade = Ein „Zwiebelschalenmodell“

                       Jede Zwiebel und jedes Zwiebelschalenmodell lässt sich ‚kognisch durchzoomen‘.

-->        Als ‚Weltausschnitt‘ und  Bildnis lässt sie sich als Ganzes damit auch ‚weglatenzieren‘,
sprich: ‚im Abbildungsseitigen‘ völlig überzoomen. Oder – umgekehrt – unter der kognitiven Lupe und dann im kognitiven Mikroskop bis in die letzten Details hinein genauer anschauen.

-->         Das von Schiller angegebene „Bildnis“ erfüllt die ihm zugeschriebene „Funktion“ nicht wirklich!

– [\Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma der »Kognik«; \‚Latenzierung‘ ≈ \‚Überzoombarkeit’; \„Zwiebelschalenmodelle“; \Prinzip­grafik: »Abstraktionskegel« + ‚Geschachtelte Weltausschnitte‘ – in Seitenansicht + in Draufsicht; \Das ‚Funktions‘-Paradigma der Darstellung + Organisation; \...]

*****

Entschuldigung an Herrn Schiller: Ihn speziell traf es hier halt, weil ich ein in der Themenstellung konkurrierendes, deftig zu verfremdendes Beispiel aus fremder Feder brauchte.

Seine Ballade bleibt trotz meiner Nörgelei das Kunstwerk, das sie nun einmal ist. Das Gleiche gilt für Werke anderer Autoren und deren mystisch-mythische Auseinandersetzungen mit dem Thema „Die Wahrheiten der WELT“, an denen sich in ähnlicher Weise herummäkeln ließe.
– [\„Engel-Hierarchie“; \Platons „Höhlengleichnis“; \...; \...]

Meine eigenen Leitmotive mit Kernbegriffen wie: „WELT“, „Abbildung“, „Originaltreue“, „Delta+-Vorgeh­en“ usw. können mit solchen Kunstwerken an Schönheit und stimmungsmäßiger Intensität nicht mithalten.                            --- Aber das sollen sie ja auch nicht!

– [\zur „Abbildtheorie“ + ihren vier separaten ‚Richtigkeitsinstanzen‘; \Die „Serie der Leitmotive“ beim »Unterfangen Weltpuzzle«; \„Kunst“, Stilrichtungen + Kunstwerke; \...]

*****

Jedes Ding hat nun einmal seine

zwei--- und-dreißig Seiten!

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Weiterungen zu solch kritischer Hinterfragung

·         Berechtigte versus unberechtigte Warnungen vor „Hybris“: §...§
– [\
»Kognitive Immunsysteme« – als solche; \...]

·         Verwandte Konstrukte:

Ø   Goethes „Faust“ – Die Schülerszene: „Was die Welt im Innersten zusammenhält …“.
Doch das ist qualitativ etwas anderes als die Frage in der vorliegenden Ballade: Im Gegensatz zu Schillers Frage nach der „Vollständigen Wahrheit“ geht es bei Goethe nur um eine „Höhere Wahrheit“.
– [s. o.]

Ø   §Auch der viel beschworene „Stein des Weisen“ ist etwas Anderes. Ursprünglich galt er als notwendig, um Blei in Gold verwandeln zu können. In anderer Interpretation – zwecks Gewinnung von „Kognitivem Gold“ – geht es bei ihm eher um eine Art „Universales Dokumentationssystem oder Wissensarchiv“ – in der Nutzung ähnlich dem „Endoteleskop“-Szenario der »Kognik«

Ø   Stimmigkeit und Täuschbarkeit: vgl. beispielsweise C. M. Eschers Grafik „Belvedere“ mit dessen Aussehen in der 3D-Rekonstruktion oder das dazu analoge Bild-Paar: „Wasserfall + dessen Nachzeichnung unter geändertem Blickwinkel!      

Ø   ...
– [\...; \...]

·         Ähnlich: Die „Idee von etwas“ aus einem Holzblock herausschnitzen zu wollen oder sie aus einem Steinquader herauszumeißeln. Steckte diese etwa schon vorher „verschleiert“ oder sonst irgendwie „latent“ in dem Block drin?
Doch welche tiefere ‚Bedeutung‘ (und ganz andere Qualitäten) hätten dann die jeweiligen Abfallschnitzel, Hobelspäne und Staubteilchen?
– [\
„Möglichkeiten“; \Die Palette der ‚Freiheitgrade des Handelns in der materiellen Welt‘; \„Homo Faber“; \...]

·         Übung 2:    ... §Gestalte die obige „Kognitive Übersetzung“ zu rhetorischen Übungen um – etwa als Abituraufgabe / Gedichtinterpretation /...!§      
{Methodisch: Abgleich der ‚Kognitive Fingerabdrücke’ bei dieser Art von Übersetzung!}
– [\als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \zum ‚Fingerabdruckwesen‘ im »Kognischen Raum«; \»Curriculum zur »Kognik«; \...]

·         Der „Ariadnefaden" – zum ‚Kognitiven Fingerabdruck’ der vorliegenden Datei
Von einer ganz bestimmten „Fiktion“ ausgehend, hier: von der großartigen Collage eines Dichters zum Thema „Menschliches Streben und urmenschliche Verhaltensweisen“ aus startend [3], habe ich als (Meta)-Reiseleiter den Fokus der Aufmerksamkeit in Richtung auf mehr Distanziertheit verschoben.
Wie immer bei ‚Kognischem Hochzoomen’ kommen dabei ganz andere Fakten und Aspekte (mit) ins Blickfeld und manch bisherige Konkretheit verschwindet „spurlos“ im ‚Strudel der Überzoombarkeit’.
                            Doch nichts an beiden Vorgängen ist im »Kognischen Raum« willkürlich.
– [\„Ariadnefäden“ im »Kognischen Raum«; \Das ‚Fingerabdruckwesen im Kognischen Raum‘; \Die Grund-Phänomene beim „Kognischen Hochzoomen“; \Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \Der jeweils angesteuerte ‚Weltausschnitt’ + \dessen ‚Kognitive Nachbarschaft‘; \‚Froschaugenverzerrung‘ – als solche; \„Perspektiven“ + Perspektivwechsel; \Das „Anlupf“-Szena­rio der »Kognik«; \Die ‚Überzoombarkeit der Weltausschnitte‘ + all ihrer Dinge; \Die „Phänomene“ bei der ‚Verschiebung einer Froschaugenlinse‘ vor einem originalseits fest-ausgewählten Hintergrund; \...]

·         Trotzdem gehe ich davon aus, dass beim nächsten Lesen dieser Ballade – selbst bei mir – die alte Faszination wieder eintreten wird. Der von mir hier als ‚Pizzateigbrocken’ in meine besondere Richtung ausgewalzte ‚Weltausschnitt’ zieht sich ja wie von selbst fast wieder zu seiner Ausgangsgestalt zurück.
Ganz so wie es meistens passiert, wenn irgendwelche Glaubenswahrheiten und Mythen im Spiel sind – und übermäßig hinterfragt wurden.
– [\Prinzipgrafik in Draufsicht: „Änderung im ‚Aussehen‘ der Dinge bei ‚Verschiebung einer Froschaugenlinse‘ vor einem originalseits fest-ausgewählten Hintergrund“; \Das ‚Pizzateig-Syndrom’ des Lernens; \...]

·         Dasselbe – diesmal aber strikt im „Benutzeroberflächen“-Szenario dargestellt: als Videofassung
– [\Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \„Benutzeroberflächen“ – als solche; \Einsatz der Palette an ‚Kognitiven Freiheitsgraden’; \...]

·         Erwartungshaltung: Die gesuchte „Antwort“ wird sich – wirklichkeitsgemäßer – am Ende als etwas ziemlich Einfaches erweisen! Was vom »Original WELT« her – in geringer ‚Tiefenschärfe’ dargestellt – als Antwort zum ‚Großen Fragezeichen‘ überhaupt zu finden ist, muss uns am Ende eher banal erscheinen. Alles „Raffiniertere“ (und "Erschröckliche") ist wegen der zunehmenden Ausdünnung der Dinge im Zuge des ‚Abstrahierenden Hochzoomens‘ dort längst verschwunden.
                                                Zwangsläufig also nur in Fehl-Erwartung.
– [\Das »Große Fragezeichen zum Puzzle WELT«; \Die Palette der ‚Leitmotive zum Unterfangen Weltpuzzle‘; \Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \‚Tiefenschärfe im Kognischen Raum‘; \Definitionsgrafik: „Die ganze WELT“ – als »Punkt der Kognik«; \Erinnerung an die Gestalt + Struktur des im »Unterfangen Weltpuzzle« entdeckten: „Gedankengebäudes“!; \...]

·         ...
– [\...; \...]  



[1] Und dabei Unmengen an gleichartigen Möglichkeiten ausließ.
– [\„Abzweigungsoptionen“ im »Kognischen Raum«; \...; \...]

[2] Jede dieser „Teilszenen“ bzw. „Kegelflanken“ ist ziemlich abstrakt, großräumig und möglichst orthogonal zu all den anderen!
– [\...; \...]

[3] ziemlich weit unten auf einer der „unendlich“ vielen Direttissimas im Gipfellogo des Unterfangens bzw.
    ziemlich weit außen in einem der im Pusteblumenlogo angedeuteten abstraktionskegelförmigen ‚Weltausschnitte’.