Das Archiv des: „Überhaupt jemals Gedachten“

– Das »Kognitive Archiv der Menschheit« –

– Als Denkschema geeignet für manch aufschlussreiches Gedankenexperiment –

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Entwurf aus der Website zum »Unterfangen Weltpuzzle«®

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Home --> Puzzle WELT --> Abbildungsseitiges --> Kognitives Geschehen --> Vereinignungsmenge
zitierbar als:
https://kognik.de/ONLINE/szenario/k-archiv.doc

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Stand:         Versions-Nummer = 0,80** 

Wortfeld:    Modell stehen; bekannt / unbekannt; denken; fragen; behaupten; schließen; Die Gedanken; „Das GANZE“; „Das Geistige“; Vorstellungen; Konzentration; „seit Menschengedenken“; Vereinigungsmenge; Wahrnehmung; Mutmaßung; Erkenntnis; Lern-Fortschritt; Gestaltung; Buchwissen; Komplexität + Reduktion; „Denkfabrik Erde“; Kognitive Asservatenkammer; Regalkilometer; komplett sein; Verlustfreiheit; ...; als »Referenzideal« Genutztes; Das kulturelle Gedächtnis der Menschheit / „Das Weltgedächtnis“; Zeitzeugen; Aufschlüsselbarkeit; Bücherverbrennung; ...; …

Jedem Wortfeld sein eigener hochabstrakter „Zentraler Hub“!

Vgl. aus der lokalen kognitiven Nachbarschaft: \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘ – \ganz ohne eigenes Draußen!; \Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums«; \Die „Entwicklungsschritte“ auf dem Weg zum Individuum; \„Wissensbanken“; \Das »Universalarchiv des Wissbaren«; \‚operational sein‘  (oder nicht) – ein abbildungsseitiges Unterscheidungsmerkmal; \zum ‚Behauptungswesen‘; \Das „Komplettierte Fragerei“-Szenario; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \Der „Unifizierte Maßnahmen-Raum“; \Die „Kulturgeschichte der Menschheit“; \„Weiße Flecken“ innerhalb des »Referenzideals« – als solche; \„Interpretation“ + Fehlinterpretierbarkeit; \...; \...

Systemische Grafik: \Prinzipgrafik: „Zentraler Hub“ im Netzwerk – in Draufsicht; \Aufschlüsselungsoptionen für ein zuvor genügend fest umrissenes GANZES; \Der »Abstraktionskegel zum Kognitiven Prozess« – „Die Schalen 4 – 6“ – in der Seitenansicht; \...

Literatur:    ...

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Worum es in diesem Teil der Puzzlestein-Sammlung gehen soll:

Die Vereinigungsmenge der »Kognitiven Lebensfilme«

Stellen Sie sich vor, von Geburt an würde jeder Mensch eine Art Linie hinter sich herziehen, die Sekunde für Sekunde seine jeweilige Position auf der Erdoberfläche dokumentiert – ähnlich einem „Ariadnefaden“. Für jede Person, die jemals gelebt hat, gäbe es dann – gleich mit Identifikationsnummer und Zeitmarkierungen versehen – eine eigene Spur:
                                                  Persönlich, durchgehend und lückenlos
                                         vom Zeitpunkt ihrer Zeugung bis hin zum Grab.

Als „Vereinigungsmenge“ würden diese Spuren so etwas wie das ‚Unifizierte Archiv aller bisherigen menschlichen Aufenthaltsorte’ bilden. [1]

Werden all diese Lebensspuren auf dem Papier oder einem Globus nachgezeichnet, lässt sich leicht erkennen, wann und wo der Einzelne in seinem Leben jemals gewesen ist, wo seine Spuren sich in Wiederholung „klumpen“. Und wo überall von den vielen Menschen, die jemals geboren wurden, trotz aller Reisefreudigkeit und Neugier bisher noch niemand gewesen ist.

Insgesamt erhielte man auf der Landkarte eine Dokumentation aller bisherigen Aufenthaltsorte, samt jedweder „Begegnung“ (Mehrere zeitgleich am selben Ort). Und aller „Weißen Flecken“ auf dieser einen Landkarte zu jedwedem Zeitpunkt der Geschichte.

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Dasselbe Szenario lässt sich mit dem »Kognitiven Lebensfilm des Individuums« ausmalen:
Da zieht jeder Mensch ebenfalls sein Leben lang eine Art von ‚Ariadnefaden‘ hinter sich her. Das jedoch in einem ‚aufspannungsmäßig‘ völlig anderen Raum:
                                        Dem »Unifizierten Raum der Wissbarkeiten«.
Diesem Handlungs- und Diskursraum mit dem immer gleichen, bereits von seiner Natur her ‚abstraktionskegelförmigen‘ – »Referenzideal der Abbildung der WELT« innen drin. [2]

Auch dabei gewinnt man eine Art „Komplett-Archiv“: Die Versammlung allen bisherigen Denkens der Menschheit. Sei es das Denken im Alltag; bei (diesmal rein geistigen) „Eroberungen“; künstlerischen Leistungen; beim Umgang mit kniffligen Fragestellungen oder großartigen Planungen.

                           Einschließlich aller Irrwege und Selbsttäuschungen unterwegs.

Für das »Unterfangen Weltpuzzle« ergäbe sich damit eine zwar gigantische, aber dennoch endliche Menge an „nach außen zu“ gut abgegrenztem Arbeits- und Puzzlesteinmaterial.

– [\Der ‚Weltausschnitt‘ – als solcher fest-umrissen gehalten; \„Mengen“ + Mengenlehre; \Das „Rückspul“-Szenario der Kognik; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \„Szenariotechnik“ – als solche; \Das ‚Puzzle‘-Paradigma der »Kognik«; \‚Ecken + Glatte Kanten im Puzzle‘ – als „Lokale Hubs“; \Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums«; \Der – all-unifizierte – ‚Raum der Wissbarkeiten‘; \Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \‚Planquadrate im Kognischen Raum‘; \Die Palette der ‚Kognitiven Prozesstypen’ – \Sammelgra­fik dazu {Rohentwurf};  \„Täuschung“, „Täuschbarkeit“ + Selbsttäuschung; \...]

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Das »Kognitive Archiv der Menschheit« bzw. ‚Der Platzierungs- und Diskursraum dazu‘ entspricht seinem Wesen nach §wohl ziemlich genau§ Platons "Zweiter Welt". Doch im Gegensatz zu dessen bloßer Konstatierung der Existenz einer – neben der Materiellen Welt – „Gesonderten Welt“ oder „Inneren Welt“ ist die ‚Geistige Welt’ in dieser Form, einerseits, „nach außen zu“ präzise ‚abgegrenzt‘ und, andererseits, „nach innen zu“ als Konzept ‚operational‘. --- Und ‚mythenfrei‘ bereits!
Damit ist dieses Szenario mit seinen Inhalten – analog zu den ‚Spuren der Bewegung‘ auf dem ebenfalls Alles klar nach außen zu abgrenzenden „Erdball“ – sowohl global als auch bis in kleinste Details und die letzten Aktualisierungen hinein analysierbar. Der – eigentlich unifizierbare – „Raum“, in dem wir uns beim Denken (als dem Weiterstricken am eigenen »Kognitiven Lebensfilm«) ständig bewegen, wird innerhalb dieses anfangs seltsamen ‚Paradigmas‘ nur genauer / systematischer erforschbar!

– [\‚Beschreibungsweisen‘ + Paradigmenwechsel; \zum extra ‚Abgrenzungsgeschehen der Dinge im Kognischen Raum‘ + dessen Problemen und praktischen Kompromissen; \zur – unterschiedlichen – ‚Operationalität‘ von „Vorstellungen + Weltbildern“; \zum „Mythenwesen“; \...]

Dabei tritt deutlich hervor, was wir im »Kognitiven Prozess« bei der Abbildung und Vorstellung der jeweiligen ‚Wissbarkeiten‘ und beim Umgang mit ihnen so alles an Sonderbarem anstellen:

                                Im eigenen Leben die Dinge eher verzerrend und vergewaltigend
                                         als totaler Treue zum »Original WELT« verpflichtet.

– [\Der »Kognitive Prozess« – als ein GANZES; \Szenario: „Kunstakademie“ – ‚Modell stehen‘; \‚Originaltreue‘ –  als Richtigkeits­kriterium versus: \Das „Menschliche Maß“; \‚Verzerrbarkeit + Verzerrung der Dinge‘ im Kognischen Raum; \‚Stütz­stellen‘ + „Attraktoren“ im Diskursraum; \„Phobien“ – im Kognischen Raum; \zur ‚Froschaugenverzerrung der Dinge‘ – im ‚Kognischen Raum‘; \Tricks zur Darstellung von „Unvorstellbarem“; \...; \...]

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Aus fremder Feder – im selben Paradigma:

– [\Die „Ideen- + Kulturgeschichte der Menschheit“; \Das ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis‘; \zum Machen von „Theorien“; \allerlei an ‚Weltbildern‘ – miteinander vergleichbar; \„Erkenntnis“ + Erkenntnisgewinnung; \Meme + „Memetik“; \(zum oft gebetsmühlenartigen) ‚Explikationswesen‘; \...; \...]

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{Dasselbe an Bild / Paradigma / Szenario anders formuliert:}

Im „Endoteleskop“-Szenario der Kognik erscheint die Erde dem Beobachter von außen her gesehen wie eine riesige Fabrikhalle. 6 Milliarden „Maschinen“ wuseln derzeit dort herum [im Jahr 2000].
Im ihrem Arbeitsprozess stricken sie allesamt – und ständig – am ganz persönlichen »Kognitiven Lebensfilm« weiter. Wie 6 Milliarden „Kognitive Stricklieseln“ – parallel geschaltet.  

                                     In gelegentlich lockerem Kontakt untereinander.

– [\Das „Endoteleskop“-Szenario der ‚Kognik‘; \Die „Strickliesel“-Metapher – \als Foto; \Prinzipgrafik in Seitenansicht: Bei­spiel-Abschnitt aus einer ‚Reiseroute im Kognischen Raum‘; \Kognitiver Prozesstyp: „Kommunikation“; \Der ‚Wissensträgertyp‘: „Verbale Sprache“; \...]

Was den Output betrifft, tun diese „Maschinen“ nichts anderes, als Sekunde für Sekunde ihren eigenen ‚Kognitiven Ariadnefaden‘ im Raum etwas zu verlängern. Jeden Faden um jeweils genau einen Sekundenabschnitt. Alle Beteiligten – Kind und Greis; König und Bauer; Weiser und Dummkopf –  im genau selben Produktionstakt arbeitend. Allesamt mit derselben, eng begrenzten Vielfalt auf Seiten der Produktionsmethodik. Mit vergleichsweise geringen Schwankungen in deren Verfügbarkeit von Person zu Person. Jedoch bei auffallend unterschiedlicher persönlicher Vertrautheit mit diesen Unsicherheiten.

Und allesamt mit einem – in Querrichtung – relativ ähnlichen Produktionsvolumen, dem Bewusstseins-Output pro Sekunde bzw. demjenigen im Takt des  ca. „30 millisekündlichen Zyklus“ der „Wahrnehmung“ und des „Denkens“ auf neuronaler Ebene.

– [\Der »Kognitive Lebensfilm« – seine „Querrichtung“; \Kognitiver Prozesstyp: „Bloße Wahrnehmung“; \„BewusstSein“; \Apparative „Einschränkungen“; \zum „30-Millisekunden-Zyklus“; \Das „Menschliche Vorstellungsvermögen“ + Die ihm angeborenen / aufgeprägten Grenzen; \zur Sonderrolle der »Kognitiven Infrastruktur« + \Überblicksgrafik dazu; \...; \...]

Jeder einzelne Faden hinterlässt im Zuge seiner ständigen ‚Verlängerung im Raum der Wissbarkeiten‘ eine eigene „Spur“. Ähnlich dem der aus einer Tülle herausgepressten Sahne auf Geburtstagstorten.

Nur sporadisch sind die Fäden mehrerer „Maschinen“ vorübergehend gleichgeschaltet: Bezüglich der beim Denken ‚angesteuerten‘ Positionen, den gerade verwendeten ‚Stützstellen im Raum’ und der subjektiven ‚Stimmung‘. [3]

– [\Kognitiver Prozesstyp: „Medienkonsum“; \„lernen“ – in gemeinsamer Schulklasse; \Das Paradigma der ‚Ansteuerbarkeit der Dinge im Kognischen Raum‘; \momentan erkannte / genutzte ‚Stützstellen des Denkens‘; \Das „Fadenkreuz“-Szenario der »Kognik«; \„Aha-Erlebnisse“ – als solche; \Die Palette der ‚Welt-Tortenstücke‘; \...]

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Phänomen: Was erst einmal derart „produziert“ ist, ist nachträglich nicht veränderbar. Zum „Rückwärtsdenken“ gibt es keine andere Möglichkeit als das zeit-umkehrende ‚Rückspulen‘ dieses im „Wurstmaschinen“- bzw. „Sahnetüllen“-Szenario entstandenen Films. Nur die Nachschau im Ergebnis des Prozesses, als Erinnerung, als (bloß ‚abbildungsseitige‘) Nachschlag-Möglichkeiten in einem noch nicht verrotteten ‚Physischen kognitiven Speicher’. Nur in der Nachschau ist in diesem Szenario – statt erneut "ab ovo" – ein „Wieder-Aufsetzen und Weiterdenken zu einem früheren Zeitpunkt“ möglich.

Dafür aber zu jedem späteren Zeitpunkt:

„Im Direktzugriff“.

– [\‚Domino legen‘ im Kognischen Raum; \all die ‚Abzweigungsmöglichkeiten im Kognischen Raum‘; \Das „Rückspul“-Szenario der »Kognik«; \ ‚invariant‘ „da sein“ – hier: als diese „prinzipielle Möglichkeit“; \...]

Das funktioniert aber nur – hinterher – unter einem zusätzlichen Weiterstricken am eigenen ‚Kognitiven Lebensfilm‘. Für jede solche Nachschau vergehen wiederum Sekunden des Denkens. Wenn nicht gar Stunden.

Einmal Gedachtes mag in der Retrospektive zwar „verblasst“ erscheinen, als Tatsache aber, d. h. genau so, wie damals bei seiner Produktion ‚originalseits‘ alles passierte, kann es nicht „verrotten“.

– [\in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅ ; \Kognitiver Prozesstyp: „Kommunikation“; \Der ‚Kognitive Reiseleiter‘ – als solcher; \Kognitiver Prozesstyp: „Medienkonsum + Medien-Produktion“; \„Ord­nung“ + „Einordnung“ als solche: erst abbildungsseitige Konzepte!; \...]

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N. B.: Das Konzept »Kognitives Archiv« ist damit weit umfassender + ‚raumgreifender‘ als das
Kulturelle Gedächtnis der Menschheit
. Fast alles, was jemals gedacht wurde, darunter auch fast alles, was die damaligen Schriftgelehrten oder Mönche nicht einer Aufzeichnung für würdig erachten haben bzw. was gar nicht erst die Chance hatte, irgendwie sonst erhalten zu bleiben, aus dem „Kulturellen Gedächtnis“ der Menschheit fällt es ja heraus. Nur ganz weniges davon kann – mit Hilfe des »Original WELT« selbst + anhand von dessen Uralt-Wissbarkeiten – wenigstens wesensmäßig rekonstruiert werden:

--- „Was haben die alten <... / …> sich dabei wohl gedacht?“

--- „Wie kamen sie eigentlich zu gerade <diesen> Vorstellungen?“

--- „Wie müssten wir vernünftigerweise argumentieren, wenn wir selbst noch an den damaligen Weltbild- und Kenntnisstand gefesselt wären?“

--- „...?“

– [\„Individualitäten“ + all deren Einzelheiten; \zur ‚An sich‘-Projizierbarkeit der Dinge; \Die „Ideen- + Kulturgeschichte der Menschheit“; \Meme + „Memetik“; \„Geschichtsschreibung“ – als solche; \Das „Attraktorwesen“ im »Kognischen Raum«; \...]

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Weniger bedeutende Fragen:

"Ob unsere Pfade sich wohl je kreuzen werden?" --- "Wie oft bin ich hier in Bayern schon der Spur eines alten Römers begegnet, der damals <genau dort> physisch vorbeizog?" [4]

Man muss sich, beim nachträglichen Betrachten, in diesen (allemal eindeutigen, immer schön sequentiellen) Lebensspuren ja nicht unbedingt "verheddern". In den eigenen und denjenigen von Anderen. Egal, ob gerade Spuren im Klassischen oder im Kognischnen Raum gemeint sind.

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Das Abdeckungsziel beim »Puzzle WELT«

– [\‚Raumgreifung‘ – als solche + am Ende sogar „komplett“]

Zum »Referenzideal der Abbildung der WELT« und damit zum »Kognischen Raum« gehört auf jeden Fall alles jemals Gedachte, was auch immer, inhaltlich, das im Einzelnen sei. Alles von irgendeinem Menschen irgend Bemerkte / Erwogene / Gefragte / in Gedanken ‚Behauptete‘ / Abgestrittene / erstmals Erkannte / Geplante / ...!

Stellen Sie sich dazu – kammartig – eine feste Diskursraum-Achse vor mit eigenen Positionen für jedes einzelne der Milliarden an menschlichen Wesen, das jemals gelebt hat. [5]

Quer dazu spannen Sie im Diskursraum die herkömmliche, Geschichte erzeugende ‚Zeitachse‘ auf.
– [\zur ‚Zeit‘-Szene – \Wortfeld dazu; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \...; \...] 

Klinken sie nun an jeder Position den »Kognitiven Lebensfilm« der betreffenden Person ein. Ab deren Geburtsdatum. Oder bereits davor – darauf kommt es nicht an.

Bei jemandem, der bereits gestorben ist, hat der Streifen ein definitives Ende und eine feste (effektive) Länge (s. u.). Bei jedem noch Lebenden dagegen wird er sekündlich um genau 1 Sekunde länger.

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Mit diesem Szenario hätten wir – in der Rolle als Archivare – uns konkrete / ‚operationale‘ „Fächer der Ordnung“ angelegt. Zwecks „Ablage“ der ach so komplexen Menge des ‚Jemals-Gedachten‘.

– [\‚operational sein‘  (oder nicht) – ein abbildungsseitiges Unterscheidungsmerkmal; \Frage + Ergebnis des ‚Fächer‘-Szenarios der »Kognik«; \...; \...]

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Da ein jeder „Autor“ aus der gesamten Geschichte der Menschheit in diesem ‚Archiv‘ vertreten ist, haben wir implizit damit auch alle „Lebens- und Kunstwerke dieser Welt“ erfasst. Zunächst aus der Perspektive dieser Personen selbst: als deren ‚Macher‘. Andererseits haben wir dabei aber auch alle Leser / Zuhörer / Rezensenten / ... erfasst. Wenn auch in deren Sofort- oder verzögerter Reaktion.

– [\„Kunst“ + Kunstwerke; \„Medien“ + Medienkonsum; \Kognitiver Prozesstyp: „Macher“; \Kognitiver Prozesstyp: „Kommunikation“; \zum „Sehen“ + \zum „Lesen“; \...]

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Fiktive Wesen dagegen, wie „Dr. Faustus“ (egal ob von J. W. Goethe oder irgendeinem der anderen Autoren), finden sich innerhalb des ‚Kognitiven Archivs der Menschheit‘ nicht mit einem eigenen Filmstreifen wieder. Diese „Person“ erscheinen ausschließlich – als mehr oder weniger lange Abschnitte – innerhalb der Filme von ihnen Fremden: der jeweiligen Autoren, Setzer, Konsumenten, Rezensenten, ... .

Phänomen: Die wahren Filmstreifen echter Personen sähen bei weitem nicht so aus, wie es – im Nachhinein – von (Selbst)-Biographen oder von deren Gegnern gerne berichtet, also ‚behauptet‘, wird.

– [\zum ‚Behauptungswesen‘; \„virtuell sein“ – als Merkmal; \zur „Verzerrung der Dinge, Zusammenhänge + Geschehnisse“ – als solcher; \ ...; \...]

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Insgesamt ergibt sich dennoch eine endliche Menge an ‚Filmstreifen‘ §+ an „Abschnitten“§! Mehr als das im »Kognitiven Archiv« verbuchte, wurde vom Menschen nie gedacht.

Alles (originalseits) „Geistige“ der Welt ist damit lückenlos erfasst §vgl. unten§.

Natürlich kommt an vorderster Front mit jeder Sekunde auch heute noch Milliardenfaches hinzu.
+ Mit jedem neuen denkenden Wesen ein zusätzlicher Filmstreifen. Trotzdem bleibt die ‚Vereinigte Menge des jemals Gedachten‘ zu jedem Zeitpunkt ‚endlich‘!

– [\‚endlich sein‘  (oder nicht); \zum Fallstrick: ‚Absolutheitsbehauptungen‘; \Der ‚Weltausschnitt‘ – als solcher (auch hier) fest-umrissen zu halten!; \...; \...]

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§„Noch Ungedachtes“ wird immer erst dann zu einem Teil des ‚Kognitiven Archivs’, wenn <jemand> erstmals konkret daran denkt. Er es vielleicht als „etwas ganz Neues“ gerade entdeckt!§

{Parallel dazu gibt es nichts "Transzendentes"! Wenn man dennoch in diese Richtung spekulieren möchte, dann läuft auch das nur über die damit gerade angelegten Denk-Inhalte. Und die kombinatorischen ‚Machbarkeiten‘ dazu. ...}

– [\„Transzendentes“; \\Wiki: „Transzendenz“; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“ + „Collage“; \Wortfeld zur „Religiosität“ + \Seite #2 + \Seite #3; \„Esoterik“; \...]

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Wenn Sie es unbedingt wollen oder es zum Vergleich so brauchen: Erweitern sie die Kammachse noch um Delphine, Hunde, Elefanten und all die Tiere, denen Sie ein selbständiges „Denken“ + „Argumentieren“ und „Planen“ zuschreiben. Ebenso für jeden einzelnen Computer und anderen ‚Kognitiven Apparat‘ – mit deren jeweiligem „Denk-Lebenslauf“. ...

– [\jeweils noch mehr an ‚Raumgreifung für den momentanen Weltausschnitt‘; \allerlei Arten von ‚Kognitiv wirksamem Apparat‘; \...; \...]

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Folgethema: Faltungen in sich + Wechselwirkungen der ‚Kognitiven Lebensfilme’ untereinander.

§...§

– [\aus der „Systembiologie“ – Faltung im Raum: ein Phänomen mit Folgen; \„Faltung im Raum“; \‚Wechselwirkung‘ – als solche; \Kognitiver Prozesstyp: „Kommunikation“; \‚Kompaktierbarkeit + Kompaktierung‘ – als solche; \...]

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Was „Götter“, „Geister“ und andere ‚Personifizierungen‘ betrifft:

Alles, was die jemals gefragt, gesagt, getan, gedacht, geschöpft + ... haben, ist uns – wie oben bei Dr. Faustus – nur über den Umweg menschlicher Köpfe, Münder und Schriften „bekannt“.

– [\in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅ ; \zum „Personifizierungsgehabe“ des Menschen; \zum ‚Behauptungswesen‘; \Die Palette der ‚W-Fragbarkeiten‘; \Die Palette der – zueinander orthogonalen – ‚Elementarschritte‘ des Denkens, Verwaltens, Planens, Forschens, Spekulierens, …; \...]

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Haarspalterisch: Wir werden zwar nie absolut beweisen können, dass es für diese keine eigenen »Kognitiven Lebensfilme« gibt, dass sie allesamt ‚Fiktionen‘ sind, weil sie ‚originalseits‘ gar nicht erst existieren und damit auch nicht – als selbständige »Einsheit«– ‚Modell stehen‘ können. Nur werden wir ebenfalls niemals etwas über diese ‚Art von Kognitivem Film‘ erfahren. Oder über deren sicherlich ganz andere Bandbreiten, über deren technische Standards und Operationsweisen. Falls sie – Individuum für Individuum – dennoch existieren sollten.

Unabhängig davon wissen wir aber schon sehr viel darüber, wie beim Menschen ‚Fiktionen zu Übersinnlichem‘ überhaupt entstehen.

– [\‚Fiktionen‘ – als solche; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“; \‚Domino legen‘ im Kognischen Raum; \zum „Menschlichen Maß“ + zu den Optionen für dessen Überwindung; \...]

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Wenn Sie selbst unbedingt an ein „Leben nach dem Tode“ oder an „Die Wiedergeburt“ glauben wollen, besteht nicht etwa ein Zwang, in diesem Archiv die »Kognitiven Filme« mit dem Tode abrupt abbrechen zu lassen. Lassen sie sie ruhig unendlich lang weiterlaufen – zumindest bis zum „Jüngsten Tag“. Denn, weil sie nur im ‚Abbildungsseitigen‘ so daherkommen, sind derartige Annahmen ohne Weiteres zulässig. Im schlimmsten Fall – in der Vorstellung von Ungläubigen etwa – bleibt dieser „Sonderteil nach dem Tode“ als Streifen einfach leer / unbesetzt. Ähnlich bei stetig weiterlaufender Kurvenaufzeichnung, falls der Enzephalograph nie abgeschaltet wird.

Gläubige dagegen müssen sich da ‚behauptungsmäßig‘ ziemlich abstrampeln. Sie haben zu genau diesem Sonderteil so gar nichts Bestimmtes nachzuweisen. Sie verfügen nur – ebenso wie Ungläubige – über allerlei konkrete urmenschliche Wunschvorstellungen, Ängste, Fiktionen. ...

– [\in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅ ; \...; \...; \...]

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Egal ob so oder so: Das Konzept ‚Kognitives Archiv der Menschheit‘ bildet, auch wenn es physisch nicht realisierbar ist, ein zulässiges ‚Ordnungsschema‘ für die für uns „so komplexe“ Menge des Jemals-Gedachten. Als somit die größte denkbare Basis an ‚Puzzlesteinmaterial‘ dazu: Ein Denkschema für manch aufschlussreiches Gedankenexperiment zur »Kognik« und zum »Puzzle WELT« als GANZEM.

– [\Das ‚Puzzle‘-Paradigma der »Kognik«; \„komplex sein“ / „komplex“ zu sein scheinen – als Merkmal; \„Kom­plexität“ und – ‚verlustfreie‘ – „Reduktion“; \„Ordnung“ – weiterhin nur ein abbildungsseitiges Merkmal; \„Mengen“ + Mengenlehre (auch hierbei ansetzbar!); \Prinzipgrafik: „Aufschlüsselungsoptionen für ein zuvor fest-umrissenes GANZES“; \...; \...]

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Zweck dieses ungewöhnlichen Konzepts ist es, Probleme mit der ‚Abgrenzbarkeit‘ gar nicht erst aufkommen zu lassen. Im ‚Kognitiven Archiv’, so umfassend wie hier definiert, gibt es keine künstlichen und damit anzweifelbaren Begrenzungen mehr. Wir haben uns, bei seiner Definition, ‚zoommäßig‘ so weit hoch und kognitiv weit weg von den ‚Individualitäten‘ und vom ‚Einzelmoment‘ bewegt, bis vom jemals Gedachten alles gemeinsam im Blickfeld liegt.

So dass außerhalb davon ‚im Originalseitigen‘ einfach nichts mehr vorhanden ist, was bei einem – im ‚Abbildungsseitigen‘ immerzu zulässigen – weiterem Hochzoomen noch als Überraschung auftauchen könnte. Und uns die Vorstellung wiederum verwirren würde. [6]

– [\Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma + \Das ‚Guckloch‘-Paradigma der »Kognik«; \ Der extra ‚Abgrenzungsschritt‘ + seine Probleme und Kompromisse; \zum methodischen Nutzen von ‚Ecken + Glatten Kanten‘ beim Puzzeln; \Paradefoto: (plötzlich) „Der Erd-Ball in seinem wahren Kontext“; \„Unifizierung“, ‚Ausgezeichneter Blickpunkt‘ + der so besondere Posten des »Privilegierten Beobachters«; \‚Vakuum im Kognischen Raum‘; \...; \...]

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Das vielbeschworene „Geistige“ – im Kontrast zum für manche „ach so verachtungswürdigen Physischen und Materiellen“ – muss sich, wenn es tatsächlich separat existiert, irgendwo in der WELT als eine ‚Landschaft voll mit Wissbarkeiten‘ verbergen. Wo aber, wenn nicht auch im »Kognitiven Archiv«, diesem „Strick- oder Auspressergebnis“ all der »Kognitiven Lebensfilme«!

– [\Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \Das „Ich“ in seiner Rolle als Geistwesen (+ dessen Produkte) versus: \Das „Ich“ in seiner Rolle als Körperwesen (+ dessen Notwendigkeiten); \‚Positions-, Bewegungs-, Diskurs- und LEGE-Räume‘ – als solche; \Das Konzept: ‚Wissbarkeits-Landschaft‘ – als solches; \„Weiße Flecken“ in der Gesamtlandschaft des (eigentlich) ‚Wissbaren‘; \...]

Wenn „Das Geistige“ nicht pure Fiktion sein soll, dann muss alles dazu überhaupt ‚Wissbare‘ in genau diesem „Archiv“ aufzufinden sein. Eine andere Stelle dafür gibt es nicht!

So wurde dieses „im ersten Augenblick seltsame“ Archiv
mit all seinen ‚Ariadnefäden’ ja konzipiert.

Wenn man dann Behauptungen vorgesetzt bekommt wie etwa den Satz:

„Der Geist hat sich selbst entfremdet oder entäußert und hat sich wieder mit sich versöhnt oder ist in sich zurückgekehrt.“ – [G. F. Hegel, zitiert nach: „dtv-Atlas Philosophie“]

so dürfte man angesichts der ‚Verquastheit‘ der dort eingesetzten Begriffe Schwierigkeiten damit haben, speziell diese „Art von Geist“ dort irgendwo zu finden.

Konkrete Beziehungen zur Wirklichkeit des »Originals WELT« zu finden, dort verlässliche Pendants zu sehen, Eindeutiges herauszulesen, ist solch einer wabernd abgebrannten Masse von ‚Nebelkerzen‘ wohl unmöglich!

(N. B.: Diesem Zitat gegenüber sind Kontrastpaare wie: „Das Originalseitige“ + „Das Abbildungsseitige“ oder ‚Behauptungen‘ wie: „Die originalseits so unabänderlich angetroffene »Einsheit in Vielheit der WELT«“ und die Vorstellung von:  »Freiheitsgraden der Bewegung und des Handelns in der kognitiven Welt« noch Muster an Klarheit:

Paradigmatisch konkret fassbar; ‚operational‘ für allerlei an Deduzierung / Explikation / Anwendung / ...
+  geeignet für Konsistenzprüfungen, d. h. handhabbar in allerlei ‚Rütteltests mit Ja / Nein-Ergebnis‘. ...)

– [\in Grundunterscheidung: ‚Das Originalseitige‘  ˄  versus: ‚Das Abbildungsseitige‘  ˅ ; \Option: ‚Nebelwerferei im Kognischen Raum‘; \zum ‚Rütteltestwesen im Kognischen Raum‘; \zur »Einsheit in Vielheit« – diesem Merkmal des ‚Modell stehenden‘ »Originals WELT«; \zur ‚Vielheit‘ innerhalb solch einer »Einsheit«; \„Standard“ für die Seitenansicht von ‚Abstraktionskegeln‘\ (˄versus:  (˅)  – als dortige Merkmale; \...; \...; \...]

*****

N. B.: Ohne den „Menschen“, ohne all die erst von diesem – ‚im Abbildungsseitigen‘ – erzeugten ‚Vorstellungen‘, ‚Virtuellen Welten‘ und all die anderen ‚Spielereien‘ in ‚Behauptung‘, ‚Fiktion‘ und ‚Kunst‘ gäbe es keine „Geisteswissenschaft“. Mangels ‚originalseitiger Wissbarkeiten‘ dazu!
--- Die Wissbarkeiten der „Naturwissenschaften“ und zur „Kosmologie“ gäbe es aber trotzdem noch.

– [\‚Glatte Kanten im Puzzle‘; \Überblicksgrafik: „Entwicklung des Kosmos“; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \zum generellen ‚Spiel‘-Paradigma; \„Fiktionen“ – als solche; \„Kunst“, „Kunstwerke“ + Kunstrichtungen – als solche; \„Virtuelle Welten“ – als solche; \Paradebeispiel: „Bombast“; \...]

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N. B.: Im Zuge des Wissensgewinns per ‚Evolution‘ entsteht keinerlei Beitrag zum ‚Kognitiven Archiv’. Denn dabei ist keinerlei ‚Kognitiver Prozess‘ mit eigenem ‚Kognitivem Apparat‘ und ständigem ‚Kognitiven Lebensfilm’ beteiligt. Es mag zwar Fossilien geben über bestimmte Zwischenstufen der Entwicklung einer Spezies. Doch Fossilien selbst sind noch lange kein „Wissen“.

– [\Die „Biologische Evolution“ – ein Wissen gewinnender, Organe bildender + Verhaltensformen prägender Prozess; \...; \...]

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Das ‚Kognitive Archiv der Menschheit‘:

„Noch so ein im »Original WELT« eigenständiges GANZES!“

{in sich zusammenhängend als: ‚Kognitiver Kontinent‘}

– [\„zusammenhängen“ – als Merkmal; \...; \...]  

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Weiterungen zur Vorstellung vom

»Kognitiven Archiv der Menschheit«

·         Kritikaster, Fundamentalisten, Esoteriker und ... mögen zetern, wie sie wollen:
Mit den Konzepten zum »Abstraktionskegel des Materiellen und des Visuell-Erfassbaren« (samt „dem Menschen“ irgendwo mitten drin) und zum »Abstraktionskegels zum Kognitiven Prozess«, mitsamt dem speziell beim „Menschen“ einzuklinkenden »Kognitiven Archiv«, sind Platons so unvereinbar scheinende beiden Welten – „Die Materielle
Welt“ und „Die Geistige Welt“ beschreibungsmethodisch „unter einen einzigen gemeinsamen Hut gebracht“. So wie es im »Unterfangen Weltpuzzle« angestrebt wurde: ‚verlustfrei‘ und ‚systemanalytisch konfliktlos‘.
– [\Überblicksgrafik dazu; \zur ‚Verzapfung der Dinge‘ im »Kognischen Raum«; \Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \Hochzählung von „Partnerkategorien“; \Phänomen: „Innerer Widerspruch“; \Das »Puzzle WELT« – als GANZES; \„Komplexität“ und – ‚verlustfreie‘ – „Reduktion“; \...; \...; \...]

·         Man mag einwenden und herumspekulieren, wie man will:
Aus diesem „Gefängnis“ ist nicht herauszukommen. Jeder Versuch würde höchstens noch gewaltigere (und am »Original WELT« gemessen meist gewaltsame) „Konstrukte“ bauen und nur diese dann irgendwie ‚explikationsmäßig‘ durchspielen und weiter ausmalen.
Oder man versucht stattdessen, das eigene ‚Kognitive Immunsystem‘ dem jüngst erkannten Bedarf entsprechend auszuweiten bzw. zu reparieren. Doch beide Arten von Zuschreibung stricken nur ein paar Minuten lang den eigenen »Kognitiven Lebensfilm« weiter. Und erweitern damit „wie gehabt“ nur das »Kognitiven Archiv« um noch ein bisschen mehr. Auch dabei bleibt man im oben abgesteckten ‚unifizierenden‘ Rahmen drin.
--- Probieren Sie es selbst aus? Wo konkret liegt jeweils der Fehlschluss, sobald man vermeint, es dennoch geschafft zu haben und dem „Goldenen Käfig“ namens »All-Unifizierender Abstraktionskegel« doch noch entkommen zu sein?
– [\Das »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \Zeitskala: „Dickenvergleich“; \‚Nebelwerferei‘ – im »Kognischen Raum«; \‚Kognitive Immunsysteme‘ – als solche; \„Kurt Gödels Unmöglichkeits-Satz zieht hierbei nicht!“; \...]

·         Das „Menschheitsgedächtnis“ im Paradigma der Geisteswissenschaftler und §...§ gehört von Natur aus mit zur Vorstellung vom »Kognitiven Archiv«. Es umfasst aber wesentlich weniger als dieses Konzept. In ihm fehlt die Unmenge des auf ewig Vergessenen, aber dennoch irgendwann einmal „so Gedachten“. All die kleinen und großen Erinnerungsverluste (sofern etwas ‚Wissbares‘ überhaupt jemals bemerkt und als Wissen ‚abgespeichert‘ wurde), all die Phänomene des Vergessens, werden mit dem – ‚systemanalytischer‘ – angesetzten Archiv-Konzept absichtlich neutralisiert. ...
– [\„Systemanalyse“ – als solche + Das ‚Transparente Box‘-Paradigma; \„speichern“ + „erinnern“ – als kognitive Leistungen; \zum methodischen Nutzen von ‚Ecken + Glatten Kanten‘ beim Puzzeln; \...; \...]

·         Im »Kognitiven Archiv der Menschheit« lässt sich nachträglich nichts abändern. Jeder ‚Kognitive Lebensfilm‘ in ihm bleibt – gerade deswegen ist die Vorstellung ja konzipiert – genau so, wie er im Moment seines „Erstrickens im Kopf des Individuums“ zustande kam. Nachträglich mag man zwar anfangen, mit den eigenen Gedanken „zu rechten“. Das heißt aber nur, dass man zu einem späteren Zeitpunkt dafür ein weiteres Stückchen Film hinten anstrickt. Als Wiederholung, Korrektur, Ergänzung, Alternative, fruchtlose Löschbemühung innerhalb der eigenen Filmrolle. Oder als Kritik, Kommentar oder gar Unterdrückung der ‚Vorstellungen‘ und ‚Behauptungen‘ mancher Mitmenschen oder Vorfahren. Als Produkte aus dem »Kognitiven Lebensfilm« ganz anderer Individuen. ...
– [\all die Arten von „Negation“; \Paradebeispiel: „Das Hexenwesen“; \...]

·         Phänomen: Das Abstraktum ‚Kognitives Archiv’ enthält – nebenbei – auch die jeweiligen Vor-Überlegungen zu all den ‚Eingriffen‘, die jemals ein Mensch irgendwo am »Original WELT« vorgenommen hat. ... Komplett enthält es alle „Fachlichen Untersuchungen“ / „...“ / „Strategischen und taktischen Erwägungen“, die jemals bei irgendeiner Planung angefallen sind. Bei allen – egal ob tatsächlich durchgeführten oder gescheiterten – Projekten der Menschheit + jeweiliger Individuen. Einzeln in all den „Phasen“ und „Arbeitsschritten“.
                                    Als wahres – noch unverklärtes – Geschehen.
– [\»Eingriffe in die WELT« – als solche; \zum ‚Planungswesen‘ – als GANZEM; \..\planth\elementarschritte.doc; \Systemische Grafik: „Projekt-Phasen“; \\Organisation & Management; \...]

·         Neben der ‚Welt der bereits gehabten Gedanken‘ gibt es natürlich auch die „Welt der (noch) nicht gehabten Gedanken“. Auch diese muss im »Unterfangen Weltpuzzle« am Ende mit unifiziert werden! Gemäß deren eigenen ‚Wissbarkeiten‘.
– [\all die Arten von „Potential“; \„Möglichkeiten“ & Co.; \Meme + „Memetik“; \Das »Unterfangen Weltpuzzle«; \‚Weiße Flecken in der Wissbarkeitslandschaft‘; \überhaupt möglich sein versus: \grundsätzlich unmöglich sein; \„Was alles wäre los oder anders, wenn: <... / …>?“; \...]

·         Vergleich: – Was von beidem ist eigentlich schwieriger?
Das (damalige bzw. heutige) Genom-Projekt für ausnahmslos alle Spezies und Individuen oder
die ‚Fingerabdruckmäßige Klassifizierung‘ all der Puzzlesteine beim »Unterfangen Weltpuzzle« bzw. all der gemäß dem ‚Kognitiven Archiv der Menschheit‘ bereits gemachten ‚Behauptungen’?
– [\allerlei Arten von ‚Behauptung‘; \zum ‚Puzzle‘-Paradigma der »Kognik«; \Das ‚Fingerabdruckwesen im Kognischen Raum‘; \zur – grundsätzlichen – ‚Kartografierbarkeit des Wissbaren‘; \„Kontrolljahr 3000“; \...]

·         Verwechseln Sie das ‚Kognitive Archiv der Menschheit’ bitte nicht mit §Giordano Brunos + G. F. Hegels§ absonderlichem „Weltgeist“! Beide Denker ziehen in ihren Behauptungen und Argumenten nur einen eng bestimmten Teil des tatsächlich vorliegenden GANZEN in Betracht. Und zwar genau denjenigen Teil des Archivs, der ihnen für ihr eigenes Gedankengebäude „gerade in den Kram passte“.
Im Gegensatz zum ‚Kognitiven Archiv’ als bloßer Faktenlage ist der „Weltgeist“ bereits eine ‚weltbildgeprägte Anordnung‘ und ‚Interpretation‘ dieses GANZEN.
Bloße Langfrist-Trends geraten in deren Vorstellung gleich zu einem seltsam ‚vermenschlichten‘, mit eigenem Willen begabten, eigenständigen „Ding“. Denn der „machtvolle“
{sic!} Weltgeist tut ja irgendetwas und strebt etwas an. Nach „Harmonie“ etwa – oder nach §...§. Etwas, was das ‚Kognitive Archiv’ mangels eigener Fähigkeit zur Beobachtung der Dinge + mangels eigenem „Willen“ gar nicht erst vermag.
– [\‚Kompaktierung‘ – als solche; \zum Nutzen + den Fallstricken von ‚So als ob‘-Paradigmen; \„Interpretation“ + ‚Fehlinterpretierbarkeit‘ – \Prinzipgrafik: Massenhaft ‚Platz da‘ für „Fehlinterpretationen der WELT“ – in Seitenansicht; \Das‚Personifizierungsgehabe‘ des Menschen; \Prinzipgrafik: „Absturz in die Vermenschlichung“ – in der Seitenansicht; \»Eingriffe in die WELT« – als solche; \„Idealismus“ – „Der Weltgeist“; \„Geltungsbereiche“ + ihre jeweiligen Grenzen; \Die ‚Konvergenz all der Direttissimas‘ – \Überblicksgrafik dazu – in Draufsicht; \„Immer wieder dasselbe!“ – in grün; \...]

·        
– [\...; \...]  



[1] Da stecken natürlich auch alle bisherigen menschlichen „Eroberungen“ mit drin. Sowohl auf der Erde selbst
    als auch von dem Bisschen an Erkundungsexpeditionen draußen im All her.
                               All das – nur – im klassisch drei-dimensionalen Raum erfasst und dargestellt.

[2] Das »Referenzideal«: jetzt an der Stelle des im ersten Fall immer selben „Runden Erdballs“.
                                                          Mitsamt dem jeweiligen „Koordinatengitter“.

[3] Letzten Endes lebt und denkt jeder von uns ja „als Individuum für sich allein“!

[4] Oder dem geographischen Ariadne-Faden Adolf Hitlers? Oder der räumlichen Lebenspur eines seiner Opfer?

[5] Diese Achse ist diskret! Es gibt – im Gegensatz zur allgemeinen Arithmetik – darauf keinerlei Bruchteil-Posi­tionen. Weder Halb- oder Viertel-Wesen! Auch keine "imaginären" oder "irrationalen" Verankerungsplätze.
– [\zur „Zählszene“ des »Referenzideals der Abbildung der WELT«; \...; \...]

[6] In Analogie dazu: Aus dem \ZehnHoch-Video speziell den Sekunden-Moment des ersten Erkennbar-Werdens des „Planeten Erde“ im uns verfügbaren ‚Guckloch‘ – als einer offensichtlich „Endlichen Kugel“.
                                          Mit zunächst nichts drumherum als „Purem Vakuum“.