Jostein Gaarders Roman:

„Sofies Welt“  ()

– Ein beim »Puzzle WELT« vielseitig nutzbares Paradebeispiel –

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Entwurf aus der Website zum »Unterfangen Weltpuzzle«®  -- https://kognik.de

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Home --> Puzzle WELT --> Originalseitiges --> Weltausschnitte --> Philosophische Fragbarkeit --> Überblick --> didaktisch gut
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https://kognik.de/ONLINE/box/sofies_welt.doc

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Stand:         Versions-Nummer = 0,60** 

Wortfeld:    Das »Original WELT« (selbst); Denker; Einführung in die Philosophie; Behauptungen; Fragen; Virtuelle Welten; Virtuelle Personen; Roman sein; Märchen; Bücher über Philosophie; Diskursräume; Theatralische Rahmen; „Spiel im Spiel“; Schalen-Struktur; ...; Platonische Körper; Achterbahnfahren im »Kognischen Raum«; Schachtelung; Spiegelung; Brechung; Verdrehung; Verzerrung; ...; ...

Jedem Wortfeld sein eigener hochabstrakter „Zentraler Hub“!

Vgl. aus der lokalen kognitiven Nachbarschaft: \zum ‚Behauptungswesen‘; \in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“ – \Prinzipgrafik zu deren ‚Orthogonalität‘; \als – buchlange – „Platsch, Platsch, Platsch …“-Sequenz daherkommen; \‚Do­mi­no legen‘ – im »Kognischen Raum«; \Der »Kognitive Lebensfilm« --- hier: des Lesers; \„Sequentielle Architektur“ – als solche; \...; \‚Achterbahn fahren‘ – im »Kognischen Raum«; \„Fiktionen“ – als solche; \„virtuell sein“ – als Merkmal; \„falsch gezoomt!“; \Phänomen: „Falsch stellbare Fragen“; \allerlei Antworten der Philosophie; \Dietrich Schwanitz: „Theater“; \Fallstrick: ‚Möbiussche Verdrehung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \...

Systemische Grafik und Beispiele: \»Abstraktionskegel« + ‚Geschachtelte Weltausschnitte‘ + \»Abstrak­tions­kegel« + ‚Kognitiver Ansteuerungs-Schlauch‘; \„Wohin damit?“ – jeweils!; \„Aufschlüsselungsoptionen“ – für ein zuvor fest-umrissenes GANZES; \...

Literatur:    Jostein Gaarder: „Sofies Welt“; ...

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Zur „Schachtelbarkeit“ von Virtuellen Welten
     (
expliziert am Roman: „Sofies Welt“)

„Ich denke, also bin ich!“
--- sprach Pinocchio.

(oder: „Sofie Amundsen“ / „Hilde Knag“ / „Jostein Gaarder“ --- „Spinoza“ / „Dr. Faustus“ / „Mephisto / „...“)

Ist’ Pinocchio & Co. deswegen also?

(– gemäß Descartes)

– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \zum ‚Behauptungswesen‘; \„{...} „ist / hat / kann:  <...>!“; \Das „Geistwesen“ – mit all den eigenen ‚Freiheitsgraden‘ der Bewegung + des Handelns; \„Geltungsbe­reiche“ + deren jeweilige Grenzen; \Fallstrick: ‚Möbiussche Verdrehung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \...]

*****

§Entwerfe eine Systemische Grafik zu der tiefen ‚Schachtelung der Rahmen’ in J. Gaarders Roman!§

Im Szenario des Romans einerseits und im Geschehen des Lese-Erlebnisses andererseits:

– [\Das „Seiende“; \Die „Abbildtheorie“ + ihre vier separaten ‚Richtigkeitsinstanzen‘; \Prinzipgrafik: »Abstraktionskegel« + ‚Geschachtelte Weltausschnitte‘ – in Seitenansicht + in Draufsicht; \...]

·         Jostein Gaarder selbst, der Autor als Person aus Fleisch und Blut mit eigenen Gedanken und Anordnungen, ‚ist!

·         Ich oder Sie, als „Konsumenten“ seines Werks: „Sofies Welt“, also seine Leser mitsamt unseren eigenen fortschreitenden (eventuell noch ‚raumgreifenderen‘) Gedanken, sind’ ebenfalls!

·         Außerdem ‚ist das physische Buch: „Sofies Welt“.  (zum Preise von derzeit 10 bzw. 25 € ...)

·         Die ‚WELT‘ selbst, so wie sie originalseits ist (und ‚wissbar ist‘) die abbildungsseits im Roman angesprochen wird – wenn auch oft „verzerrt“, ‚ist’. Sie, als das ‚Modell stehende Original‘, bildet gleichzeitig den umfassendsten / ‚raumgreifendsten’ „Kontext“ zu dieser und allen anderen wahrheitssuchenden oder frei herum fantasierenden Darstellungen von ihr als „Objekt“. Oder zu bestimmten gedanklich aus ihr gerade ‚herausgeschnittenen Teilen’.
– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“ – \Prinzipgrafik zu deren ‚Orthogonalität‘; \‚wissbar sein‘ – ein originalseitiges Merkmal; \Szenario: „Kunstakademie“; \Der ‚Weltausschnitt‘ – jeweils fest-umrissen gehalten; \(mehr oder weniger an ) ‚Raumgreifung’ + \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht + in Draufsicht; \„Kontext sein“ (oder nicht) – als Merkmal; \‚Originaltreue‘ – als Richtigkeitskriterium; \„Virtuelle Welten“ – als solche; \...]

·         Die Zeitspanne, die der Konsument zum Lesen / Verstehen des Werkes braucht, ‚ist’ ebenfalls.
– [\Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums« – in solch dedizierten Zeitabschnitten; \„nacheinander“ – in der Abwicklung; \„lesen“ + \„verstehen“ – als kognitive Leistungen; \...; \...]  

·         Die (muttersprachlich / fremdsprachlich bekannte oder gemutmaßte) ‚Bedeutung‘ der dort jeweils gerade erscheinenden Wörter ‚ist’ ebenfalls. – Im jeweiligen Zusammenhang gemäß den ‚Wissbarkeiten des Originals WELT‘. --- (oder auch nicht.)
– [\Die „Verbale Sprache“ – als ‚Wissensträger‘; \„Wortfelder“ – als ‚Wissensträgertyp‘; \„Terminologiearbeit“ – als solche; \ „Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \...]

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Und sonst
ist“ bei diesem Roman
– originalseits –
nichts!

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Da ist aber noch – diesmal jedoch nur: „so als-ob(1)-mäßig“ – der „Major Knag“ mit seiner „Tochter Hilde“. Dieser Major nun wieder – aus einer ‚rein abbildungsseits erzeugten Welt‘ stammend – schreibt selber so etwas wie ein Buch (= den „Ordner zu Hildes Geburtstag“). Von diesem So-als-ob(1)-Menschen geschrieben erscheinen in diesem „So-als-ob(1)-Buch“ einige So-als-ob(2)-Personen. Darunter insbesondere die Heldin „Sofie“ und ihr Philosophielehrer „Alberto Knox“.

Diese beiden tun – „so-als-ob-mäßig“ natürlich nur – als Individuen wiederum einiges an höchst Menschlichem: Sie denken und fragen sich manches und kommentieren es (stellvertretend für den Leser). Sie ‚behaupten’ vieles selbst und erleben nebenher so manche – ihnen vom So-als-ob-Major bzw. dem Seiend-Autor Gaarder aufgezwungene – Seltsamkeit und manch rätselhafte Wunder.

Insbesondere aber zitieren beide großzügig manche Nicht-nur-so-als-ob(0)-Person wie etwa: Aristoteles; René Descartes; Baruch Spinoza; Karl Marx und andere. Nicht aber den heutzutage so viel bekannteren „Pinocchio“. Das ebenso „So-als-ob“-Rotkäppchen dagegen ziehen beide eifrigst hinzu. Und beide hinterfragen – ganz nebenbei – die meisten der ‚Ewigen Problemstellungen und der bisherigen Antworten der Philosophiegeschichte. Mitsamt deren ureigener „Evolution“ in wechselseitiger Befruchtung der Gedanken.

– [\zum ‚Behauptungswesen‘ – \allerlei Arten von ‚Behauptung‘; \zum Kognitiven Freiheitsgrad: „Kombination“; \„Wie kam <xy> überhaupt in die WELT hinein?“; \zur „Ideengeschichte“ der Menschheit; \(„echte“ + „künstlich gemachte“) ‚Nachbarschaftsbeziehungen‘ – im »Kognischen Raum«; \Das  »Referenzideal der Abbildung der WELT« – in seiner Rolle als: ‚Allseits-Transparente Box‘; \zum Fallstrick: ‚Möbiusschen Verdrehung der Dinge‘; \zum Nutzen + den Fallstricken des: „So als ob“-Tricks; \Meme + „Memetik“; \...]

*****

Trotz des so offensichtlichen Charakters des Romans als „Fiktion“ wird man in dem Buch beim Lesen der einzelnen ‚Behauptungen’, ‚Zuschreibungen‘, angesprochenen ‚Paradoxien’ und aufgerissenen ‚Problematiken‘ immer wieder gepackt. Und hin- und hergerissen. Man vertieft sich beim Lesen – völlig freiwillig?! – so weit in die dortigen „Personen“ und deren jeweils angeführten, oft detailreich ausgemalten, wenn auch häufig ‚froschaugen-verzerrten‘ Ansichten des »Originals WELT«. Und folgt dabei brav den irritierenden, ‚froschaugenmäßigen Verschiebungen‘ der Weltsicht + dem abrupten Wechsel in den ‚Beschreibungs­kategorien‘ und ‚Richtigkeitskriterien‘. So dass man – im Moment – die banale Wirklichkeit ganz aus den Augen zu verlieren riskiert.

– [\Kognitiver Prozesstyp: „Parteinahme“; \zur ‚Froschaugenverzerrung‘ der Dinge – \Prinzipgrafik dazu – in Draufsicht; \zum »Fingerabdruckwesen im Kognitiven Raum«; \Kategorien + Kategorialanalyse; \Phänomene bei der ‚Verschiebung einer Froschaugenlinse‘ vor einem originalseits fest-ausgewählten Hintergrund – \Prinzipgrafik dazu – in Draufsichten + \Videoclip; \„paradox sein“ / „paradox“ zu sein scheinen; \„Fiktionen“ – als solche; \...]

Nur unter heftigem eigenem Nachdenken lässt sich da – beim Lesen unterwegs – zu den noch ‚unverzerrten‘ + ‚ungespiegelten‘ „Tatsachen der WELT“ zurückfinden:

Jostein Gaarder (als der einzige, der durchgängige ‚Kognitive Reiseleiter‘ im gesamten Szenario) hat da ein Buch geschrieben. Einen Roman, in dem verschiedene ‚So als ob‘-Personen nach Gaarders Gutdünken ‚irgendetwas spielen‘. Und dabei mehrfach mit ihrem „Denken und Fragen“ selber die Rolle des ‚Kognitiven Reiseleiters‘ mimen: wenn auch „so-als-ob-mäßig“ bei ihnen. Im Grunde ist diese Struktur beliebig erweiterbar, mit ähnlich klug ausgedachten Wissbarkeitslandschaften, Kunstfiguren und sonstigen Hypothesen. Bis hin zu einer beliebig tiefen Schachtelung der Konstrukte. Das GANZE als „Szenario“ ist im Grunde nicht anders als bei jedem anderen Buch auch, bei irgendeinem Abenteuerroman, Krimi oder Theaterstück. Nur mit jeweils anderen Personen; Zuschreibungen; Stories; Texten und Themen.

– [\zum – generellen – ‚Spiel‘-Paradigma; \‚Kognitive Reiseleitung‘ – als solche; \„Erweiterung“ / ‚Raumgreifung‘ – als solche – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht + in Draufsicht; \Prinzipgrafik: »Abstraktionskegel« + ‚Geschachtelte Weltausschnitte‘– in Seitenansicht + in Draufsicht + \»Abstrak­tions­kegel« + ‚Kognitiver Ansteuerungs-Schlauch‘; \‚Brennweite‘ + ‚Tiefenschärfe im Kognischen Raum‘ – beliebig variierbar!; \allerlei an „Wissenschaften“ + \an „Wissbarkeitsgebieten“; \zur „Szenario-Technik“ – als solcher; \...] 

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Erst der „Blick von ganz weit außen her“ – im Sinne einer Übersetzung in die §obige§ ‚Schachtelungs-Grafik‘ – bringt einen zu den wahren Verhältnissen zurück.

Der Trick ist, dass Gaarder, der als Autor ja – ausnahmslos von A bis Z – für alle Themenansteuerungen seines Romans, für alle dort aufgerissenen ‚Fragen‘, für alle Zuschreibungen im Buch zu bestimmten „Personen“, „Geschehnissen“ und „Gesprächen“ verantwortlich ist, seine – ähnlich wie Pinocchio es ist – allesamt künstlichen Personen wie wirkliche Leute mit Neugier, Nachdenklichkeit, freiem Willen und der Fähigkeit zu allerlei an ‚Kognitiver Kombination‘ ausgestattet hat. Und das vor dem Hintergrund der „Kultur- und Ideengeschichte der Menschheit“ mit deren wiederholtem Aufreißen und wissbegierigen Angehen der zum »Original WELT« überhaupt stellbaren ‚Urphilosophischen Fragen‘.

– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \als – ‚im Abbildungsseitigen‘ extra vorzuschaltender – Arbeitsschritt: Die „richtige“ ‚Transformation der Dinge‘ in den »Kognischen Raum«; \„Unifizierung“, ‚Ausgezeichneter Blickpunkt‘ + der so besondere Posten des „Privilegierten Beobachters“; \zum ‚Fingerabdruckwesen‘ – im »Kognischen Raum«; \Die  – so „ewige“ – Palette der ‚W-Fragbarkeiten‘; \all die Arten von menschlichem „Motiv“; \„Par­teinahme“  – in eigener Identifikation mit fiktiven Lebe- und Denkwesen; \zur „Ideen- und Kulturgeschichte der Menschheit“; \„Standardfra­gen“ der Philosophie; \Das ‚Pizzateig‘-Syndrom der »Kognik« – <etwas> momentan / auf Dauer „für wahr halten“; \„lateral umdenken“ (können / sollen); \...]

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Jostein Gaarders eigene Schachtelung von ‚Welten‘ hat wenig mit der „Schachtelung von Systemen“ zu tun, die speziell für die Entstehung von »Abstraktionskegeln« + für die ‚Zoomphänomene‘ als solche charakteristisch sind. Insbesondere wird bei ihm – in dichterischer Freiheit – das Verbot der „Überschneidung“ und der gegenseitigen „Durchdringung der Umrahmungen“ ständig gebrochen.

– [\Der »Abstraktionskegel« – ein besonders unifizierungsmächtiger ‚Wissensträgertyp‘; \Die Palette der ‚Zoomphänomene‘ – im klassischen versus: im kognischen Raum; \„Rahmen“ – als solche + \„Rahmen-Arbeit“; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“; \„falsch gezoomt“; \Prinzipgra­fik: „Zoomfehler“ – in Seitenansicht + in Draufsicht; \...; \...]

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Die »WELT im Original« kommt m Werk „Sofies Welt“ als GANZEM gleich auf mehreren der Schichten dran. Weil dort jeder über sie irgendetwas ‚behauptet’ und dran herum ‚spekuliert‘:
Gaarder selbst; „Major Knag und Hilde“; „Sofie und Adolfo“ + all die dort auftretenden Figuren aus klassischen Märchen und Comic-Strips.

-->  3 bis 4 Mal wird da das (komplette) „Szenario des souverän denkenden Menschen“ – mit „Macht über die Geschicke“ der eigenen Kunstfiguren – wiederholt + ineinander geschachtelt.

Doch das sind eher „Überlappungen“ und „Durchdringungen“ als ‚Ergebnisse der Durchzoombarkeit der WELT‘ + all ihrer ‚Ausschnitte‘.

– [\zum – freien – ‚Behauptungswesen‘; \Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma der »Kognik« + \damit eng korreliert: Die – ebenso abbildungsseitige – ‚Aus- und Einrollbarkeit‘ der Diskursraumdimensionen, Merkmale, Fragen, Probleme + Richtig­keitskriterien; \...] 

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Der Trick der: „Ich“-Zuschreibung

„Pinocchio“; „Alice im Wunderland“;Gulliver“; der Held in Isaac Asimovs „Phantastischer Reise“; die fiktiven Erzähler aus Flatland und dergleichen [1]: Obwohl in Wirklichkeit jeweils ‚abbildungsseits‘, also nur „virtuell“ existierend, „schreiben“ sich diese „Handelnden Personen“ in den Büchern dennoch zu, dass sie selbst „wahrnehmen“ + dass sie „frei denken“. Und sie reißen dabei – ganz nach Belieben des eigentlichen Autors – Unmengen an „Philosophischen Fragen“ + an je eigenen „Fiktionen“ auf.

In Wirklichkeit jedoch haben die virtuellen Autoren in solch einem Werk keinerlei eigenes Belieben, obwohl der eigentliche, der tatsächliche Autor des Kunstwerkes ihnen dies so gerne unterstellt. Es sie sogar manchmal von sich selbst aus ‚behaupten‘ lässt.

– [\Das „Ich“ – in seiner Rolle als Geistwesen; \Kognitiver Prozesstyp: bloße „Wahrnehmung“; \Der »Kognitive Prozess« – als GANZER; \Der »Kognitive Lebensfilm des jeweiligen Individuums«; \„Zwangszusammenhang“; \Die Lösung zu den „Russellschen Paradoxien“; \„virtuell sein“ – als originalseitiges Merkmal; \„Fiktionen“ – als solche; \...]

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Pinocchio denkt: „<...>!“

-->  Eine „vernünftige“ Frage lautet demnach: „Ist Pinocchio also?"

Oder ist dabei doch nur der jeweilige (oberste / wahre) Autor derart in seinem eigenen ‚physischen‘ und ‚kognitiven‘ Existieren sicher? Also derjenige Autor, der Pinocchio, Faust, ... & Co. irgendwann einmal all dessen (Nicht)-Denken, -Sagen, -Fragen und -Fühlen und sein selbständiges „Ich-Sein“ per ‚Behauptung‘ zugeschrieben hat:

Durch Nutzung der ‚Kognitiven Freiheitsgrade des Kopierens und Einfügens‘!

– [\Das „Ich“ – in seiner Rolle als Körperwesen + \Das „Ich“ – in seiner Rolle als Geistwesen; \...; \...]

Oder existiert etwa auch dort – neben dem eigentlichen Autor – noch ein per „Fiktion“ und „Collage“ spiegelungsmäßig dazwischen geschalteter weiterer (virtueller) „Autor Major Knag“?

                                                     Ähnlich wie im Fall von: „Sofies Welt“

Oder sind die Leser selbst am ganzen Verwirrspiel schuld, die – wie denkfähig sie selbst ansonsten sein mögen – wie eine Hammelherde dem eigentlichen Autor (J. Gaarder; Parmenides; ...) auf dessen oft verzwickten Wegen der „Ich“-Zuschreibungen folgen?

– [\Kognitive Freiheitsgrade: „Ausschneiden“, „Kopieren“ & „Einfügen“; \...]

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„Sofies Welt“ als Platonischer Körper

Phänomen: Ganze Passagen / Teilwelten / ... sind – komplett als »Körper im Kognischen Raum« – ‚platonisch umstülpbar‘. Ohne irgendeine „Änderung“ in deren Innerem. Und zwar in völlig andere Zusammenhänge hinein ‚umstülpbar‘. Und ergeben dort meistens einen ganz anderen, oft gar einen zusätzlichen „Sinn“!
– [\zur ‚Umstülpbarkeit der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \Der »Kognische Raum« – als Wissensträger + Spielwiese; \„Figur“ und „Hintergrund“; \„Interpretation“ + ‚Fehlinterpretierbarkeit‘; \all die Arten von „Änderung“; \zum Kognitiven Freiheitsgrad: „Kombination“; \„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \„in sich zusammenhängen“ – ein originalseitiges (oder aber als bloß abbildungsseitiges) Merkmal; \...]

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„Sofies Welt“ + Die Weiter-Schreibbarkeit von ‚Behauptungen‘

Wie steht es eigentlich mit der Weiterschreibbarkeit dieses Romans – egal in welcher seiner verschiedenen Ebenen bzw. Spiegelungen?

Kann die Heldin Sofie alleine auch nur ein einziges Wörtchen zusätzlich sagen? Auch nur eine einzige weitere Frage stellen? Einen weiteren Gedanken derart philosophisch verfolgen? Kann der Major Knag andere dieser Unmöglichkeiten „doch noch wahr machen“? Können „Alice im Wunderland“ und die anderen in Sofies Welt auftauchenden Kunstfiguren an noch ganz anderen Stellen im Roman herumtoben?

Sicherlich! Aber nur dann, wenn gleichzeitig der Ur-Autor J. Gaarder dazu passend zusätzliche Worte und Sätze anfügt. Oder wenn der Leser die eigene Fantasie spielen lässt und selbst zum „Autor“ wird. Nicht aber dadurch, dass irgendeine der Personen des Romans dies „von sich aus tut“.

All die „Virtuellen Welten“ können nicht abgeändert werden, ohne dass gleichzeitig irgendwo in der wahren WELT das dazu Passende passiert. Und zwar egal, was sich die virtuellen Personen in ihren ‚Behauptungen‘ selbst an Macht und Können gerade zuschreiben.

– [\Das ‚Kognitive Archiv der Menschheit‘; \„Änderung“ – als solche; \„Was wäre / würde / liefe anders, wenn <... / ...>?“; \allerlei Arten von „Unmöglichkeit“; \zum »Rütteltestwesen im Kognischen Raum«; \„Falsch gezoomt!“; \...]

+ Umgekehrt: Alles, was ein Autor „schreibt“ und was er daran „ändert“ (beide Mal: ‚behauptet’), passiert nur in „Virtuellen Welten“ – mit deren eigenen Wahrheiten.

-->       Aus dieser Abhängigkeit ist für die Autoren ebenso wenig herauszukommen, wie es für Logiker ein Entkommen aus den Zwängen des „Gödelschen Satzes“ gibt.
– [\zu Kurt Gödels „Unmöglichkeits-Satz“; \...] 

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„Sofies Welt“ – eine bestimmte  Reise durch den ‚Raum der Wissbarkeiten‘

Ähnlich wie „Nils Holgersson“ durch einen ‚Raum‘ voller dort vorhandener Sichtbarkeiten reist:

Eine Erkundungsreise in einem tatsächlich vorhandenen „Raum“ mit all seinen als ‚Wissbarkeiten‘ existierenden Gegebenheiten, Geschehnissen, Möglichkeiten und Sachzwängen.

       + All den Engpässen bei deren ‚Abbildbarkeit‘ + den Folgen all unseres: ‚Noch-nicht-Wissens‘!

– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“; \‚wissbar sein‘ – ein originalseitiges Merkmal; \zur ‚Abbildtheorie‘ + ihren vier separaten ‚Richtigkeitsinstanzen‘; \Der jeweilige „Diskurs-, Bewegungs- + LEGE-Raum“ – als ‚Wissensträger‘; \Der – all-unifizierbare – »Kognische Raum«; \zur ‚Abbildbarkeit‘ – als solcher; \Prinzipgrafik: „Teilwissen“; \...]

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Der Roman „Sofies Welt“ – als Kognitive Achterbahn

Jostein Gaarder hat in Wirklichkeit nichts anderes getan, als uns eine Unmenge von ‚Behauptungen’ aufzutischen. Diese – über 600 Seiten hinweg – ‚aneinanderzureihen’!

Wie die Schienen einer Modelleisenbahn hat er seine Konstrukte – Wort für Wort, Satz für Satz, Vorstellung für Vorstellung – zu einer ungeheuren Fahrstrecke zusammengesteckt. Mitsamt all den von ihm – fix und fertig als Streckenabschnitte – bloß zitierten ‚Behauptungen’ Anderer. Sprich: mitsamt all den Auszügen aus kulturhistorischen Projekten und Weltbildern der Philosophie, mitsamt all den, seinen eigenen Protagonisten unterstellten, in Wirklichkeit aber von ihm selbst aufgerissenen bzw. neu aufgewärmten „Fragen“ + all den "fiktiv-zitierten" Dialogen und Erkenntnissen.

Beim Lesen des Buches jedoch bleibt einem (wie bei jedem anderen Text auch) gar nichts anderes übrig, als – brav mit ihm dem Autor – auf dieser Bahn immerzu „geradeaus“ weiter zu fahren, vom Anfang bis zum Ende – ständig von genau seiner Schiene geführt (um all die Kurven herum + längs der von diesem so geschalteten Weichen). Nur eben, dass Jostein Gaarder, als Planer und Anbieter einer Kognitiven Reise, seine Strecke verzwickt in Form einer „Achterbahn“ angelegt hat. Mit Unmengen an überraschend beginnenden „Kurven und Abzweigungen“. Und zwar in einem ganz anderem „Raum“ als demjenigen des „bloß Geradeaus“, mit nichts weiter als dem „bereits Vergangenen“, seinem „ständig wechselnden Jetzt-Moment“ und der jeweiligen – hoffentlich spannenden – „Zukunft“. Aber auch mit seinem uns da aufgezwungenen ständigen: „Nichts als vorwärts“.

Oder aber mit eigenem gedanklichen: „Zurückblättern zwischendurch“. Oder gleich einem: „Ganz aussteigen“ wollen oder müssen – egal aus welcher bereits erklommenen „Höhe“ heraus + bei welchem momentanen „Tempo“ auch immer.

                                 Etwa dann, wenn neben unserem Sessel das Telefon klingelt.

Dabei verliert der Leser – von Gaarder so beabsichtigt – schnell den „Überblick“ über die jeweils wahre Situation. Kognitiv verliert er sich in all den schon gestellten oder noch stellbaren „Fragen“ + all den Spiegelungen und aufkommenden Irritationen: „Wo genau bin ich momentan denn wirklich? Was alles ist im Augenblick wirklich um mich herum? Warum sieht Alles kurz danach schon wieder ganz anders aus? Und: Wie – um Himmels Willen – geht das Alles in Wahrheit zu? ...“

                     Alles auf einmal – von einer einzigen gemeinsamen ‚Hohen Warte‘ her betrachtet!

– [\‚Achterbahn fahren‘ – im »Kognischen Raum«; \all die ‚Abzweigungsgelegenheiten‘ – unterwegs; \zum – unterschiedlichen – „Aussehen“ ein und derselben Dinge; \zur „Orientierung“ + „Selbsttriangulation“ – im »Kognischen Raum«; \Das „Hohe Warte“-Szenario der »Kognik«; \„Unifizierung“, ‚Ausgezeichneter Blickpunkt‘ + der so besondere Posten des „Privilegierten Beobachters“ – \Prinzipgrafik dazu – in Seitenansicht; \zum tieferen Sinn der „Hyperlinkleisten“; \...]

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„Wo eigentlich im ‚Insgesamt vorhandenen Raum‘ bin ich denn gerade?“

·         „Beim Streckenkilometer: <xy>“ – bzw. auf „Seite: <... / 215 / ...>“ des Buchs

·         Wie weit ‚oben‘ bzw. ‚unten‘ – und zwar in welchem, wie denn ‚aufgespannten Raum‘?
Mit welcher Dimension / welcher Achse / welchem Merkmal für ein kognitives „Drunter- und Drüber-Sein“?
– [\Der ‚Diskurs- + LEGE-Raum‘ – als solcher + \seine jeweilige ‚Aufspannung‘; \‚kognisch oben‘ + ‚kognisch unten‘ – als Positionen + als Richtungen in einem „so bereits vorhandenen Raum“; \Der – all-unifizierte – »Kognische Raum«; \...; \...]

·         Wohin bewege ich mich momentan gerade?
In Richtung: <xy>. / Aber <da bzw. davon> noch weit entfernt.  / Direkt auf: {...} zu.
--- Oder knapp daran vorbei.
– [\‚Herumreisen‘ + ‚Herumspringen‘ in all den Gegenden + Weiten des »Kognischen Raums«; \Prinzipgrafik: „Stützstellen + Zielfindung“; \...]

·         Ach: „Im Augenblick bin ich ja wieder genau da angelangt, wo ich vorher schon einmal war!“ Oder ganz nahe dabei, jetzt vielleicht ein bisschen klüger oder um eine einzelne Schleife höher im selben Raum.
– [\...; \„Immer wieder dasselbe!“ – nur in grün; \„Hofstadtersche Schleifen“ – als ‚Wissensträgertyp‘; \...]

·         Jedermann, der den Roman „Sofies Welt“ durchliest, erlebt – an sich selbst im eigenen Bewusstsein – eine Art ‚Kognitive Achterbahnfahrt‘ und die zugehörigen seltsam gemischten, manch Schwindel erregenden Gefühle.
– [\Der sich „im Jetzt“ ständig verlängernde »Kognitive Lebensfilm des Individuums« – hier: speziell beim „Lesen“; \„Vertigo“ im »Kognischen Raum«; \„Wie es Euch gefällt!“; \...]

·          „Momentan beim Lesen fühlte ich mich so wie in einem Spiegelkabinett!“
– Und das in einer ‚Art von Raum‘, der mit dem Klassischen Raum wenig zu tun hat!
– [\Videoclip: „im Zerrspiegel“; \Phänomene bei der ‚Verschiebung einer Froschaugenlinse‘ vor einem originalseits fest-ausgewählten Hintergrund – \Prinzipgrafik dazu – in Draufsichten + \Videoclip; \Videoclip: „Indianersommer – kaleidoskopiert“; \... --- \Der – all-unifizierte – »Kognische Raum« – \zur ‚Aufspannung‘ des: »Referenzideal der Abbildung der WELT«; \...]

*****

Dabei gibt es unterwegs in dem linearen Bezugsystem der dortigen Buchstaben und Wörter + dem vieldimensional-aufgespannten Raum der dort angesprochenen ‚Wissbarkeiten’ allerlei an von woanders her oft längst bekannten:

– [\Wissensträgertyp: „Verbale Sprache“; \Das „Anlupf“-Szenario der »Kognik«; \‚Stimulusware‘ + ihr Wirkprinzip; \„Rätsel“ – als solche; \„Bedeutung“, „Sinn“ + Sinngebung; \„verstehen“ (was jeweils ‚gemeint‘ ist) – als kognitive Leistung; \...]

·         Abstraktionsebenen + Spiegelungen
– [\Das ‚Durchzoombarkeits‘-Paradigma der »Kognik«; \„Symmetrie“ + Symmetriebrechung (↓); \...]

·         Philosophischen Fragen + Paradoxien
– [\seit Urzeiten gängige „Philosophische Fragen“; \„Paradoxien“ – als solche; \...; \...]

·         Dilemmas beim Denken + beim Problemlösen
– [\‚Diamanten‘ – im »Kognischen Raum« – \Prinzipgrafik dazu; \...; \„Transformationen“ – als solche; \Phäno­men: „Falsch gestellte Frage“; \‚Vererbbarkeit + Ererbung von Merkmalen‘ im / aus dem »Kognischen Raum«; \‚Formaler Umweg‘ über den jeweiligen »Top-Punkt«; \...]

·         (wirklich oder scheinbar) „Unmögliche Objekte“
– [\allerlei im klassischen Raum unmögliche „Objekte“; \allerlei Arten von „Unmöglichkeit“; \...]

·         Historische Ereignisse + Die ‚Delta+-Erscheinung‘
– [\zur „Ideen- + Kulturgeschichte“ der Menschheit; \zum ‚Delta+-Geschehen der Erkenntnis‘; \„Geschichts­schreibung“ + Verklärbarkeit von Geschehenem; \...]

·         Klassische Figuren + Allerlei Märchen-Elemente
– [\Schwanitz: „Theater“; \„Märchen“ – als solche; \(allgemein bekannte) „Comic-Figuren“; \„Ikonen“ – als solche; \...]

·         Deren jeweilige „Ich“-Zuschreibungen und eigen-mächtig aufgestellten ‚Behauptungen‘
– [\Das „Ich“ – in seiner Rolle als Geistwesen; \zum ‚Behauptungswesen‘; \zur ‚Trojanischen Einschleusbarkeit‘ von Richtigkeits- Falsch-, Neben- + Fantasie-Aspekten – im / in den »Kognischen Raum«; \...]

·         Die Identifikations-Nummer der jeweiligen ‚Auflösungsebene‘ / ‚Wissbarkeitsflanke‘ / ‚Virtuellen Welt‘ / ‚Spiegelung‘, die momentan im »Kognitiven Film« gerade dran kommt – bei all dem ‚Herumreisen im Kognischen Raum‘ + in der Option des Draufschauens auf die jeweils nähere und fernere Umgebung der eigenen Reiseroute
– [\Die ‚Kartierbarkeit des Wissbaren‘; \‚Herumreisen‘ + ‚Herumspringen‘ im »Kognischen Raum« – „Reiseleiter“ versus: „Reiseteilnehmer“; \Prinzipgrafik: „Nachvollzug einer bestimmten kognitiven / planerischen Reiseroute“ – in ihrer Seitenansicht; \zum „Fadenkreuz“-Szenario der »Kognik«; \Das ‚Guckloch in den Kognischen Raum‘ – mit beliebiger Steuerbarkeit seiner „Ausrichtung“; \zur so ständigen ‚Froschaugenverzerrung der Dinge‘ – im »Kognischen Raum« – \Prinzipgrafik dazu – in Draufsicht; \zum unterschiedlichen „Aussehen“ ein und derselben Dinge; \Koordinaten­angabe für den ‚Allerobersten Top-Punkt‘ (qualitativ bloß); \‚Nachbarschaftsbeziehun­gen im »Kognischen Raum«‘ – „bereits geklärte“ + „ungeklärte“ + „bislang noch gar nicht bemerkte“; \...]

·         ...

*****

Dasselbe an Gestaltungsmöglichkeiten und an Zusammenhängen – meistens in nicht derart deutlich ausgeprägter Form – gilt bei allen anderen ‚Fiktionen in der WELT‘ (mit deren jeweiligen „Virtuellen Welten“). Die „Optionen“ + Die „Fehler“ sind vom Typ her immer dieselben.

– [\„zusammenhängen“ – ein mal originalseitiges, mal abbildungsseitiges Merkmal; \zur ‚Möbiussche Verdrehbarkeit der Dinge‘ – im »Kognischen Raum«; \„Fiktionen“ – als solche; \Kognitiver Freiheitsgrad: „Kombination“; \„Immer wieder dasselbe!“ – nur in grün; \zur ‚Konvergenz der Direttissimas‘; \...]

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Phänomen:

Bei „Romanen“
und sonstigen ‚Medienprodukten‘
gibt es den »Kognitiven Lebensfilm«
 originalseits einzig und allein beim jeweiligen: Autor

+ den Sprechern bzw. Schauspielern
+ bei den Lesern bzw. Zuhörern bzw. anwesenden Zuschauern.

Nicht aber bei den
im fraglichen Werk massenweise auftretenden

Kunstfiguren!

– [\in Grundunterscheidung: „Das Originalseitige“ versus: „Das Abbildungsseitige“ – \Prinzipgrafik zu deren ‚Orthogonalität‘; \Der »Kognitive Lebensfilm des Individuums« – in Sekunden-Schritten betrachtet; \zum ‚Nadelöhr des Denkens‘ – \Prinzipgrafik: „Standbilder“ dazu; \Kognitiver Prozesstyp: „Medien“ – diese gestalten versus: sie bloß konsumieren; \Kognitiver Prozesstyp: „Macher-Arbeit“ – tatsächliche versus: virtuelle; \Die Palette der – zueinander so orthogonalen –‚Elementarschritte‘ des Denkens, Verwaltens, Fragens, Problemlösens, Planens, Forschens, Eroberns,  …; \...; \...]

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Weiterungen

zur ‚Fingerabdruckmäßigen Einordnung‘ des Romans:
„Sofies Welt“

·         Würde „Sofie“ darüber hinaus auch noch über „Jostein Gaarder“ selbst reden und ihm all dasjenige vorschreiben [2], was dieser über den „Major Knag“ – und damit auch über sie selbst – zu verfassen habe, wäre die Verwirrung perfekt. Dann wäre der Kreis der Welten so völlig in sich geschlossen, wie in der Grafik über ‚Autorenschaft‘ („Hand zeichnet zeichnende Hand“) oder in ‚Bildgalerie‘ („Bildinhalt + Bildperspektive miteinander verschränkt“): „Unmöglichen Objekten“ aus der Werkstatt von ‚M. C. Escher‘. ...
– [\M. C. Escher: \Grafik-Werk: „zur Autorenschaft + \„Bildgalerie“; \Comic: Virtuelle Autoren; \...; \...]

·         N. B.: „Geistern und Gespenstern“ wird – im Gegensatz zu den Figuren aus „Sofies Welt“ – nicht auch noch eine materielle Basis zugeschrieben: Die sind keine: „Ichs aus Fleisch und Blut“. Ihnen wird ‚behauptungsmäßig‘ nicht ein maximal „typisch menschliches“ Verhalten untergejubelt. ...
Ansonsten unterscheiden sich „Geister“ und die „Virtuellen Personen“ aus Romanen und Filmen aber kaum. Über beide wird künstlich u. a. ‚behauptet‘ – mal glaubhaft, mal dogmatisch, mal ironisch, ... –, dass sie so manches ‚wahrnehmen‘; ‚Dinge mitteilen‘; ‚etwas befehlen‘; ‚Ressourcen brauchen‘; ‚allerlei können‘; ‚planen‘; ‚fragen‘; ‚stolpern‘; ‚sich täuschen‘ oder sich ‚ihr Teil denken‘.
                                                   Als Wesen so „wie Du und Ich“!
– [\allerlei Arten von ‚Kognitivem Apparat‘; \Das „Ich“ – in seiner Rolle als Körperwesen + \Das „Ich“ – in seiner Rolle als Geistwesen; \„Die Seele“ – ein wirklich Drittes im Bunde?; \zum ‚Personifizierungs-Gehabe‘ des Menschen; \„para­dox sein“ / es zu sein scheinen – als Merkmal; \Kognitiver Prozesstyp: (bloß) „Wahrnehmung“; \zum ‚Herr & Knecht‘-Paradigma; \all die „Verhaltensformen“ beim Menschen; \...; \...]

·         ...
– [\...; \...]



[1] Arbeitspaket: „Erstelle eine Box mit einer „Kompletten Liste“  ähnlich klassischer Werke!“

[2] Egal über wie viele Umwege das da laufen mag, über welche weiteren „Virtuellen Welten“, mit welcher Menge an zusätzlich benötigten Stützstellen im »Kognischen Raum«!